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1. November 2026
München teurer als Paris oder London

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München teurer als Paris oder London

München teurer als Paris oder London

Laut einer neuen Analyse bleibt Luxemburg das teuerste Land für Neubauwohnungen. Die Stadt mit den höchsten Kaufpreisen für eine neue Wohnung befindet sich wiederum in Deutschland: München führt das europäische Ranking an. Welche Marke der Quadratmeterpreis in der Isarmetropole knackt.

Der Deloitte Property Index untersucht die Wohnimmobilienmärkte in 25 europäischen Ländern und zeigt aktuelle Marktentwicklungen. Mit durchschnittlich 9.160 Euro pro Quadratmeter liegt Luxemburg in der Rangliste der teuersten Länder für Neubauwohnungen vorne. Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 11.200 Euro pro Quadratmeter landet München unter den untersuchten Städten an der Spitze. Neubauwohnungen kosten in der Isarmetropole damit sogar mehr als in europäischen Metropolen wie Paris und London. Luxemburg Stadt reiht sich hinter München aur Rang 2. Dort kostet der Quadratmeter einer Neubauwohnung 10.567 Euro pro Quadratmeter. Luxemburg Stadt ist neben München die einzige Stadt, die die Marke von 10.000 Euro knackt. Zum Vergleich: Paris weist einen Quadratmeterpreis von 5.754 Euro auf. In London kostet eine Neubauwohnung 6.620 Euro pro Quadratmeter.

Mehrere deutsche Metropolen weit vorne im Ranking

Insgesamt zeigt die Analyse, dass deutsche Großstädte im europäischen Vergleich mit zu den teuersten Wohnstandorten gehören. So landen in der Gruppe hochpreisiger Märkte wie Amsterdam mit 8.650 Euro oder Barcelona mit 8.037 Euro auch Hamburg mit 7.700 Euro, Frankfurt mit 7.700 Euro und Berlin mit 7.500 Euro pro Quadratmeter.

Die stärksten Preiszuwächse weisen Durrës in Albanien auf mit 24,1% und Belgrad mit 20,0%. Auch bei der Bezahlbarkeit ist die Schere innerhalb Europas weit geöffnet: Für eine 70-qm-Neubauwohnung sind in Turin durchschnittlich 4,7 örtliche Jahresgehälter erforderlich, im albanischen Vlorë sind es hingegen 21,3 Jahresgehälter.

Deutschland zwischen Stabilisierung und Angebotsknappheit

Für 2026 gehen die meisten Marktteilnehmer in Europa laut Deloitte Property Index von einem stabileren wirtschaftliches Umfeld aus, gestützt durch eine sinkende Inflation. Die Nachfrage trifft in vielen Märkten aber nach wie vor auf ein begrenztes Angebot. Dies gilt auch für Deutschland.

Deutschland gehört mit rund 207.000 fertiggestellten Wohnungen weiterhin zu den größten Wohnungsbaumärkten Europas und liegt bei den absoluten Fertigstellungszahlen fast gleichauf mit Polen. Gemessen an der Wohnungsbauintensität fällt die Bundesrepublik jedoch deutlich zurück: Mit 2,48 fertiggestellten Wohnungen je 1.000 Einwohnern landet Deutschland nur im unteren Mittelfeld und deutlich hinter Ländern wie Albanien, der Türkei, Irland oder Polen. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Wohnungsfertigstellungen gegenüber dem Vorjahr um 17,9% verringert. Damit verzeichnet die Bundesrepublik einen der stärksten Rückgänge in Europa.

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