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Corona-Immobilien-Index: Bislang nur geringe Einschränkungen
07. April 2020

Corona-Immobilien-Index: Bislang nur geringe Einschränkungen

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den deutschen Immobilienmarkt aus? Um das zu messen, haben die Branchenexperten von emproc den Corona-Immobilien-Index gestartet. Bisher sind die Auswirkungen der Pandemie auf die Immobilienwirtschaft demnach noch relativ gering.


Wie wirkt sich die Corona-Krise auf den deutschen Immobilienmarkt aus? Um das zu messen, haben die Branchenexperten von emproc den Corona-Immobilien-Index gestartet. Bisher sind die Auswirkungen der Pandemie auf die Immobilienwirtschaft demnach noch relativ gering.


Corona-Immobilien-Index: Bislang nur geringe Einschränkungen

Ein Netzwerk mehrerer Unternehmen der Immobilienwirtschaft hat zur Messung der aktuellen Auswirkungen der Coronakrise auf den deutschen Immobilienmarkt den Corona-Immobilien-Index initiiert. „Wir haben die wöchentliche Marktumfrage gestartet, um mit dem Corona-Immobilien-Index die aktuelle Entwicklung der deutschen Immobilienwirtschaft in der Coronakrise abbilden zu können“, erläutert Moritz Koppe, Geschäftsführer von emproc SYS und Initiator des Corona-Immobilien-Index.

Kaum Beeinträchtigungen auf dem Bau

Nach inzwischen drei Wochen Lockdown fällt die erste Erhebung zur Situation deutscher Projektentwicklungen positiv aus: Der überwiegende Anteil der Teilnehmer beobachtet keine oder geringe Engpässe bei Material (75 %) oder Personal (85 %). Nur auf einer Baustelle der Befragten stehen aktuell die Arbeiten still. „Die Ergebnisse der ersten Umfrage decken sich mit meiner persönlichen Einschätzung: Wir kontrollieren aktuell etwa 100 Baustellen im Bundesgebiet und sehen zum jetzigen Zeitpunkt kaum Beeinträchtigungen durch Corona“, meint Koppe. Auch Finanzierer konstatieren bislang noch keine Projektverlangsamungen.

Wöchentliche Messung

Mit Hilfe vieler teilnehmender Immobilienexperten und der Unterstützung namhafter Unternehmen und Institutionen aus dem emproc-Netzwerk wie zum Beispiel Cushman & Wakefield, Real Estate Lounge, RICS, alyne, Fraunhofer, Norton Rose Fulbright, building radar, alphazirkel, Capmo, Flowinvest und Mailänder Consult werden ab sofort einmal wöchentlich die aktuelle Situation deutscher Projektentwicklungen und die Auswirkungen der Coronakrise gemessen.

Über den Corona-Immobilien-Index

An der Branchenumfrage konnen sich Marktakteure und Experten wie Projektentwickler, Bauunternehmer, Projektmanager, Bauleiter, Banken oder Investoren beteiligen. Die Anmeldung erfolgt über die Website www.baumonitoring.com. Hier werden auch regelmäßig neue Ergebnisse des Corona-Immobilien-Index veröffentlicht. Für die erste Erhebung in der Kalenderwoche 14 wurden 13.000 Markteilnehmer persönlich kontaktiert, bislang haben sich 86 Teilnehmer aus den verschiedenen Immobiliensektoren für die wöchentliche Erhebung registriert und Auskunft über rund 150 Projektentwicklungen gegeben. (mh)

Bild: © ekapolsira – stock.adobe.com




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