Laut einer aktuellen Analyse von Sprengnetter und ImmoScout24 hat sich die Immobilienmaklerquote im vierten Quartal 2025 stabilisiert. Noch im dritten Quartal 2025 hatte die Quote mit 67% einen Jahreshöchststand erklommen. Zuletzt lag der Anteil der Immobilien, die mithilfe eines Immobilienmaklers bei ImmoScout24 vermarktet wurden, in den zehn größten deutschen Städten bei 65%. Die Immobilienmaklerquote bleibt damit deutlich über dem Tiefpunkt von 61% aus dem vierten Quartal 2024 und über dem langjährigen Durchschnitt.
„Saisonale Effekte, wie eine traditionell geringere Marktaktivität zum Jahresende, sorgen dafür, dass die Maklerquote im vierten Quartal 2025 unter dem Vorquartalsniveau liegt. Doch insgesamt liegt die Quote weiterhin im langjährigen Durchschnitt auf einem gesunden Niveau“, erläutert Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24. „Der Bedarf an professioneller Immobilienvermittlung ist groß und wird durch komplexe Marktbedingungen und dem hohen Beratungsbedarf bei Themen wie realistischer Preisfindung und energetischer Sanierung gestützt“, so Crockford weiter.
Leipzig mit der höchsten Immobilienmaklerquote
Bei der Entwicklung der Maklerquote weisen die zehn größten Städten deutliche Unterschiede auf: Leipzig liegt in der Rangliste vorne mit einer Quote von 75% und einem Plus von 8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal. Dies bedeutet den stärksten Anstieg unter allen Metropolen. Stuttgart folgt mit 71% (+3 Prozentpunkte) auf Rang 2 vor Essen mit 70% (+3 Prozentpunkte) auf Platz 3. Einen Rückgang der Immobilienmaklerquote weisen dagegen sechs von zehn Städten auf: In Hamburg liegt die Quote bei 69% (-3 Prozentpunkte). 66% beträgt der Anteil der Immobilien, die über einen Immobilienmakler bei ImmoScout24 vermarktet wurden, in Düsseldorf (-2 Prozentpunkte). Vergleichsweise niedrig fällt die Maklerquote mit 57% in Dortmund aus, die das Schlusslicht der Top Ten bildet. Die Stadt verzeichnete im dritten Quartal laut Studie noch den stärksten Zuwachs mit einem Plus von 8 Prozentpunkten. Nun lässt sich in Dortmund der stärksten Rückgang mit einem Minus von 15 Prozentpunkten im vierten Quartal 2025 beobachten. (tik)
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