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27. April 2026
Hauskäufer können im Umland bis zu 60% sparen
Hauskäufer können im Umland bis zu 60% sparen

Hauskäufer können im Umland bis zu 60% sparen

Im Umland der größeren Städte kommt der Erwerb eines Einfamilienhauses teils deutlich günstiger. Eine aktuelle Auswertung von immowelt zeigt, wie viel sich mit größerem Radius ums Zentrum der größeren Städte und steigender Pendelzeit sparen lässt.

Ein Eigenheim in der Großstadt ist für viele Immobilienkäufer kaum zu stemmen. Anders sieht es dagegen aus, wenn man sich dem Umland zuwendet. Laut einer Analyse von immowelt sind die Preise im Einzugsgebiet der meisten Großstädte deutlich günstiger, in der Spitze sogar bis zu 60%. Für die Analyse haben die Experten von immowelt die durchschnittlichen Angebotspreise von Einfamilienhäusern in Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern in einem Radius von 45 Minuten sowie einem erweiterten Umkreis von 60 Minuten um die jeweiligen Stadtzentren beleuchtet. Im 60-Minuten-Radius beträgt die Ersparnis beim Hauskauf in 10 der 15 untersuchten Städte mehr als 40% gegenüber dem jeweiligen Stadtgebiet.

Im Umland von Dresden sparen Hauskäufer am meisten

In Dresden ist die Ersparnis zwischen zentraler Lage und Umlang mit 60% am größten. Anstelle von 3.494 Euro in der Stadt kostet der Quadratmeter eine Stunde Autofahrt vom Stadtzentrum entfernt im Schnitt nur 1.400 Euro. In Leipzig liegt die Differenz bei 53% (3.170 zu 1.478 Euro).

„Die Analyse zeigt, dass sich die Preise im direkten Umland vieler Großstädte bereits deutlich angenähert haben“, erklärt Theo Mseka, Geschäftsführer von immowelt. „Wer spürbar sparen möchte, muss seinen Suchradius daher häufig erweitern. Im erweiterten Umland bieten sich weiterhin attraktive Preisvorteile für Häuser.“

München mit den größten absoluten Preisunterschieden

Während in ostdeutschen Städten die prozentualen Unterschiede besonders hoch sind, ist in München die größte absolute Abweichung zwischen Stadt und Umland festzustellen. So müssen Käufer von Einfamilienhäusern im Stadtgebiet im Schnitt 9.084 Euro pro Quadratmeter aufbringen, im 60-Minuten-Radius sind es dagegen 4.395 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 4.689 Euro pro Quadratmeter bzw. 52%.

In anderen Metropolen ist die Situation ähnlich: So verringern sich die Hauspreise in Köln mit zunehmendem Radius von 5.036 auf 2.562 Euro pro Quadratmeter (49%), in Frankfurt von 5.001 auf 2.603 Euro (48%).

Ruhrgebiet mit Besonderheit

Anders ist die Lage im Ruhrgebiet: Aufgrund der Ballung mehrerer Großstädte fallen die Preisunterschiede hier geringer aus. Bei Duisburg ist der Hauskauf im 60-Minuten-Radius sogar kostspieliger als in der Stadt. Eine Stunde außerhalb Duisburgs kosten Häuser im Schnitt 2.852 Euro pro Quadratmeter und damit 1% mehr als im Stadtgebiet (2.826 Euro). 

Hauskäufer können im Umland bis zu 60% sparen

Im Umkreis von 45 Minuten fällt Ersparnis geringer aus

Die hohen Kaufpreise in den Großstädten haben spürbare Auswirkungen auf die Speckgürtel. Bereits im Radius von 45 Minuten verringert sich die Ersparnis beim Hauskauf deutlich: In München beträgt sie 29% statt 52% wie im 60-Minuten-Radius, in Frankfurt sind es 27% statt 48%. Auch bei anderen Städten schrumpft der Preisvorteil gegenüber dem erweiterten Umland. Die Einsparungen im 45-Minuten-Umkreis gegenüber dem Stadtgebiet liegen häufig bei rund 30%, darunter in Nürnberg (32%), Stuttgart (31%) oder Hannover (29%). In Berlin und Bremen fallen die Unterschiede mit je 19% noch geringer aus. In Duisburg kosten Häuser, die 45 Minuten entfernt sind, sogar 10% mehr als im Stadtgebiet.

Weitere Informationen zur Auswertung gibt es unter immowelt.de (tik)

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