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Mediolanum öffnet Fonds für deutsche Vertriebspartner

Mediolanum International Funds hat eine neue Kooperation mit der Patriarch Multi-Manager GmbH geschlossen. Dadurch erhalten Vertriebspartner Zugang zur gesamten Produktpalette des irischen Hauses.

Mediolanum International Funds Ltd macht seinen Partnern in Deutschland sein gesamtes Fondsangebot zugänglich. Für deutsche IFAs, Makler und Investoren sind nun mehr als 60 Investmentfonds der Gesellschaft erhältlich. Die Fonds zeichnen sich laut Mediolanum durch eine diversifizierte Multi-Manager-Strategie aus, die vom in Irland ansässigen Investmenthaus aktiv verwaltet wird.

Patriarch als Vertriebspartner

Die Vertriebsunterstützung in Deutschland leistet die Patriarch Multi-Manager GmbH. Die FinLab-Tochter ist seit 2015 bereits als Partner von Mediolanum für den Vertrieb der GAMAX-Fonds zuständig. Der Spezialist für Dachfonds und traditionelle Anlagestrategien soll die Vermarktung der Produkte von Mediolanum bei unabhängigen Finanzberatern und Broker-Pools in Deutschland sowie die Schulungen verantworten. Der Vertrieb der Mediolanum-Fondspalette in Deutschland beginnt zunächst mit den kürzlich hinzugekommenen neuen Partnern, zu denen FONDSNET Assekuranzmakler GmbH, Kapitalwerk Private Finance GmbH und DBFP Deutsche Beratungsgesellschaft für Finanzplanung GmbH gehören.

An Erfolg der GAMAX-Fonds anknüpfen

„Wir freuen uns sehr über den Ausbau der gemeinsamen erfolgreichen Zusammenarbeit“, sagt Dirk Fischer, Geschäftsführer der Patriarch GmbH. „Nachdem bereits die GAMAX-Fonds sehr gut von deutschen Anlegern angenommen wurden, können wir nun auf die gesamte Produktpalette von Mediolanum zugreifen. Wir schätzen das Vertrauen, das Patriarch entgegengebracht wird, sehr, denn wir wissen, wie wichtig Kundenorientierung und die Einhaltung höchster Qualitätsstandards für Mediolanum sind.“ (mh)

Bild: © Igor – stock.adobe.com

 

Fondsstandortgesetz erntet Lob und Kritik aus der Branche

Die Bundesregierung hat einen Referentenentwurf für ein Fondsstandortgesetz (FOG) vorgestellt. Dadurch soll der Fondsstandort Deutschland wettbewerbsfähiger gemacht werden. Branchenvertreter reagieren positiv auf die Initiative an sich. Im Detail hagelt es aber zum Teil harsche Kritik.

Die Bundesregierung will den Fondsstandort Deutschland stärken. Das Finanzministerium hat dazu nun einen Referentenentwurf für ein Fondsstandortgesetz (FOG) vorgestellt. Er enthält mehrere aufsichtsrechtliche und steuerliche Maßnahmen. Neben der Anpassung an europarechtliche Vorgaben, wie etwa im Bereich der Nachhaltigkeit, umfasst er weitere Vorschläge, um den Fondsstandort Deutschland attraktiver zu gestalten.

Änderungen am KAGB

Mit dem vom Bundesfinanzministerium Referentenentwurf werden diverse Änderungen im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) vorgeschlagen, unter anderem die Zulassung neuer Organisationsformen wie etwa geschlossener inländischer Spezial-AIF in der Form von Sondervermögen oder geschlossener Master-Feeder-Strukturen. Zudem soll ein neuer Fondstyp eingeführt werden: offenes Infrastruktur-Sondervermögen.

Mehr digitale Kommunikation mit der BaFin

Darüber hinaus soll die Kommunikation mit der BaFin weitestgehend auf elektronische Formate umgestellt werden, wodurch insbesondere auch mehr Flexibilität für Fondsverwalter bei Änderungen der Anlagebedingungen geschaffen werde. Zudem werden in Umsetzung einer EU-Richtlinie die Regeln für das sogenannte Pre-Marketing implementiert. Außerhalb des KAGB ist eine Änderung im Umsatzsteuergesetz vorgesehen. So soll die Management Fee bei Wagniskapitalfonds wie schon jetzt bei offenen Fonds üblich von der Umsatzsteuer befreit werden.

Immobilienverband ZIA begrüßt Entwurf

Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, befürwortet den heute FOG-Referentenentwurf. „Damit werden wichtige Impulse für den ins Hintertreffen geratenen deutschen Fondsstandort gegeben“, sagt Jochen Schenk, Vizepräsident des ZIA. Dem enormen Kapitalbedarf für die ökologische Transformation von Immobilien müsse schließlich ein unterstützendes und intelligentes Kapitalanlagerecht gegenüberstehen.

Feintuning notwendig

„Mit dem geschlossenen Sondervermögen greift das Bundesfinanzministerium einen Vorschlag auf, den der ZIA mit seinen Mitgliedern entwickelt hat“, meint Schenk. Kapitalverwaltungsgesellschaften stünde damit ein weiteres Vehikel zur Verfügung, um die Bedürfnisse der unter enormen Investitionsdruck stehenden institutionellen Anleger besser bedienen zu können. Neben dem geschlossenen Sondervermögen sollen für das Publikumssegment mit Infrastruktur-Sondervermögen und geschlossenen Master-Feeder-Strukturen weitere Fondsvehikel auf den Weg gebracht werden. „Mit dem Entwurf zum Fondsstandortgesetz ist ein wichtiger Schritt gemacht. Jetzt geht es darum, die Vorschläge im weiteren Verfahren noch feinzutunen.“

„Dringender Anpassungsbedarf“

Die Einschätzung des ZIA teilt auch der Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI). Grundsätzlich sei eine Initiative zu begrüßen, die den Fondsstandort stärkt, da Deutschland als solcher in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität verloren habe. Das gelte insbesondere bei alternativen Investmentfonds (AIFs). Im Detail sieht der BAI aber dringenden Anpassungsbedarf.

Gesetz wird seinem Namen nicht gerecht

„Seit Jahren tritt der BAI für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Alternative-Investments-Branche und deren Investoren ein. Dass nun ein Gesetz mit dem Namen Fondsstandortgesetz auf den Weg gebracht wird, ist aus unserer Sicht ein wichtiges Signal. Der Inhalt des Gesetzespakets erscheint allerdings eher wie ein Reparaturgesetz, mit dem offenkundige Versäumnisse aus der Vergangenheit bereinigt werden sollen“, sagt BAI-Geschäftsführer Frank Dornseifer.

Kein visionärer Entwurf aus einem Guss

Aus Sicht des BAI wäre gerade mit Blick auf den Umstand, dass wichtige Teile des Asset-Managements bereits in andere Jurisdiktionen abgewandert sind, jetzt ein programmatischer und visionärer Entwurf erforderlich gewesen, der quasi aus einem Guss aufzeigt, wie der Fondsstandort Deutschland für das Jahr 2025 und darüber hinaus fit gemacht werden soll. Unverständlich ist für den BAI weiter, dass für den Entwurf lediglich zwei Wochen Konsultationszeit gewährt werden.

Handwerkliche Mängel

„Leider enthält der Entwurf auch handwerkliche Mängel, die den Entwurf entwerten, wie zum Beispiel die isolierte Steuerbefreiung für Wagniskapitalfonds, bei der nicht nur völlig unklar bleibt, welche Fonds konkret erfasst sein sollen, sondern die zudem offenkundig gegen EU-(Beihilfe-)Recht verstößt. Noch fragwürdiger wird das Ganze, wenn man bedenkt, dass für andere Fonds, die Zum Beispiel den deutschen Mittelstand finanzieren oder Infrastrukturprojekte, die Umsatzsteuerbefreiung nicht gelten soll“, führt Dornseifer fort. Dabei beschwöre gerade die Politik immer wieder, dass diese Finanzierungen gestärkt und erweitert werden müssten.

Kritik an Pre-Marketing-Regeln

Sehr kritisch seien auch die Regelungen zum Pre-Marketing zu sehen. „Hierdurch wird der Vertrieb an institutionelle Investoren unnötig bürokratisiert“, so Dornseifer. Der BAI sieht daher dringenden Anpassungsbedarf nicht nur im Entwurf, sondern auch darüber hinaus, wie zum Beispiel im Gesetz zur Einführung elektronischer Wertpapiere. Dort müssten zwingend auch Fondsanteile in den Anwendungsbereich einbezogen werden. Auch hier seien andere schon deutlich weiter, während in Deutschland die Diskussion dazu gerade in eine Sackkasse geraten ist. (mh)

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Finanzberater kommen gut durch die Corona-Pandemie

Finanzberater leiden bisher wenig unter der Corona-Pandemie. Das geht aus einem aktuellen Beraterstimmungsbild von Moventum hervor. Deutlich mehr Auswirkungen hat die Krise demnach auf die Arbeitsweise der Berater und auf die Interessen und Beratungsbedarf der Kunden.

Gut 30% der Berater haben während der Pandemie-Krise ihren Umsatz gesteigert. Bei weiteren rund 50% blieb der Umsatz gleich. Lediglich ein Fünftel berichtet von sinkenden Umsätze. Das geht aus einem Beraterstimmungsbild hervor, das Moventum im Oktober und November in Deutschland und dem europäischen Ausland einholte.

Arbeitsalltag verändert sich stark

„Dabei hat sich der Arbeitsalltag durchaus verändert“, sagt Sabine Said, Executive Vice President bei Moventum S.C.A. Lediglich 30% der befragten Berater geben an, nicht anders zu arbeiten als vor der Pandemie. In Tschechien liegt der Anteil derjenigen, die keine Änderung verzeichnen, sogar bei null. „Natürlich ist die Arbeit digitaler geworden, die Homeoffice-Zeiten sind deutlich gestiegen“, so Said. Vor allem administrative Aufgaben haben stark zugenommen, sagen rund 30% der Berater in Deutschland, 40% im europäischen Ausland. Die Spitze bildet hier Tschechien mit fast 70 Prozent. „Das liegt auch daran, dass durch den Rückzug ins Homeoffice teilweise Tätigkeiten, die sonst im Backoffice laufen, direkt vom Berater erledigt werden mussten“, sagt Said.

Auch viele Kunden meistern die Krise gut

Nicht nur die Berater sind gemessen an ihrem Umsatz bislang gut durch die Krise gekommen. „Auch manche Kundengruppen haben nach Einschätzung der Berater profitiert“, so Said. „Das betrifft vor allem vermögende Kunden mit Liquidität, die nachinvestieren konnten.“ Und zudem diejenigen, die sehr digital aufgestellt sind. „Für die waren die vielen neuen digitalen Angebote eine Einladung, sich deutlich mehr mit ihren Finanzen zu beschäftigen“, sagt Said.

Stark gestiegener Beratungsbedarf

Der Beratungsbedarf bei den Kunden ist in der Pandemiezeit derweil stark gestiegen. 67,5% der befragten Berater in Deutschland gaben an, dass ihre Kunden mehr Beratung wünschten, im europäischen Ausland sind es im Schnitt noch mehr. „Dabei hat sich der Fokus durchaus verschoben. Sichtbar wurde in dem Stimmungsbild, dass neben Gold und Edelmetallen auch Risiko-Assets wie Aktien verstärkt nachgefragt wurden“, sagt Said. „Auch zeigte sich ein stärkeres Interesse für die Gewinner der Krise, etwa Tech- und Medtech-Firmen.“ Anleihen dagegen sanken weiter in der Nachfrage, was aber auch bereits vor der Krise wegen der niedrigen Zinsen zu beobachten war.

Nachhaltigkeit bleibt ein wichtiges Thema

Während der gesamten Zeit bleibt ESG ebenfalls ein Thema. „Der Trend zu nachhaltigen Anlagen hatte vor der Pandemie gerade Fahrt aufgenommen“, so Said. „Wenn auch ganz zu Beginn wenig dazu nachgefragt wurde, beobachteten viele Berater dann doch einen deutlichen Anstieg.“ Mehr als ein Viertel der Berater sahen hier eine Zunahme bei den Beratungsinhalten. (mh)

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„Frauen mit Finanzwissen investieren sehr professionell und entspannt“

Frauen fühlen sich bei der Geldanlage oft noch immer unsicherer als Männer. FinMarie will das ändern und Frauen ein besseres finanzielles Selbstbewusstsein verschaffen. Dabei setzt das FinTech auf mehr als nur Finanzberatung. Ein Interview mit Karolina Decker, CEO & Founder der FinMarie GmbH.

Frau Decker, Frauen gelten in Finanzfragen als vorsichtiger. Können Sie das aus Ihrer Beratungspraxis bestätigen?

Wenn es um die Einschätzung allgemeiner Finanzfragen geht, fehlt es den Frauen in Deutschland an Selbstbewusstsein. Sobald Frauen Finanzwissen und Klarheit haben, dann investieren sie das Geld sehr professionell und entspannt.

Gibt es unterschiedliche Anlageschwerpunkte zwischen Frauen und Männern?

Auch was Geld und Finanzen angeht, bestehen zwischen Frauen und Männern Unterschiede. Das Verhalten beim Anlegen der eigenen Ersparnisse unterscheidet sich häufig signifikant. Männer haben eine größere Risikoneigung und ein größeres Selbstbewusstsein. Dies hat Folgen für die Wahl der Anlageinstrumente. Frauen geben sich mit niedrigeren Renditen zufrieden und investieren darum in Produkte wie Fonds oder Anleihen oder in nachhaltige Geldanlage. Männer trauen sich mehr zu und kaufen risikoreichere Anlagen wie Aktien. Welche Strategie erfolgreicher ist, hängt auch vom Börsenumfeld ab. Wenn sich die Aktienkurse überdurchschnittlich entwickeln, zahlt sich das risikoreichere Verhalten der Männer aus, im umgekehrten Fall stehen die Frauen oft besser da.

Woran liegt es Ihrer Ansicht nach, dass Frauen das Thema Finanzen anders angehen?

Wenn es um Geld und Geschlechter geht, darf der Gender Pay Gap nicht fehlen. Die Problematik: Das Einkommen der Frauen ist im Durchschnitt 21% tiefer. Je höher die Funktion, desto größer die Unterschiede. Männer wählen lukrativere Branchen, arbeiten weniger Teilzeit und haben mehr Geld zu investieren als Frauen. Männer setzen bei der Kapitalanlage auf künstliche Intelligenz, Frauen auf erneuerbare Energien.

Haben sich Frauen auch in Finanzfragen in den vergangenen Jahren emanzipiert?

Für die meisten Frauen in Deutschland hat die Corona-Krise Auswirkungen auf die eigenen Finanzen. Es wurde weniger Geld ausgegeben und mehr angespart. Die Verunsicherung sorgt für Rede­bedarf, der – vor allem bei den Jüngeren – bei Familie und Freunden gestillt wird. Auffallend ist, dass sich viele Frauen Gedanken um ihre finanzielle Zukunft machen und mit der Finanzberaterin oder dem Finanzcoach darüber sprechen möchten. Es ist also Zeit, über Geld zu reden.

Sie haben sich mit FinMarie auf die Finanzberatung von Frauen spezialisiert. Was macht FinMarie anders als herkömmliche Anlageberatungen?

Dank den sozialen Engagements, der Vermittlung von Finanzwissen, einer individuellen Finanzberatung sowie den verschiedenen Netzwerken steht das FinMarie-Team mit der My.FinMarie-Community Frauen zur Seite. Und dank der Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerschaften und Finanzdienstleistern können Frauen als FinMarie-Kundin an zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen und von diversen Finanzangeboten profitieren. Der persönliche Kontakt – auch per zoom oder Skype – mit unseren Kunden ist uns wie auch schon vorher sehr wichtig.

Können Frauen weibliche Kunden besser beraten als Männer?

FinMarie ist von Frauen für Frauen gegründet. Wir unterstützen und verstehen, was Frauen brauchen, um ihr Zögern zu überwinden und die Kontrolle über ihre eigene finanzielle Unabhängigkeit zu übernehmen. Mit der Vor­sorgeanalyse und den Online-Finanztools von FinMarie zeigen wir Frauen, wie sie ihre Alters- und Familienvorsorge ihren Bedürfnissen entsprechend gestalten können – insbesondere dann, wenn sich ihre Familiensituation verändert.

Auf welche Schwerpunkte setzen Sie in der Finanzberatung auf der Anlageseite?

Im Lauf des Lebens verändern sich die Bedürfnisse: FinMarie bietet Frauen deshalb eine individuelle Finanzberatung und Finanzcoaching, die sich ihrem Leben anpasst. Unterschiedliche Lebensphasen wie Berufseinstieg, Partnerschaft, Familienplanung, Pensionierung oder Nachlassplanung erfordern schließlich unterschiedliche Finanzkonzepte. Lebensplanung ist immer auch Finanzplanung.

Was genau bieten Sie den Frauen an?

FinMarie bietet eine Online-Finanzplattform an, die eine Kombination aus Finanzbildung, Online-Community und Finanzcoaching darstellt. Um den verschiedenen Bedürfnissen im Leben einer Frau gerecht zu werden, stellen wir unterschiedliche Finanzanlagelösungen bereit. Hierfür kooperieren wir mit verschiedenen Unternehmen und Tools. Eine Übersicht über die Kooperationen von FinMarie ist unter anderem zu finden unter finmarie.com/investieren.

Worauf haben Sie bei der Auswahl der Investment-Tools geachtet?

Beim Auswählen der Investment-Tools haben wir darauf geachtet, dass die Nebenkosten möglichst gering sind, dass die Wahlmöglichkeiten dem entsprechen, was unsere Kundinnen realistisch brauchen, und dass die Tools sehr transparent, flexibel und Mobile-freundlich sind.

Wie geht eine Geldanlage mit FinMarie in der Praxis vonstatten?

Je nach Risikoprofil, ökonomischer Situation und persönlicher Risikopräferenz gestalten wir für jede Frau ein individuelles Anlageportfolio und bieten unsere Expertise auch für individuelles Re­balancing an, um das Investment an veränderte Lebenssituationen unserer Kundinnen anpassen zu können. Wer kein oder nicht nur individuelles Coaching nutzen will, der findet übrigens in My.FinMarie zusätzlich eine hilfreiche Community und spezielles Know-how.

Spielen aktive Anlageprodukte generell eine untergeordnete Rolle oder gibt es auch hier Ausnahmen?

Nicht beim Thema Nachhaltigkeit. In der Nachhaltigkeit gibt es eine zweite, ebenso wichtige, wenn nicht sogar wichtigere Dimension als die finanzielle Dimension: die Verfolgung von Werten und immer öfter das Erzielen einer positiven Wir­kung, auch Impact-ESG und SRI genannt. Immer mehr Nachhaltigkeitsfonds kommen auf den Markt und eine steigende Zahl an Investoren – gerade im privaten Anlegerbereich – steigt mit ihrem Kapital in diesen Markt ein.

Neben Community und individueller Beratung setzen Sie auch auf Events und Seminare. Warum sind solche Veranstaltungen wichtig?

Finanzevents und Online-Finanzseminare, die von Frauen für Frauen erstellt werden, sind zu einer wichtigen Informationsquelle geworden. FinMarie informiert über aktuelle Finanzthemen und neben den Themenblöcken Sparen, Investieren und Grüne Geldanlage findet man auch die Rubrik Erbschaft und Scheidung. Die Online-­Seminare und Workshops bieten wertvolles Hintergrundwissen und können so zu mehr Selbstbewusstsein in Finanzangelegenheiten beitragen.

Haben Sie die Seminare infolge von Corona digital statt als Präsenzveranstaltung durchführen müssen?

Ja, wir bieten Seminare und Workshops momentan nur online an. Wir können die Online-Veranstaltungen mit bis zu 300 Teilnehmern umsetzen. FinMarie bietet auch Videokonferenzlösungen als Alternative zu analogen Events an.

Funktioniert so etwas tatsächlich auch digital?

Definitiv. Gerade in Pandemie-Zeiten liegen die Vorteile von Home-Office und Meetings auf der Hand.

Diesen Artikel lesen Sie auch in AssCompact 11/2020, Seite 64f., und in unserem ePaper.

Bild: © metamorworks – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Karolina Decker

Pictet präsentiert neuen Themenfonds

Pictet Asset Management (Pictet AM) hat den Pictet-Human aufgelegt. Der Themenfonds investiert in Aktien von Unternehmen, deren Dienstleistungen das Wohlergehen von Einzelpersonen und Gemeinschaften fördern. Das Anlageuniversum konzentriert sich auf drei Hauptsegmente.

Pictet AM hat die Auflage des Themenfonds Pictet-Human bekannt gegeben. Der Aktienfonds hat zum Ziel, vom Wachstumspotenzial konsumentenbezogener Dienstleistungen, die das Wohlergehen von Einzelpersonen und Gemeinschaften fördern, zu profitieren. Er stellt Dienstleistungen in den Mittelpunkt, die dabei helfen, die Menschheit an den demografischen und technologischen Wandel anzupassen, da dieser das Leben so grundlegend verändert, wie zum Beispiel in Bezug auf befristetes Arbeiten, eine immer spätere Familiengründung und eine höhere Lebenserwartung. Auch Online-Services in den Bereichen Unterhaltung, Sport oder Dating würden davon beeinflusst.

Drei Hauptsegmente

Wirkungsstarke Trends im Zuge des technologischen Fortschritts und der zunehmenden Kommerzialisierung haben laut Pictet AM zu einer Neuausrichtung beim Beziehen spezifischer Dienstleistungen wie Privatunterricht oder Content-Streaming geführt. Auch weitere wesentliche Dienstleistungen seien davon betroffen. Das Anlageuniversum des Pictet-Human zählt drei Hauptsegmente:

  • Lernen: Firmen, die lebenslanges Lernen unterstützen, angefangen bei der Erziehung von Kindern bis hin zu Karriereentwicklung sowie Technologien für E-Learning
  • Pflege: Firmen, die Unterstützung für Familien, Pflegepersonen, Haustiere und Gemeinden anbieten
  • Freizeit: Anbieter von Dienstleistungen in den Bereichen Unterhaltung, Reisen, Gastronomie und Kultur
Dienstleistungen für ein erfüllteres Leben

„Wir Menschen des 21. Jahrhunderts können ein gesünderes und längeres Leben führen und uns durch Lernen, Pflege und entsprechender Freizeitgestaltung geistig und körperlich fit halten. Dienstleistungen, die uns hierbei unterstützen, dürften Anlegern dank ihrer Geschäftsmodelle, die durch periodisch wiederkehrende und vorhersehbare Einnahmen gekennzeichnet sind, langfristig Chancen bieten. Letztendlich können sie uns dabei helfen, ein erfüllteres Leben zu führen“, meint Alice de Lamaze, die für die Strategie verantwortliche Fondsmanagerin. (mh)

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So wichtig ist die Fondswirtschaft für die deutsche Altersvorsorge

Die Fondswirtschaft verwaltet 1,6 Bio. Euro für die Altersvorsorge in Deutschland. Darauf verweist der deutsche Fondsverband BVI in einer aktuellen Mitteilung. Knapp die Hälfte des gesamten Vermögens der Branche sei damit für die Altersvorsorge der Bundesbürger vorgesehen.

Die Fondswirtschaft ist nach eigener Aussage der größte Verwalter von Altersvorsorgekapital in Deutschland. „Die Menschen haben zwar oft über Versicherungen, Versorgungswerke oder Arbeitgeber einen anderen Zugang, aber verwaltet wird letztlich ein großer Teil des Sozialkapitals in Fonds“, sagt BVI-Hauptgeschäftsführer im Rahmen einer aktuellen Information des deutschen Fondsverbands.

Anteil der Altersvorsorge deutlich gestiegen

Laut einer Umfrage verwalteten die Mitglieder zur Jahresmitte rund 1,6 Bio. Euro für Altersvorsorgezwecke. Das ist knapp die Hälfte des Gesamtvermögens der Fondsbranche. Zum Vergleich: Vor drei Jahren lag der Anteil bei 40%. In diesem Zeitraum ist das Vermögen für Altersvorsorgezwecke um 430 Mrd. Euro gestiegen. Von dem Altersvorsorgevermögen entfallen 1,11 Bio. Euro auf offene Spezialfonds, 240 Mrd. Euro auf offene Publikumsfonds, 230 Mrd. Euro auf Mandate und 10 Mrd. Euro auf geschlossene Fonds.

So wichtig ist die Fondswirtschaft für die deutsche Altersvorsorge
Lebensversicherungen und bAV dominieren

Hinter dem für die Altersvorsorge verwalteten Vermögen stehen insbesondere kapitalbildende Versicherungen mit 600 Mrd. Euro und die betriebliche Altersvorsorge mit 450 Mrd. Euro. Weitere 340 Mrd. Euro stammen von berufsständischen Versorgungswerken. Die übrigen 200 Mrd. Euro verteilen sich auf die Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes sowie geförderte und ungeförderte Fondssparpläne. (mh)

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ETFs erobern jetzt auch das VL-Sparen

Während ETFs die Geldanlage schon seit vielen Jahren erobern, spielten sie bei Vermögenswirksamen Leistungen (VL) lange Zeit gar keine Rolle. Das ändert sich laut einer Studie der European Bank for Financial Services GmbH (ebase) gerade. Zwar sind sie bei VL noch immer eine Nische, bei Neuabschlüssen gibt es aber einen Wandel.

ETFs gewinnen bei der Anlage von Vermögenswirksamen Leistungen (VL) an Beliebtheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle ebase-Studie. „In diesem Jahr hat sich jeder zweite neue VL-Kunde unseres Hauses für einen ETF entschieden“, erläutert Kai Friedrich, Sprecher der Geschäftsführung von ebase. Zum Vergleich: 2014 hatte erst jeder vierte ebase-Kunde bei einem neuen VL-Vertrag auf ETFs gesetzt.

Vor allem Junge und Großstädter setzen auf ETFs

Unter denjenigen, die sich für VL-Sparen mit ETFs entschieden haben, sind prozentual mehr männliche Anleger (68%) und auch überproportional viele Jüngere im Alter zwischen 30 und 49 Jahren. Regional finden sich überdurchschnittlich viele ETF-VL-Sparer in den Großstädten Frankfurt, München und Düsseldorf. Auf Landesebene nutzen beispielsweise in Hamburg, Berlin, Hessen und dem Saarland bereits heute mehr als 30% der ebase-Kunden ETFs zur Anlage ihrer Vermögenswirksamen Leistungen.

MSCI World dominiert

Bei den beliebtesten Indizes zum VL-Sparen mit ETFs dominiert der weltweite Aktienindex MSCI World. Auf ihn setzen 55,6% der neuen ETF-VL-Sparpläne. Erst mit großem Abstand folgen Dow Jones Global Titans (8,0%), TecDax (6,3%), Nasdaq 100 (5,0%) und Dax (4,9%). „Das zeigt, dass die Anleger auch beim VL-Sparen bevorzugt auf bekannte Indizes zugreifen“, resümiert Friedrich. „Mehr als die Hälfte von ihnen setzen auf eine breit gestreute, globale Aktienanlage. Interessant ist, dass technologielastige Indizes deutlich an Beliebtheit zugelegt haben.“

Deutschlandweit noch in der Nische

Deutschlandweit hat sich der Trend von ETFs bei VL indes noch nicht niedergeschlagen, wie die aktuelle Untersuchung „VL-Sparen mit ETFs in Deutschland“ von ebase ebenfalls zeigt. Demnach liegt die ETF-Quote beim VL-Sparen insgesamt bei unter 1%.

Deutsche verschenken jährlich 1,6 Mrd. Euro

Auch unabhängig von ETFs gibt es laut ebase erhebliches Wachstumspotenzial bei VL-Verträgen. Jeder dritte Berechtigte lässt in Deutschland seine Ansprüche verfallen. „Insgesamt sind das Leistungen von etwa 1,6 Mrd. Euro jährlich, die für die Altersvorsorge genutzt werden könnten, aber leider nicht abgerufen werden“, sagt Friedrich. So haben mehr als 20 Millionen Bürger einen Anspruch auf VL-Leistungen, von denen rund 7 Millionen diese jedoch nicht nutzen. „Sie verschenken damit nicht nur die ihnen grundsätzlich zustehenden Leistungen, sondern auch die Erträge, die im Rahmen von ETF-Sparplänen anfallen können.“ (mh)

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BIT Capital startet Fonds für Zukunftsaktien

Mit dem BIT Global Leaders hat BIT Capital einen neuen Aktienfonds im Portfolio. Er setzt auf Unternehmen aus Zukunftsbranchen. Schon heute soll er die Gewinner von Morgen identifizieren und daraus ein Portfolio von 30 bis 50 Aktien abbilden.

Der aktive Fondsmanager BIT Capital aus Berlin hat ein neues Investmentprodukt vorgestellt. Ab sofort können Privatanleger wie auch institutionelle Anleger in den Aktienfonds BIT Global Leaders investieren. Schwerpunkt des neuen Fonds sind technologiegetriebene Zukunftsbranchen, die die Welt nachhaltig verändern.

Gewinner von Morgen identifizieren

Zum Start ist der BIT Global Leaders unter anderem in aufstrebenden Technologieunternehmen wie Tesla, NIO und Nvidia investiert. Der Fonds investiert aber auch in etablierte Unternehmen, sofern diese BIT Capital mit einer besonderen Technologiekompetenz überzeugen. Dazu zählen aktuell beispielsweise Ping An und die Silicon Valley Bank. Die Investmentstrategie basiert in beiden Fällen auf der These, dass in fast jedem Sektor mittelfristig wenige herausragende Unternehmen einen Großteil der Gewinne auf sich vereinen werden. Diese Gewinner von Morgen soll der BIT Global Leaders schon heute identifizieren.

Mehr als nur Internetfirmen

„Die Schnelligkeit des Wandels hin zu einer technologisch dominierten Welt nimmt konstant zu. Mit unserem ersten Fonds, dem europaweit führenden BIT Global Internet Leaders 30, haben wir gezeigt, dass wir mit unserer Expertise und unserer Investmentphilosophie eine herausragende Performance erzielen können“, meint Jan Beckers, Gründer und Chief Investment Officer bei BIT Capital. Im Investmentprozess des Internetfonds habe die Berliner Investmentgesellschaft immer wieder technologielastige Titel mit besonderem Potenzial identifiziert, die aber keine reinen Internetunternehmen sind. Diese sollen nun durch den BIT Global Leaders abgebildet werden können. Wie der BIT Global Internet Leaders 30 ist auch der Fonds bei HANSAINVEST aufgelegt und wird zwischen 30 und 50 Titel im Portfolio halten. (mh)

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Fix: Deutsche Börse stockt den Dax auf

Die Aufstockung des Dax wurde in letzter Zeit regelmäßig diskutiert. Nun ist sie beschlossene Sache. Die Deutsche Börse hat angekündigt, dass der deutsche Leitindex von 30 auf 40 Werte aufgestockt wird. Auch darüber hinaus gibt es einige Neuerungen beim wichtigsten deutschen Aktienindex.

Die Deutsche Börse hat die von Experten geforderte Dax-Aufstockung nun offiziell verkündet. Der bisher aus den 30 größten börsennotierten deutschen Unternehmen bestehende Dax wird ab September 2021 auf 40 Werte aufgestockt. Im Gegenzug wird der MDax von 60 auf 50 Werte reduziert. Das ist die größte Reform in der über 30-jährigen Historie des Dax, zumal die Deutsche Börse noch weitere Änderungen beschlossen hat.

Neue Kriterien für Dax-Mitglieder

Neben der Anzahl der Indexmitglieder, ändert die Deutsche Börse die Kriterien für die Zusammensetzung des Dax. Ab Dezember 2020 müssen alle künftigen Dax-Kandidaten in den zwei letzten Finanzberichten vor der Aufnahme ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EBITDA) aufweisen. Bei der Indexgewichtung zählt künftig nur noch die Marktkapitalisierung. Die bisher mitentscheidenden Handelsumsätze entfallen hingegen.

Neue Pflichten für Indexmitglieder

Als Folge aus dem Wirecard-Skandal müssen ab März 2021 alle Unternehmen in den Dax-Auswahlindizes testierte Geschäftsberichte und vierteljährlich Quartalsmitteilungen veröffentlichen. Ein Verstoß gegen diese Veröffentlichungspflichten führt nach einer 30-tägigen Warnfrist unmittelbar zum Indexausschluss. Zusätzlich müssen ab März 2021 alle Neuzugänge zur Dax-Familie den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex hinsichtlich eines Prüfungsausschusses im Aufsichtsrat entsprechen. Für bestehende Mitglieder gilt eine Übergangsfrist. Sie müssen die Vorgabe ab September 2022 erfüllen. Nicht übernommen wurde hingegen die teils geäußerte Forderung des Ausschlusses von Unternehmen mit Beteiligung an kontroversen Waffen.

Diese Unternehmen könnten in den Dax aufsteigen

Die neuen Maßnahmen sollen den Dax vielfältiger und moderner machen und die Qualität der Indizes erhöhen. Wer nächstes Jahr in den deutschen Leitindex aufsteigen wird, steht noch nicht fest. Als aussichtsreiche Kandidaten gelten aber zum Beispiel der Duftstoffhersteller Symrise, der Onlinehändler Zalando, der Labortechnikanbieter Sartorius, der Biotechkonzern Qiagen, der Immobilienkonzern LEG, der Chemiehändler Brenntag, die Siemens-Gesellschaften Siemens Energy und Siemens Healthineers sowie der Rückversicherer Hannover Rück. (mh)

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So stark sind die Dividenden weltweit eingebrochen

Die Corona-Krise hinterlässt in der Weltwirtschaft deutliche Spuren. Das zeigt sich auch an den Dividendenausschüttungen der Unternehmen. Wie stark diese infolge der Krise eingebrochen sind, zeigt die aktuelle Ausgabe des Janus Henderson Global Dividend Index (JHGDI).

Unternehmen haben infolge der Corona-Krise im dritten Quartal 2020 weltweit 14% weniger Dividenden ausgeschüttet als ein Jahr zuvor. In absoluten Zahlen bedeutete das einen Einbruch um 55 auf 330 Mrd. Dollar. Damit fielen die globalen Dividendenausschüttungen zudem den niedrigsten Stand seit 2016. Selbst auf bereinigter Basis lag das Minus immer noch bei mehr als 11%. Im Vergleich zum Vorquartal hat sich die Lage aber zumindest etwas entspannt. Im zweiten Quartal hatte das bereinigte Minus noch bei 18% gelegen.

Das Schlimmste könnte vorüber sein

Die geringeren Auswirkungen der Corona-Krise auf die globalen Dividendenausschüttungen waren laut Janus Henderson in erster Linie Folge der geografischen Zusammensetzung der globalen Dividenden im dritten Quartal, die im Wesentlichen aus Regionen mit beständigeren Dividenden kamen, insbesondere aus Nordamerika und den Schwellenländer. Allerdings lasse die Entwicklung auch darauf schließen, dass das Schlimmste inzwischen vorüber sein dürfte.

Dividenden in China bereits wieder auf Wachstumskurs

Alles in allem erhöhten im dritten Quartal mehr als zwei Drittel der Unternehmen ihre Dividenden bzw. hielten sie stabil, während der Rest die Ausschüttungen kürzte oder ganz strich. Vor allem in China, wo das dritte Quartal die wichtigste Dividendensaison ist, hat sich die Lage bereits deutlich verbessert. Dort lagen die Auszahlungen gut 3% über dem Vorjahresniveau. Zudem haben drei Viertel der chinesischen Unternehmen ihre Ausschüttungen angehoben oder zumindest konstant gehalten. Die schwächsten Ergebnisse wurden in Großbritannien sowie in Australien und den Niederlanden verbucht.

Dividendenwachstum der letzten drei Jahre ausgelöscht

Mit Fortschreiten des Kalenderjahres wird auch das Bild für das Gesamtjahr allmählich klarer. Im April hatte Janus Henderson noch berechnet, dass die globalen Dividenden 2020 um 15 bis 35% sinken könnten. Im Juli verengte das Team diese Spanne bereits auf 19 bis 25%. Inzwischen ist Janus Henderson zuversichtlich, dass der Wert letztendlich eher am positiveren Ende der Erwartungen liegen wird. Das Best-Case-Szenario geht nun von einem bereinigten Rückgang um 17,5% auf 1,2 Bio. Dollar aus, was einem Gesamtrückgang von 15,7% entspricht. Das Worst-Case-Szenario sieht einen bereinigten Dividendenrückgang um 20,2% auf 1,16 Bio. Dollar vor. Doch selbst im Best-Case-Szenario würde das Dividendenwachstum der letzten drei Jahre ausgelöscht. Für Anleger würde das in diesem Jahr entgangene Erträge in Höhe von 224 Mrd. Dollar bedeuten. (mh)

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