AssCompact suche
Home

ERGO Versicherungsgruppe AG

72871

ERGO erneuert Rechtsschutz für den Mittelstand

ERGO hat ihren Gewerberechtsschutz für kleine und mittelständische Unternehmen neu aufgelegt. Das Produkt ist in zwei klar abgegrenzten Linien erhältlich und adressiert typische Konfliktfelder für KMU. Zudem stellt der Versicherer ein breites Spektrum an Rechtsdienst- und Serviceleistungen zur Verfügung.

ERGO hat eine neue Produktgeneration im gewerblichen Rechtsschutz für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) auf den Markt gebracht. Das Produkt ist speziell auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnitten und adressiert typische Konfliktfelder wie Streitigkeiten aus Kunden- und Lieferverträgen, arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen, Konflikte mit Behören, strafrechtliche Vorwürfe aufgrund fahrlässiger Pflichtverletzungen sowie Reputationsrisiken im digitalen Raum.

Die neue Produktgeneration ist in den zwei klar abgegrenzten Linien „Smart“ und „Best“ erhältlich, erklärt der Versicherer. Die Deckung wurde deutlich ausgebaut. In der Linie „Smart“ wurde unter anderem der Steuer-, Sozial- und Verwaltungsrechtschutz erweitert, ebenso außergerichtlich höhere Versicherungssummen sowie Rechtsschutz für Hilfsgeschäfte. Leistungsausweitungen in der Linie „Best“ beinhalten Universal-Rechtsschutz bzw. vorsorgliche Rechtsberatung bis 1.000 Euro, Rechtsschutz bei gewerblichen Urheberrechtsverstößen bis 10.000 Euro sowie eine Vorversicherungs- und Innovationsgarantie.

Prozesse erleichtert

Zusätzlich können Kunden auch ein Spektrum an Rechtsdienst- und Serviceleistungen nutzen. Dazu gehören unter anderem allgemeine Beratung zur Unternehmensnachfolge und zur Erstellung einer Dokumenten-Check, Bonitätsprüfungen von potenziellen Kunden, Geschäftspartnern und Handwerkern, die allgemeine Prüfung von Arbeitsverträgen sowie die Erstellung von Arbeitszeugnissen sowie die Teilnahme an Online-Webcasts zu den Themen Datenschutz und Compliance.

Für den privaten Bereich der versicherten Personen wird zusätzlich die allgemeine Beratung zu Vorsorgeverfügungen sowie zur Errichtung einer Bestattungsverfügung, eines Testaments und einer Regelung zum digitalen Nachlass angeboten.

Auch den Produktaufbau und die Prozesse hat der Versicherer im Zuge des Relaunches angepasst, um den Abschluss und die Handhabung zu erleichtert. Für Selbstständige gibt es ein zentrales Bedingungswerk. Spezielle Deckungskonzepte, wie etwa für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer wurden vereinfacht. (js)

Weitere Meldungen zu neuen Versicherungslösungen und Anpassungen bei bestehenden Produkten finden Sie in unserem Bereich „Assekuranz“.
 

Personelle Änderung bei der DKV

Seit Anfang Januar hat Verena Theuerkauf den Posten als Vertriebsdirektorin im Segment Gesundheit der ERGO Deutschland AG inne. Sie zeichnet beim Spezialisten für Krankenversicherung in der ERGO Group, der DKV, verantwortlich für Makler, Pools und Finanzvertriebe.

Verena Theuerkauf ist seit dem 01.01.2026 Vertriebsdirektorin der ERGO Deutschland AG. Dies hat das Unternehmen AssCompact auf Anfrage bestätigt.

Theuerkauf betreut dort das Segment Gesundheit. Sie ist bei der Deutsche Krankenversicherung AG (DKV) verantwortlich für Makler, Pools und Finanzvertriebe. Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung in der ERGO Group.

Ihre Karriere bei ERGO startete sie ihrem Social-Media-Profil zufolge bereits im Jahr 2007. Zuletzt war sie seit dem Jahr 2024 Leiterin Kundenservice Gesundheit bei der DKV. (lg)

Bild: © ERGO/DKV

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.
 

Stellenabbau bei ERGO: 1.000 Stellen fallen bis 2030 weg

ERGO will bis zum Jahr 2030 1.000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen, etwa 200 pro Jahr. Betroffen sollen vor allem Standardtätigkeiten sein. Der Düsseldorfer Versicherer setzt dabei auf natürliche Fluktuation, betriebsbedingte Kündigungen soll es bis Ende 2030 keine geben.

Der Versicherer ERGO will in den nächsten fünf Jahren 1.000 Stellen abbauen. Laut einem Bericht im Handelsblatt will das Unternehmen bis 2030 jährlich etwa 200 Arbeitsplätze einsparen. Darauf habe man sich im Rahmen eines Interessenausgleichs mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt. Betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen seien bis Ende 2030 allerdings ausgeschlossen. Derzeit beschäftigt ERGO knapp 17.000 Menschen in Deutschland.

Der Stellenabbau ist Teil der Unternehmensstrategie des Mutterkonzerns Munich Re. Munich Re will bis 2030 insgesamt 600 Mio. Euro einsparen, unter anderem durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Dabei sieht Munich-Re-Chef Christoph Jurecka bei der ERGO großes Automatisierungspotenzial, heißt es in dem Artikel vom Handelsblatt.

Stellenabbau basiert auf Freiwilligkeit

Das Unternehmen setzt dabei auf Freiwilligkeit. Der Stellenabbau soll über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und Abfindungsprogramme erfolgen. „Niemand geht gegen seinen Willen“, wird ERGO-Personalvorständin Lena Lindemann zitiert.

Betroffen werden vor allem Funktionen mit repetitiven und standardisierten Aufgaben sein, darunter Tätigkeiten im Callcenter, bei der Schadenbearbeitung sowie bei einfacher Schriftgutbearbeitung. Solche Aufgaben könnten zunehmend durch KI übernommen werden. So werden etwa in der Krankenversicherung Arztrechnungen bereits heute automatisiert bearbeitet, was in weniger Bedarf für klassische Sachbearbeitung resultiere. Im Bereich Leben dagegen bestehe aufgrund Wachstum und neuer Produktinitiativen größerer Personalbedarf.

Fokus auf Reskilling - wo möglich

Gleichzeitig will das Unternehmen Mitarbeiter für neue Aufgaben qualifizieren. Geplant seien aktuell rund 500 sogenannte Reskilling-Plätze, etwa 260 davon bereits in diesem Jahr. Doch man müsse realistisch bleiben, so Lindemann. Umschulungen haben Grenzen. „Es ist schwierig, einen klassischen Sachbearbeiter auf hoch spezialisierte technische Data-Jobs umzuqualifizieren“, so Lindemann.

Neben dem Abbau in Deutschland sollen freie und frei werdende Stellen stärker „international besetzt werden“. Verwaltungs- und Servicefunktionen sollen teilweise nach Indien und Polen verlagert werden, weil dort bereits IT-Hubs aufgebaut sind und man dort Synergien und Erfahrungen nutzen könne.

Wie es nach 2030 weitergeht, sei noch offen. „Wir planen bis 2030“, erklärt Lindemann gegenüber dem Handelsblatt. „Gleichzeitig beschäftigen wir uns fortlaufend damit, wie schnell die Entwicklung bei KI tatsächlich voranschreitet.“ 

Einigung zwischen ERGO und Gewerkschaft

Am Abend des 18.02.2026 gab die ERGO bekannt, dass Vertreter der Unternehmensleitung von ERGO und der Gewerkschaft ver.di einen umfassenden Sozialen Ordnungsrahmen unterzeichnet haben, der den seit 2021 gültigen Ordnungsrahmen ablöst und bis Ende 2030 gilt. Beide Parteien haben sich darin auf neue soziale Leitplanken geeinigt, um den anstehenden Transformationsprozess in Deutschland auch weiterhin partnerschaftlich und besonders sozialverträglich zu gestalten. "Wie die vorherigen Regelungen beinhaltet auch die neue Vereinbarung insbesondere einen Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen, einen weitreichenden Schutz der Standorte sowie ein klares Bekenntnis zu Ausbildung und Qualifizierung der Belegschaft" heißt es darin vom Versicherer wörtlich. (js/as)

Lesetipp der Redaktion: Kundennähe, KI und Kooperationen: So wollen Versicherer zukunftsfest werden

 

 

Diese Regionen sind besonders vom Klimawandel bedroht

Welche Städte und Gemeinden hierzulande heute und im Jahr 2050 besonders von Sturm, Starkregen, Hitze, Dürre und Hagel betroffen sind, zeigt der neue Klimarisikoindex. Entwickelt haben die Studie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und die ERGO Versicherung.

Wie sehr Städte und Gemeinden in Deutschland künftig vom Klimawandel betroffen sein werden, variiert je nach Region deutlich. Insbesondere Regionen in Küstennähe oder entlang großer Flüsse sind immer stärker gefährdet. Das geht aus einer neuen Studie der IW Consult auf Grundlage des Risikomodells K.A.R.L. der Köln.Assekuranz hervor, einer Tochter der ERGO Versicherung. Die Forscher zeigen darin, wie stark Regionen heute und im Jahr 2050 den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind. Analysiert wurden verschiedene klimatische Gefahren wie Hitze, Hitzewellen, Wasserknappheit, Dürre, Starkregen, Überschwemmungen, Sturmfluten, Stürme, Tornados und Hagel. Jede Gefahr wurde auf einer Skala von 0 bis 10 bewertet (0 = geringes Risiko, 10 = hohes Risiko). Besonders schädliche Risiken wie Überschwemmungen, Starkregen und Sturmfluten wurden den Experten zufolge stärker gewichtet. Daraus wurde ein Gesamtwert – den Klimarisikoindex – für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt ermittelt.

Wilhelmshaven führt die Rangliste an

Die größten Klimarisiken für die städtische Infrastruktur sind in Wilhelmshaven zu beobachten, das im Index aktuell bei 5,7 liegt und bis zum Jahr 2050 auf 5,9 steigt. Dabei handelt es sich um den höchsten Wert aller untersuchten Regionen. Die geringsten Risiken wurden für Kempten im Allgäu ermittelt: Kempten steigt von 2,8 auf 3,1 im Jahr 2050. Auch wenn die Gefahr für Starkregen deutlich zunimmt, bleiben die Risiken heute wie 2050 vergleichsweise niedrig.

Deutschland vor allem betroffen von Sturm, Starkregen und Hitzestress

Von allen zehn untersuchten Naturgefahren ist Deutschland vor allem Sturm, Starkregen, und Hitzestress ausgesetzt. So stellt Sturm schon heute eine der größten Gefahren bundesweit dar: Alle Kreise und kreisfreien Städte bewegen sich im Index oberhalb von dem Wert 7,5. Bis 2050 wächst die Bedrohung. Am stärksten steigt sie in den Landkreisen Neu-Ulm, Biberach und Lindau.

Von Starkregen ist jede vierte Region hierzulande betroffen (Index über 7,5) – Tendenz steigend. Am stärksten nimmt die Gefahr in bergigen Gegenden zu, etwa in Kempten im Allgäu, im Landkreis Oberallgäu oder im Märkischen Kreis.

Bei Hitzestress handelt es sich noch um keine weit verbreitete Bedrohung, das Risiko wächst aber in den kommenden Jahren am stärksten. Bis 2050 werden laut Klimarisikoindex 372 der 400 Regionen unter zunehmender Hitze leiden (Index über 3). Besonders betroffen sind die brandenburgischen Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Märkisch-Oderland und Dahme-Spreewald.

 

Diese Regionen sind besonders vom Klimawandel bedroht

 

In Kommunen mangelt es an Mittel für Klimainvestitionen

„Vielen Kommunen fehlte bislang das Geld, um sich hinreichend auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten “, erklärt IW-Experte Hanno Kempermann. Die Mittel aus dem Sondervermögen müssten daher auch bei den Kommunen landen. Doch das reiche nicht: „Wenn Bund und Länder die Kommunen weiter mit Aufgaben überfrachten, ohne für die Finanzierung zu sorgen, bleiben notwendige Investitionen auch künftig auf der Strecke“, so Kempermann weiter.

„Der Klimawandel betrifft alle – aber nicht überall gleich stark“, betont Olaf Bläser, Vorsitzender des Vorstands der ERGO Versicherung AG. Mit dem Klimarisikoindex schaffe man eine wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Grundlage, damit Politik, Wirtschaft und Kommunen gezielt Vorsorge treffen können. (tik)

Lesen Sie auch:
 

KPM und ERGO schließen bAV-Kooperation

Die KPM Pensions & Benefits GmbH und die ERGO Group haben eine strategische Zusammenarbeit gestartet. Die ERGO ist neuer Rückdeckungspartner des Kölner bAV-Spezialisten. Künftig nutzt KPM die bAV-Tarife der ERGO als Rückdeckung für sein Versorgungskonzept smart|pension.

Die KPM Pensions & Benefits GmbH und die ERGO Group AG haben eine strategische Kooperation geschlossen, um vor allem mittelständischen Firmen den Zugang zu Vorsorgelösungen zu erleichtern. Mit der ERGO als neuem Rückdeckungspartner baut KPM die Grundlage für sein Versorgungskonzept smart|pension um einen weiteren starken Partner aus.

„Die betriebliche Altersversorgung ist eine tragende Säule moderner Personalpolitik. Mit der ERGO haben wir einen Partner gewonnen, der die Relevanz für den Mittelstand erkennt und gemeinsam mit uns moderne, verständliche und wirtschaftlich sinnvolle Modelle in den Markt bringt“, erklärt Alexander Siegmund, Geschäftsführer der KPM Pensions & Benefits GmbH. Anspruch sei es, Arbeitgebern und Beschäftigten eine Lösung zu bieten, die Sicherheit, Transparenz und Flexibilität verbinde und dabei langfristig wirtschaftlich bleibe.

Kernpunkte der Kooperation

Im Rahmen der Kooperation nutzt KPM künftig die bAV-Tarife der ERGO als Rückdeckung für sein Versorgungskonzept smart|pension. Dies erweitere die Flexibilität und stärke die Wettbewerbsfähigkeit des Angebots, wie das Unternehmen mitteilt. Zudem steht eine realistische Kalkulation für eine höhere Rentenleistung im Fokus: Während klassische Versicherer oft mit Lebenserwartungen von bis zu 130 Jahren kalkulieren würden, setze smart|pension auf realistische Annahmen (durchschnittlich 93). Somit könnten bei gleichem Beitragsaufwand höhere Rentenleistungen erzielt werden, wie es in der Pressemitteilung heißt.

Weiter teilt das Unternehmen mit, dass im Todesfall eines Mitarbeitenden vor Rentenbeginn das Kapital nicht beim Versicherer, sondern im Versorgungswerk verbleibe und somit der verbleibenden Belegschaft zugute komme. (tik)

News zu weiteren Kooperationen und Partnerschaften lesen Sie auch in unserer Rubrik“Assekuranz“ und „Management & Vertrieb“.
 

Alte Leipziger, AXA & Co. deklarieren Überschussbeteiligung

Nun geht es Schlag auf Schlag. Weitere Versicherer haben ihre Überschussbeteiligung für das nächste Jahr deklariert. Während die Alte Leipziger, ERGO und die Viridium Gruppe nach oben gehen, halten die AXA und die VPV am Wert des laufenden Jahres fest.

Die Alte Leipziger Lebensversicherung hebt ihre Überschussbeteiligung für das Jahr 2026 an. Zum Jahreswechsel erhöht der Versicherer die laufende Verzinsung um 15 Basispunkte. Bestehende Verträge mit einem Rechnungszins von mindestens 2,75% erhalten weiterhin die höhere garantierte Verzinsung.

Für die modernen Rentenversicherungen AL_RENTE-Flex und AL_RENTE-KlassikPur gilt ab 2026 somit eine laufende Verzinsung von 2,50%. Zusammen mit dem unveränderten Schlussüberschussanteil von 0,25% ergibt sich daraus eine Gesamtverzinsung von 2,75%. Kunden mit klassischen Rentenversicherungen erhalten nächstes Jahr eine laufende Verzinsung von 2,40%, die Gesamtverzinsung liegt dann bei 2,60%.

ERGO erhöht ebenfalls

Auch die ERGO Vorsorge Lebensversicherung AG sowie die für das Neugeschäft geschlossene ERGO Lebensversicherung AG erhöhen ihre Verzinsung für das nächste Jahr.

Die ERGO Vorsorge Lebensversicherung hat die Überschussbeteiligung für 2026 von 2,8% auf 2,9% erhöht. Damit beträgt die Gesamtüberschussbeteiligung genau wie im Vorjahr bis zu 4,2%.

Die für die Bestandsverwaltung des traditionellen klassischen Lebensversicherungsgeschäfts zuständige ERGO Lebensversicherung hat ihre laufende Verzinsung für das kommende Jahr auf 3,0% (Vorjahr: 2,7%) festgesetzt. Damit ergibt sich eine Gesamtüberschussbeteiligung von 3,25% (Vorjahr: 2,95%). Das Unternehmen weist in diesem Zuge noch einmal darauf hin, dass die Victoria Lebensversicherung AG im laufenden Jahr auf die ERGO Lebensversicherung AG verschmolzen wurde.

Dritte Erhöhung bei der Viridium Gruppe

Bei der Viridium Gruppe steigt die laufende Mindestverzinsung für die traditionellen Lebensversicherungsverträge der Proxalto Lebensversicherung zum Jahreswechsel um 0,1 Prozentpunkte auf 2,7%. Bei der Entis Lebensversicherung klettert die laufende Mindestverzinsung für 2026 von 3,35% im laufenden Jahr – damit liegt Entis für 2025 an der Spitze des deutschen Marktes, so der Run-off-Spezialist – auf dann 3,4%. Damit erhöhen sich die Verzinsungen bei Proxalto und Entis zum dritten Mal in Folge. Für die hauptsächlich fondsgebundenen Lebensversicherungen Heidelberger Lebensversicherung und Skandia Lebensversicherung bleibt der Wert stabil.

Die Viridium Gruppe wurde dieses Jahr von einem Konsortium rund um den Münchener Branchenprimus Allianz übernommen, bleibt aber als Plattform weiterhin unabhängig.

AXA hält Verzinsung stabil

Bei der AXA Lebensversicherung AG sowie ihrer Zweigniederlassung DBV Deutsche Beamtenversicherung Lebensversicherung bleibt die Überschussbeteiligung für 2026 auf stabilem Niveau bei 3,0%. Dabei liege man weiterhin im oberen Marktdurchschnitt, erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Je nach Vertrag seien zudem weitere Zuteilungen in Form von Risiko- und Kostenüberschüssen, Schlussüberschüssen sowie einer Sockelbeteiligung an den Bewertungsreserven möglich.

So deklariert die VPV

Auch die VPV Versicherungen halten ihre Gesamtverzinsung für das kommende Jahr stabil bei 3,75%. Sie setzt sich zusammen aus einer laufenden Verzinsung von 3,0% und einem Schlussüberschussanteil von 0,75%.

Für das seit Oktober erhältliche Produkt Flex Garant Invest liegt die Gesamtverzinsung bei 4,0% – dabei liegt die laufende Verzinsung bei 3,25% und der Schlussüberschussanteil bei 0,75%. Wie im Markt üblich werde bei diesem modernen klassischen Produkt ein Zuschlag auf die laufende Verzinsung als Ausgleich für reduzierte Garantien während der Vertragslaufzeit gewährt, so der Versicherer. Auch für Kunden der dynamischen Hybridprodukte bleibt die Verzinsung stabil, die laufende Verzinsung auf den Anteil des Guthabens im Sicherungsvermögen liegt weiterhin bei 3,65%. (js)

Lesen Sie auch: 
NÜRNBERGER und INTER deklarieren Überschussbeteiligung
Athora Lebensversicherung erhöht Überschussbeteiligung
 

ERGO: Wüstenrot Bausparkasse wird exklusiver Partner

Die Wüstenrot Bausparkasse und die ERGO haben ihre bestehende Kooperation verlängert. Außerdem soll die Zusammenarbeit bei der Vermittlung von Baufinanzierungen weiter ausgebaut werden: Wüstenrot wird künftig exklusiver Partner der ERGO für das private Baufinanzierungsgeschäft.

Die Wüstenrot Bausparkasse AG und die ERGO Beratung und Vertrieb AG haben ihre Kooperation, die im Bausparbereich mehr als 15 Jahre zurückreicht, um weitere fünf Jahre ausgedehnt. Beide Partner hoben im Zuge der Vertragsverlängerung die Bedeutung der langjährigen Zusammenarbeit im Bausparen und in der Baufinanzierung hervor. Die Kooperation bei der Vermittlung von Baufinanzierungen soll künftig intensiviert und weiter ausgebaut werden: Wüstenrot wird exklusiver Partner der ERGO für das private Baufinanzierungsgeschäft. Wüstenrot stärke damit seine Position als Kooperationsbausparkasse, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit erhält die ERGO Zugang zum Baufinanzierungsportal von Wüstenrot. Das Portal steht Vertriebspartnern zur Verfügung und ermöglicht die vollelektronische Einreichung und Abwicklung von Finanzierungsanträgen an ERGO, Wüstenrot sowie über 400 Finanzierungspartner. Wüstenrot stellt der ERGO künftig eine Kombination digitaler Beratungslösungen und persönlicher Präsenz durch Bauspar- und Finanzierungsfachleuten vor Ort bereit.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit mit ERGO weiter ausbauen und so auch unsere Vertriebskraft in der Baufinanzierung stärken“, erklärt Bernd Hertweck, Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse. Dr. Christian Gründl, Vorsitzender des Vorstands der ERGO Beratung und Vertrieb AG, betont: „Wir sind schon seit vielen Jahren vertrauensvoller Partner von Wüstenrot. Die bestehende, erfolgreiche Kooperation wollen wir – wie bereits im Bausparen – auch in der privaten Baufinanzierung weiter voranbringen.“ (tik)

Weitere Meldungen rund um das Thema Immobilien und Baufinanzierung lesen Sie in unserer Rubrik „Immobilien“.
 

Neuer Vorstandsvorsitzender bei der ERGO Vorsorge Leben

Die ERGO Vorsorge Lebensversicherung hat ab dem 01.01.2026 einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Dr. Oliver Horn folgt auf Dr. Dr. Michael Fauser. Im selben Zuge übernimmt Horn auch den Bereich Lebensversicherung im Vorstand der ERGO Deutschland.

Bei der ERGO Vorsorge Lebensversicherung steht ein Wechsel an der Spitze ins Haus. Dr. Dr. Michael Fauser wird zum Jahreswechsel das Unternehmen verlassen. Sein Nachfolger ist Dr. Oliver Horn, der derzeit im Vorstand die Bereiche Mathematik, IT und Maklervertrieb vertritt.

Das Unternehmen hat die personelle Veränderung am Montag seinen Mitarbeitern in einer internen Mitteilung kommuniziert. Zunächst hatte der Versicherungsmonitor darüber berichtet, ein Sprecher der ERGO hat die Meldung gegenüber AssCompact auf Nachfrage bestätigt.

Neuer Vorstandsvorsitz bei der ERGO Vorsorge Lebensversicherung

Horn tritt zum 01.01.2026 sein neues Amt als Vorstandsvorsitzender der ERGO Vorsorge Lebensversicherung an. Seine Zuständigkeiten für die Bereiche Mathematik, IT und Maklervertrieb wird er beibehalten.

Horn wechselte 2017 von der Continentale Lebensversicherung zur ERGO Lebensversicherung und ERGO Vorsorge Lebensversicherung und startete seine Laufbahn dort u. a. als Bereichsleiter Produktmanagement private Altersversorgung. Mit seinem Eintritt in den Vorstandsvorsitz bei der ERGO Vorsorge Lebensversicherung wird er ab Januar dann auch im Vorstand der ERGO Deutschland vertreten sein, zuständig für den Bereich Lebensversicherung.

Der Wechsel ist derzeit noch vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörde und des Aufsichtsrats.

Neuer Vorstandsvorsitzender bei der ERGO Vorsorge Leben
Fauser verabschiedet sich

Michael Fauser verlässt die ERGO somit zum 31.12.2025 und legt sein Amt als Vorstandsvorsitzender der ERGO Vorsorge Lebensversicherung sowie als Vorstand bei der ERGO Deutschland nieder. Fauser war dann von seit 2016 für die ERGO aktiv, zuvor u. a. bei der Continentale und CosmosDirekt. (mki)

 

News über weitere personelle Veränderungen in der Finanz- und Versicherungsbranche lesen Sie in der Rubrik „Personen“.

 

ERGO überarbeitet Unfallversicherung

Die ERGO hat eine neue Produktgeneration ihrer Unfallversicherung gelauncht. Kunden können zwischen drei Produktlinien wählen. Neu ist unter anderem der Baustein Unfall-Pflege, der finanzielle Unterstützung im Falle einer unfallbedingten Pflegebedürftigkeit bietet.

Die ERGO hat an ihrer Unfallversicherung gefeilt. Die neue Produktgeneration ist in den Produktlinien Basic, Smart und Best erhältlich und kann um optionale Bausteine ergänzt werden, erklärt der Versicherer.

Unter anderem bietet die Grundabsicherung in allen Produktlinien eine maximale Kapitalleistung bereits ab einem Invaliditätsgrad von 70%, die Organisation und Kostenübernahme von Rettungs- und Bergungskosten von bis zu 200.000 Euro sowie die Übernahme kosmetischer Operationen nach einem Unfall. Neu sind außerdem Sofortleistungen bei Schwerstverletzungen.

Laut dem Versicherer beginnt die Kapitalleistung in der neuen Produktvariante Basic ab 20%. In den Produktlinien Smart und Best besteht keine Mindestinvalidität.

Neuerungen bei optional Bausteinen

Neu ist außerdem der Baustein Unfall-Pflege. Mit dem optionalen Baustein leistet die ERGO im Falle einer unfallbedingten Pflegebedürftigkeit. Er kann unabhängig vom Alter und ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden. Bestand bereits vor dem Unfall ein Pflegegrad, zahlt der Versicherer – abhängig von der Verschlechterung – einen gestaffelten Zuschuss.

Beim Baustein Verletzungsgeld können Kunden zudem künftig eine Versicherungssumme zwischen 1.000 und 5.000 Euro wählen. (js)

Lesen Sie auch: