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Unternehmensmeldungen

Apella bündelt Immobiliengeschäftsbereiche

Der Maklerpool Apella legt den Geschäftsbereich „Kapitalanlage-Immobilien“ und die hauseigene Abteilung für Immobilienfinanzierungen zusammen. Die Leitungsverantwortung für den neuen Bereich übernimmt Verkaufsdirektor Chris Lewin, der außerdem die Apella-Akademie führt.

Die Appella AG fusioniert den im vergangenen Jahr neu aufgebauten Geschäftsbereich „Kapitalanlage-Immobilien“ und die hauseigene Abteilung für Immobilienfinanzierungen. Die strategisch bedingte Zusammenführung soll dem Geschäft mit Immobilien und deren Finanzierung weiteren Antrieb geben. Die Leitungsverantwortung für den neuen Bereich hat Verkaufsdirektor Chris Lewin inne, der außerdem die Apella-Akademie führt.

Wie der Maklerpool mitteilt, erzielten beide Segmente 2020 beachtliche Steigerungen. Im vergangenen Jahr stieg die vermittelte Darlehenssumme um knapp 35%. „Das entsprach unseren ehrgeizigen Zielen, und der Januar 2021 hat mit 20% Steigerung bereits einen sehr guten Auftakt für das laufende Jahr gebracht“, erklärt Apella-Vorstand Harry Kreis. Auch der neue Bereich Kapitalanlage-Immobilien legte mit einem vermittelten Volumen von 6,5 Mio. Euro einen guten Start hin.

Den Zuwachs im Immobilienbereich sieht Kreis vor allem darin begründet, dass die Partner gemeinsam mit Apella ihre Prozesse in der Beratung und Vermittlung weiter effektivieren konnten. Deshalb werde auch die Bündelung der Leitungsverantwortung für die Akademie und den neuen Geschäftsbereich in einer Hand von Nutzen sein.

Lehrgang zur Immobiliendarlehensvermittlung an der Apella-Akademie

Um Maklern für den fusionierten Bereich das erforderliche Rüstzeug anzubieten, wurde ein Lehrgang für den Erwerb der Sachkunde nach § 34i zur Immobiliendarlehensvermittlung in das Programm der Apella-Akademie aufgenommen. (tk)

 

GGW Gruppe und Warweg Gruppe fusionieren

Die Warweg Gruppe wurde im Jahr 2020 von Dr. Tobias Warweg gegründet, der zuvor im Vorstand der HDI für den Maklervertrieb verantwortlich war. Der Mittelstandsmakler fusioniert nun mit der Gossler, Gobert & Wolters Gruppe aus Hamburg.

<p>Die Gossler, Gobert & Wolters Gruppe aus Hamburg und die Warweg Mittelstandsmakler Gruppe aus Köln gehen ab sofort als GGW Gruppe gemeinsame Wege. Sitz der neuen GGW Holding ist Hamburg, Geschäftsführer werden Sebastian Jochheim, Moritz Rutt und Dr. Tobias Warweg. Letzterer hatte die Warweg Gruppe nach seiner Tätigkeit als Makler-Vorstand bei der HDI gegründet. Die Gruppe ist ein Zusammenschluss von acht inhabergeführten Versicherungsmaklern mit Kundenfokus auf den Mittelstand. Gossler, Gobert & Wolters ist ein traditionsreicher Industrieversicherungsmakler, zu der Gruppe gehören mehr als zwölf Maklerhäuser.</p><p>Die neue GGW Gruppe will zum bevorzugten Partner für den deutschen Mittelstand werden. Die Fusionspartner erhoffen sich große Synergieeffekte voneinander. Die fusionierte, inhabergeführte GGW Gruppe gehört mit ihren 20 Standorten zu den größten Versicherungsmaklern Deutschlands.</p><p>Der Zusammenschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. (bh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © photomax31 – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/928C29A8-42D6-4A11-81BD-FA2251A865F1"></div>

 

Kooperation von PrismaLife und Barmenia bestätigt

Im Herbst vergangenen Jahres hat sich die Beteiligung der Barmenia an dem liechtensteinischen Lebensversicherer Prisma Life abgezeichnet. Diese Beteiligung wurde nun umgesetzt. Schon jetzt ist die Rede davon, den Beteiligungsanteil möglicherweise zu erhöhen.

<p>Die Barmenia Versicherungsgruppe hält nun mit Umsetzung der im Herbst angekündigten Beteiligung einen Anteil von 25,1% an der PrismaLife AG. Der liechtensteinische Lebensversicherer soll innerhalb der Gruppe als Kompetenzzentrum für internationale Angebote fondsgebundener Lebensversicherungen agieren. Eine Beteiligungserhöhung der Barmenia an der PrismaLife ist langfristig möglich, heißt es zudem in einem aktuellen Pressestatement. </p><p>Mit dem erfolgreichen Closing tritt Ulrich Lamy in den Verwaltungsrat der PrismaLife ein. Lamy ist seit 2016 Vorstandsmitglied der Barmenia und verantwortet dort die Bereiche Kundenbetreuung, Mathematik, Tarifentwicklung und Vertrag.</p><p>Dr. Heinz Frommelt, seit Oktober 2019 Mitglied des Verwaltungsrats der PrismaLife, übernimmt die Funktion des Präsidenten. Frommelt war von 1997 bis 2001 Justizminister Liechtensteins. Er ist Partner der Rechtsanwaltskanzlei NSF und Spezialist im Bankrecht, Fonds- und Versicherungsrecht.</p><p>Holger Beitz, der vorübergehend die Doppelfunktion als Verwaltungsratspräsident und CEO innehatte, konzentriert sich als CEO weiter auf die strategische Unternehmenssteuerung und -weiterentwicklung.</p><p>Sabine Nowka und Dr. Marco Felder scheiden aus dem Verwaltungsrat aus. Damit besteht das Gremium künftig wieder aus drei Mitgliedern: Dr. Heinz Frommelt, Ulrich Lamy und Ralf Sellin. (bh)</p><p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/barmenia-beteiligt-sich-prismalif…; target="_blank" >Barmenia beteiligt sich an PrismaLife</a> </p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: Holger Beitz konzentriert sich wieder allein auf die Aufgbe als CEO von PrismaLife. Quelle: PrismaLife</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/0BDC1676-9BF6-4B3B-B18C-8D1B5D006716"></div>

 

Digitalversicherer FRIDAY auf Expansionskurs

Das durch die Baloise 2017 initiierte InsurTech FRIDAY baut seine digitale Versicherungsplattform aus und verstärkt dazu sein Führungsteam mit Nate Glissmeyer und Robin Latz.Die Bruttoprämien will das Unternehmen so in den nächsten fünf Jahren auf 150 Mio. Euro verfünffachen.

<p> Das durch die Baloise 2017 initiierte InsurTech FRIDAY baut seine digitale Versicherungsplattform aus, um stärker wachsen zu können und um seine Profitabilität zu steigern. Die Bruttoprämien will das Unternehmen so in den nächsten fünf Jahren auf 150 Mio. Euro verfünffachen. </p><p>Dazu verstärkt der digitale Versicherer, der bisher im Bereich Kfz- und Hausratversicherung aktiv ist, sein Führungsteam mit Nate Glissmeyer und Robin Latz. </p><p>Nate Glissmeyer steigt als Chief Plattform Officer in das Management von FRIDAY ein und soll den Ausbau der digitalen Produkte sowie der Versicherungsplattform weiter vorantreiben. Glissmeyer war unter anderem bei Amazon Inc. in Seattle tätig. Zuletzt war er als Chief Product Officer und Chief Technology Officer im Vorstand der HolidayCheck Group AG in München tätig. </p><p>Robin Latz wiederum übernimmt die Führung der deutschen Niederlassung von FRIDAY und verantwortet das Geschäft im Land. Der Versicherungsbetriebswirt hat über ein Jahrzehnt in verschiedenen Positionen bei der Allianz und der Zurich gearbeitet. Seine Aufgabe wird es sein, das deutsche Geschäft von FRIDAY bis 2025 in die Profitabilität zu führen. (bh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © MQ-Illustrations – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/0D82D4B8-29A4-40D6-85BD-769BEDAE8FFA"></div>

 

CLARK gewinnt weiteren Investoren

Das InsurTech CLARK freut sich über frisches Geld in der sogenannten Series-C-Finanzierungsrunde. Während bestehende Investoren erhöhen, kommt mit Tencent ein neuer Investor hinzu.

<p> Der digitale Versicherungsmakler CLARK sammelt in seiner Series-C Finanzierungsrunde Investitionen in Höhe von 69 Mio. Euro ein. Angeführt wird die jüngste Finanzierungsrunde von Tencent, einem chinesischen Internetkonzern. Aber auch bestehende Investoren wie Portag3 Ventures, White Star Capital und Yabeo haben ihre Investitionen in CLARK erhöht.</p><p>Das Geld will CLARK nutzen, weitere Produkte zu entwickeln und mehr Kunden zu gewinnen. Im Blick hat der Versicherungsmakler dabei die Expansion in Europa. Clark ist seit 2015 am deutschen Markt aktiv, im April 2020 erfolgte der Markteintritt in Österreich. Nach eigenen Angaben beschäftigt CLARK mittlerweile mehr als 270 Mitarbeiter und verfügt über einen Kundenstamm von rund 300.000 Personen. (bh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: CLARK-GEschäftsführung Deutschland und Österreich, Quelle: CLARK</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3C928D1D-1771-455B-AC6B-6C932927EA23"></div>

 

MLP begeht 50-jähriges Firmenjubiläum

MLP wird 50 und beruft sich auch nach einem halben Jahrhundert Firmengeschichte auf die Gründungsidee. Am Anfang stand die Finanzberatung von Akademikern. Zuletzt expandierte das Unternehmen vor allem durch Zukäufe.

<p>Der Finanzdienstleister MLP begeht in diesem Jahr sein 50-jähriges <a href="https://mlp.de/50-jahre-mlp/&quot; target="_blank" >Firmenjubiläum</a>. Anlässlich des Ereignisses erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Uwe Schroeder-Wildberg: „„MLP hat in den vergangenen 50 Jahren Höhen und Tiefen gesehen – und sich dabei stets weiterentwickelt. Den Nukleus des MLP-Konzerns bildet nach wie vor die einzigartige Gründungsidee, die sich in der heutigen Positionierung als Partner in allen Finanzfragen widerspiegelt.“ Mittlerweile konzentriert sich die MLP Gruppe aber nicht mehr nur auf Privatkunden, sondern hat sich im Firmenkunden- und B2B-Geschäft breiter aufgestellt. </p><h5>Unabhängige Finanzberatung von Akademikern</h5><p>Gegründet wurde die Finanzberatung am 01.01.1971 von Manfred Lautenschläger und Eicke Marschollek. Zunächst wurden Juristen in finanziellen Fragen beraten. Es folgte die unabhängige Beratung von Medizinern, Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieuren. Auch heute liegt der Fokus weiterhin auf der Zielgruppe Akademiker. </p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||Weiterer Werdegang--><h5>Weiterer Werdegang</h5><p>Im Jahr 1988 vollzog MLP seinen Börsengang. Im Folgejahr veräußerte MLP die ehemaligen Versicherungstöchter MLP Versicherung AG und MLP Lebensversicherung AG, die auch im Mittelpunkt öffentlicher Kritik an der Bilanzierung zu Beginn des Jahrzehnts stand und in der Heidelberger Lebensversicherung mündete. Zur Unternehmengeschichte gehört die Gründung einer eigenen Bank und der MLP Corporate University, die zur Qualifizierung und Weiterbildung der rund 2.000 Finanzberater dient. </p><h5>Erlaubnis als Versicherungsmakler und Zukäufe</h5><p>Seit dem Jahr 2007 agiert die MLP als Versicherungsmakler. Zu den Geschäftsfelder gehört mittlerweile auch die betriebliche Altersversorgung. Mit dem Erwerb der FERI AG wurde zuvor schon die Positon im Vermögensmanagement ausgebaut. 2015 erwarb MLP zudem den Assekuradeur DOMCURA. 2019 übernahm MLP schließlich die Mehrheit an der DEUTSCHLAND.Immobilien Gruppeund baute damit sein Immobiliengeschäft strategisch aus. Zuletzt kündigte der Finanzvertrieb an, den Industriemakler RVM kaufen zu wollen. (bh)</p><p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/mlp-will-versicherungsmakler-rvm-…; target="_blank" >MLP will Versicherungsmakler RVM erwerben</a></p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorstandsvorsitzender der MLP AG seit 2004, Quelle: MLP</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/ACC45AAE-6E11-4478-A976-64C2533CCDD4"></div>

 

Itzehoer Versicherungen erreichen gesteckte Ziele

Auch im Corona-Jahr 2020 wachsen die Itzehoer Versicherungen weiter. Maßgeblichen Anteil daran hat der Bereich Kfz-Versicherungen. Auch mit der Entwicklung des teilweise zugekauften Rechtsschutzbestands zeigt sich die Unternehmensführung zurieden.

<p> Die gebuchten Beiträge der Itzehoer Versicherungen sind im vergangenenJahr nach vorläufigen Zahlen um 5% auf 613 Mio. Euro gestiegen. Der Jahresüberschuss kletterte von 6 auf 9 Mio. Euro. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat die Kraftfahrzeugsparte: „Wir haben die Marke von einer Million versicherter Fahrzeuge überschritten,“ blickt Vorstandsvorsitzender Uwe Ludka zurück. Das neue Jahr setzt diesen Trend fort: In der zurückliegenden Neujahrsnacht hat die Itzehoer ihren Kfz-Versicherungsbestand um über 23.000 Fahrzeuge weiter ausbauen können. Dies entspricht weitgehend dem Vorjahreswert. </p><p>Auch in ihren anderen Sparten verzeichnet die Itzehoer ungebrochenes Wachstum. So baut das Unternehmen seine Rechtsschutzsparte konsequent aus. Die Integration des 2018 von der ALTE LEIPZIGER übernommenen Rechtsschutzbestandes ist abgeschlossen. „Seither wächst auch dieser Bestand wieder, er umfasst aktuell 345.000 Verträge,“ so Ludka. Damit rückt die Itzehoer auf Platz 17 der größten deutschen Rechtsschutzversicherer.</p><p>Als Treiber des Wachstums nennt Ludka zudem den Mix aus vier Vertriebswegen. So sorgt in der norddeutschen Kernregion ein dichtes Netz von Vertrauensleuten für die Unternehmenspräsenz vor Ort, bundesweit arbeitet das Unternehmen flächendeckend mit Maklern zusammen, über Kooperationen vermitteln andere Versicherungsunternehmen die Produkte der Itzehoer, während die Unternehmenstochter AdmiralDirekt mit Sitz in Köln für den Online-Vertrieb verantwortlich ist. </p><p>Zum Unternehmen selbst wird mitgeteilt, dass die Mitarbeiterzahl mittlerweile auf 834 angewachsen ist. Das Unternehmen erweitert seine Hauptverwaltung am Stammsitz Itzehoe um einen Neubau, der Büroraum für rund 200 weitere Arbeitsplätze schaffen wird. Im Frühjahr 2022 soll der Anbau bezugsfertig sein. (bh)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: Uwe Ludka, Vorstandsvorsitzender der Itzehoer, vor dem Erweiterungsbau des Unternehmens, der Raum für 200 neue Arbeitsplätze bieten wird. Quelle: Michael Göttsche / Itzehoer Versicherungen </i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/4C387687-C257-4295-8F42-C1ECED173E3D"></div>

 

HDI übernimmt Mehrheit an Portal Community Life

Die 2013 gegründete Community Life war angetreten, Versicherungen transparenter und digitaler zu machen. Im Angebot war eine Risiko- und eine BU-Versicherung, die mit der Swiss-Re- Tochter iptiQ entwickelt wurden. Jetzt geht das Portal mehrheitlich an die HDI.

<p>Die HDI Lebensversicherung übernimmt mit einem 75%-Anteil die Mehrheit an Community Life, einem 2013 gestarteten Versicherungsportal. Der Deal findet im Rahmen der digitalen Agenda des deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft der HDI statt. </p><p>Community Life hatte bisher eine Risiko- und BU-Versicherung im Angebot, die mit der Swiss-Re- Tochter iptiQ entwickelt wurde und online abgeschlossen werden konnte. In der jetzigen Struktur wird es nun neue Biometrie-Produkte geben, die im dritten Quartal 2021 live gehen sollen. Die Mitarbeiter inklusive der beiden Geschäftsführer, Dr. Claudia Lang, Stefan Keck, bleiben im Unternehmen tätig und bilden mit HDI ein gemeinsames Team, heißt es anlässlich der Transaktion.</p><p>Aus Sicht der HDI soll mit dem Portal der Zugang zum digitalen Markt ausgebaut werden. Das schließt Direktkunden, Vertriebspartner und digitale Plattformen ein. Übergeordnetes Ziel ist es, im Biometriegeschäft zu wachsen. Zudem soll das Portal auch als White-Label-Plattform für weitere Kooperationspartner ausgebaut werden. (bh) </p><p><i class="font-twelve-italic" > Bild: © takasu – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/335D8632-DF54-47D6-A8B0-27A582C90851"></div>

 

Zahntarife pushen Wachstum beim Münchener Verein

Der Münchener Verein kommt solide durch die Corona-Krise. Nach vorläufigen Zahlen konnte der Versicherungsverein 2020 weiter wachsen, ursächlich ist dabei vor allem das Neugeschäft in der Krankenversicherung. Abrieb gab es bei der Allgemeinen Versicherung.

<p>Die Münchener Verein Versicherungsgruppe hat im Geschäftsjahr 2020 nach vorläufigen Zahlen die Beitragseinnahmen auf 770 Mio. Euro steigern können. Im Jahr 2019 waren es noch 747 Mio. Euro. Wie der Versicherer Ende vergangener Woche mitteilte, konnte das Neugeschäft der Krankenversicherung im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt werden. Demnach wuchs der Bestand um über 255.000 Verträge. </p><p>Ursächlich für das stark angewachsene Neugeschäft in der Krankenversicherung sind Kooperationen sowie neue Produkte. Vertriebserfolge konnten insbesondere in der Zahnzusatzversicherung erzielte werden. So erhöhten sich die Beitragseinnahmen der Krankenversicherung auf 565 Mio. Euro. Für 2021 kündigt der Vorstandsvorsitzende Dr. Rainer Reitzler bereits weitere Neuheiten in der Krankenzusatzversicherung an. Intensiviert werden soll zudem das Kooperationsgeschäft mit gesetzlichen Krankenkassen. </p><p>In der Lebensversicherung konnten die Beitragseinnahmen auf 150 Mio. Euro gesteigert werden. Besonders stark nachgefragt wurde laut Pressemitteilung die fondsgebundene Rentenversicherung mit einem Produktionsplus von 8,6% gegenüber dem Vorjahr. </p><h5>Weniger Beitragseinnahmen im Sachgeschäft</h5><p>In der Allgemeinen Versicherung gingen die Beitragseinnahmen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück und erreichten 55 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr schneidet sie jedoch mit einem verbesserten versicherungstechnischen Ergebnis ab. Mit Blick nach vorne soll 2021 für gewerbliche Kunden die Unterstützungskasse um eine fondsgebundene Variante erweitert werden. </p><h5>Jahresergebnis rückläufig</h5><p>Die Kapitalanlagen stiegen um 2,3% auf 7,4 Mrd. Euro. Das Eigenkapital der Gruppe wird voraussichtlich um 1,6% über dem des Vorjahres liegen. Das Jahresergebnis nach vorläufigen Zahlen aber vermutlich rückläufig ausfallen, da der Münchener Verein 2020 geringere Kapitalanlageergebnisse erzielte. (bh)</p><p>Lesen Sie auch: <a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/m%C3%BCnchener-verein-bietet-neue…; target="_blank" >Münchener Verein bietet neue Zahnzusatzversicherung</a></p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Suphansa– stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/CB092980-70B3-44D5-B195-A1485C076AFE"></div>

 

MLP will Versicherungsmakler RVM erwerben

Am Donnerstag teilte die MLP-Gruppe mit, dass es Verhandlungen zum Erwerb der RVM Versicherungsmakler GmbH & Co. KG gibt. MLP will damit den Bereich Gewerbe- und Industrieversicherungen strategisch ausbauen.

<p>MLP befindet sich in aussichtsreichen Verhandlungen über den Erwerb der RVM Versicherungsmakler GmbH & Co. KG. MLP beabsichtigt die Akquisition des Unternehmens inklusive dessen wesentlicher Tochtergesellschaften. Das teilte der Allfinanzvertrieb am Donnerstag mit. </p><p>Mit der geplanten Transaktion will MLP die Marktposition für Gewerbe- und Industrieversicherungen strategisch ausbauen. Auf Firmenkunden zielten auch schon bisherige Übernahmen wie die von von FERI, DOMCURA, DEUTSCHLAND.Immobilien und TPC ab. Um das Gewerbe- und Industriegeschäft weiter auszubauen, strebt MLP weitere Zukäufe an. </p><p> RVM ist im baden-württembergischen Eningen angesiedelt und konzentriert sich auf mittelständische Kunden. Rund 200 Mitarbeiter sind für das Maklerunternehmen tätig. Nach MLP-Angaben soll RVM auch im Fall einer Transaktion als Marke sowie Unternehmen mit dem heutigen Management unverändert erhalten bleiben. (bh)</p><p><i class="font-twelve-italic" > Bild: © pichetw – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/8F7EB8FC-F5AB-4CE4-9438-06FAF8842AF1"></div>