Auf welche Weise integrieren Sie systematisch die Perspektiven und Bedürfnisse der Makler in die Produktentwicklung?
Makler sind für uns weit mehr als Vertriebspartner. Sie sind essenzielle Sparringspartner und Impulsgeber. Durch ihre tägliche Arbeit kennen sie die Anforderungen der Unternehmen, die Erwartungen der Kunden und die Entwicklungen im Wettbewerb sehr genau.
Diese Perspektive berücksichtigen wir durch regelmäßige Gespräche, Maklerveranstaltungen und unsere Teilnahme an Ausschreibungen. Besonders wertvoll sind Rückmeldungen aus dem Underwriting, die konkrete Kundenbedürfnisse beschreiben. Denn häufig geht es nicht nur um zusätzliche Deckungsinhalte, sondern um einfachere Prozesse, klarere Formulierungen oder schnellere Entscheidungen.
Für uns ist dieser Austausch echte Partnerschaft. Gute Makler fordern uns heraus – und genau dadurch werden Produkte besser.
Gibt es konkrete Beispiele, in denen Makler-Feedback zu messbaren Verbesserungen geführt hat?
Ja, insbesondere bei der Verständlichkeit von Produkten und der Prozesseffizienz. Häufig zeigen uns Makler auf, an welchen Stellen zusätzliche Transparenz oder klarere Zeichnungsrichtlinien die Zusammenarbeit erleichtern.
Durch diese Impulse konnten wir uns immer weiter verbessern, Rückfragen reduzieren und klarer formulieren. Das verbessert nicht nur die gemeinsame Zusammenarbeit, sondern erhöht auch die Servicequalität. Oft sind es gerade diese praxisnahen Optimierungen, die im Markt spürbar positiv wahrgenommen werden.
Welche Faktoren sind entscheidend, um ein Produkt im Wettbewerbsumfeld sichtbar nach vorne zu bringen und Makler davon zu überzeugen?
Aus meiner Sicht sind unsere Werte hierfür entscheidend: Drive – schnelle Entscheidungen mit hoher fachlicher Substanz, Closeness – echte Verbindungen zu Kunden und Partnern und Trust – Versprechen einhalten und Verantwortung für die Ergebnisse übernehmen.
Das Produkt muss inhaltlich überzeugen und einen echten Mehrwert bieten. Gleichzeitig erwarten Makler schnelle Entscheidungen, nachvollziehbares Underwriting und eine verlässliche Schadenbearbeitung. Nur durch ein perfektes Zusammenspiel entsteht dauerhaftes Vertrauen.
Darüber hinaus ist eine klare Positionierung wichtig. Entscheidend für Makler ist, wofür ein Versicherer steht, welche Zielgruppen er besonders gut bedienen kann und welchen Nutzen er seinen Partnern bietet.
Welche Rolle spielen Kommunikationsstrategien, um die erlangte Marktführerschaft bei Maklern zu festigen und auszubauen?
Kommunikation ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Dabei geht es in erster Linie um Glaubwürdigkeit. Eine starke Marktposition kann nur dann nachhaltig sein, wenn die kommunizierten Stärken auch im täglichen Miteinander erlebbar sind.
Deshalb beginnt gute Kommunikation intern. Unsere Mitarbeitenden müssen wissen, wofür wir stehen und welchen Mehrwert wir unseren Vertriebspartnern bieten. Nach außen setzen wir auf klare Botschaften und einen engen Dialog mit dem Markt.
Vertrauen entsteht nicht durch einzelne Kampagnen, sondern durch viele positive Erfahrungen: eine schnelle Rückmeldung, eine lösungsorientierte Underwriting-Entscheidung, eine faire Schadenregulierung oder ein konstruktives Gespräch. Genau diese Erfahrungen prägen das Bild eines Versicherers nachhaltig und bilden die Grundlage, um eine starke Position im Maklermarkt auch langfristig auszubauen.
Unsere Marktführerschaft wollen wir deshalb nicht nur kommunizieren, sondern jeden Tag mit Leben füllen. Denn unser Anspruch ist klar: Wir stehen an der Seite unserer Vertriebspartner und unserer Kunden, wenn es darauf ankommt – heute und morgen.
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