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Elite Report 2023: Die besten Vermögensverwalter

Zum 20. Mal hat das Fachmagazin Elite Report die besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum gekürt. 53 von 366 untersuchten Gesellschaften aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein sind laut Elite Report 2023 empfehlenswert.

Das Fachmagazin Elite Report hat zum 20. Mal die besten Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Aus den 366 geprüften Anbietern schafften es 53 Institute, das Prädikat „Elite der Vermögensverwalter 2023“ zu erhalten. Das bedeutet, dass Elite Report diese Vermögensverwalter als empfehlenswerte Anbieter einstuft.

53 von 366 Instituten empfehlenswert

Von den 53 Elite-Vermögensverwaltern stammen 42 Institute aus Deutschland, sieben aus Österreich, drei aus der Schweiz und eines aus Liechtenstein. Die zehn Vermögensverwalter mit der höchsten Punktzahl im Report sind in diesem Jahr folgende Institute:

  • Deutsche Oppenheim Family Office AG (D)
  • Frankfurter Bankgesellschaft (D/CH)
  • Fürst Fugger Privatbank AG (D)
  • Hamburger Sparkasse (D)
  • Huber, Reuss & Kollegen (D)
  • LGT Bank (FL/CH)
  • Nord LB (D)
  • Pictet & Cie Europe S.A. (D/CH)
  • Schoellerbank (A)
  • Werther und Ernst (D)

Unter den Top Ten wurden die Deutsche Oppenheim Family Office AG sowie Pictet & Cie Europe S.A. darüber hinaus auch mit dem Titel „Elite der Family Offices“ ausgezeichnet. (tku)

Bild: © Fiedels – stock.adobe.com

 

Fonds-Peergroups: Deutschland Top, China Flop

Die Ratingagentur Scope hat sich angesehen, welche Fonds-Peergroups im Vormonat Oktober besonders gut und welche besonders schlecht abgeschnitten haben. Für deutsche Aktientitel ging es steil bergauf, während die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt schwächelte.

Die Fondsanalysten von Scope haben sich im Rahmen ihres Fondsrating-Updates für November 2022 erneut mit den am besten und am schlechtesten performenden Fonds-Peergroups des Vormonats auseinandergesetzt.

Mehrzahl der Peergroups im Plus

Im Oktober kam es insgesamt zu einer kräftigen Erholung an den Aktien- und Rentenmärkten. Von den 50 durch Scope untersuchten Peergroups notierten 34 im Plus.

Deutsche Aktien gewinnen am stärksten zu

Das Feld führten deutsche Aktien mit einem Monatsgewinn von 8,13% an, gefolgt von US-Nebenwerten mit Zugewinnen von 7,31% und Euroland-Aktien, die auf ein Plus von 7,18% kamen. Aktien Nordamerika, Aktien Europa und europäische Mid- und Small-Cap-Aktien konnten je etwas mehr als 6% hinzugewinnen.

Zur Einordnung: Die im Oktober am besten performende Peergroup, Aktien Deutschland, ist jedoch die einzige der genannten, die für Anleger auf Fünfjahressicht noch immer im Minus notiert.

China enttäuscht auf ganzer Linie

Die Flop-Peergroups waren im Oktober besonders durch ein Sorgenkind geprägt: China. Und hier insbesondere durch chinesische Aktien. Die Peergroup Aktien China musste ein Minus von über 15% hinnehmen. Die für ausländische Investoren nur eingeschränkt zugänglichen A-Shares verloren nicht ganz so stark, mussten aber ebenfalls Einbußen von über 10% in Kauf nehmen.

Auch weitere Peergroups, in denen China ein hohes Gewicht hat, wurden abgestraft. Die Peergroup Aktien Asien ex Japan verbuchte im Oktober ein Minus von 7,53%. Aktien von Schwellenländern hatten immerhin noch ein Minus von 3,65% zu verkraften.

Ebenfalls schwach schlossen Aktien Asien Pazifik ex Japan (-4,09%) und Unternehmensanleihen in US-Dollar aus Schwellenländern (-3,75%) ab. (tku)

Bild: © luzitanija – stock.adobe.com

 

Nachhaltige Fonds stemmen sich gegen den Trend

Das Vermögen in Fonds mit Nachhaltigkeitsmerkmalen ist im dritten Quartal leicht gesunken. Das geht aus Zahlen des deutschen Fondsverbands BVI hervor. Seit Jahresanfang können nachhaltige Fonds jedoch weiterhin ein Volumenplus von über 7% vorweisen – und das gegen den Markttrend.

Das in Publikums- und Spezialfonds verwaltete Vermögen lag Ende September 2022 bei 717 Mrd. Euro. Das entspricht, trotz eines leichten Rückgangs im dritten Quartal, einem Wachstum von 7,1% seit Ende 2021. Zum Vergleich: Das Volumen konventioneller Fonds ist dieses Jahr um 16,9% gesunken – insbesondere wegen des Ukraine-Krieges, der hohen Inflation und der andauernden Corona-Pandemie.

Nachhaltige Fonds stemmen sich gegen den Markt

Somit konnten sich nachhaltig anlegende Produkte zumindest teilweise vom schwierigen Marktumfeld abkoppeln. Aber auch zahlreiche Umstellungen vormals konventioneller Fonds haben sich positiv auf das nachhaltig verwaltete Vermögen ausgewirkt.

Anteil von Publikums- und Spezialfonds

Dabei entfielen zum Stichtag Ende September 590 Mrd. Euro auf nachhaltige Publikumsfonds und somit 6 Mrd. Euro mehr als noch im zweiten Quartal. Die Statistik der nachhaltigen Spezialfonds trübt hingegen das Gesamtbild. In Spezialfonds mit Nachhaltigkeitsmerkmalen wurden Ende September nur noch 127 Mrd. Euro verwaltet, während es im Vorquartal noch 151 Mrd. Euro waren.

Fonds mit Nachhaltigkeitsmerkmalen machen mittlerweile 47% des gesamten Publikumsfondsmarkts aus. (tku)

Bild: © Deemerwha studio – stock.adobe.com

 

Fondsanalysehaus verleiht Awards

Bereits zum 17. Mal hat das europäische Analysehaus Scope seine Scope Awards verliehen. In mittlerweile 57 Kategorien wurden große und kleinere Anbieter und verschiedenste Investmentprodukte prämiert. Ein Schwerpunkt lag unter anderem auf nachhaltig ausgerichteten Produkten und Anbietern.

Das Analysehaus Scope hat in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt die besten Fonds, Anlagegesellschaften und Zertifikateanbieter prämiert. Die jährlich verliehenen Scope Awards wurden bereits zum 17. Mal vergeben. Aus knapp 12.000 Fonds, rund 2.000 Asset Managern und Zertifikateanbietern haben die Scope-Analysten die Gewinner in 57 Kategorien ausgezeichnet.

UCITS-Fonds

Allein im Bereich UCITS-Fonds wurden Asset Manager und Fonds in insgesamt 30 Kategorien gewürdigt. Scope unterscheidet bei den Scope Awards zwischen großen Universalanbietern, die mindestens 25 bewertete Fonds aufweisen, und Spezialanbietern, die zwischen 8 und 24 bewertete Fonds im Portfolio haben.

Universalanbieter

Die Auszeichnung als bester Universalanbieter erhielt wie im Vorjahr J.P. Morgan Asset Management. Das Unternehmen zeige laut Scope große Expertise in nahezu allen liquiden Anlageklassen. Insbesondere internationale Anleihenportfolios, globale Aktienfonds für Industrie- und Schwellenländer sowie kurzlaufende Rentenprodukte hätten dieses Mal besonders überzeugt.

Spezialanbieter

Zum besten Spezialanbieter kürte Scope die deutsche Gesellschaft Lupus alpha. Fast 70% der bewerteten Fonds des Anbieters erreichen ein Top-Rating und das Flaggschiff-Produkt hat sich mittel- und langfristig wesentlich besser entwickelt als seine Wettbewerber.

Nachhaltige Universalanbieter

Bester Universalanbieter in Sachen Nachhaltigkeit hierzulande ist Nordea. Ausschlaggebend für die Auszeichnung waren für die Scope-Analysten die jahrzehntelange Erfahrung mit ESG-Investments und die entsprechend tiefe Verwurzelung des Themas in der Unternehmenskultur.

Nachhaltige Spezialanbieter

Bei den Gesellschaften mit weniger als 25 von Scope bewerteten Fonds konnte Federated Hermes die Analysten in puncto Nachhaltigkeit überzeugen. Der Anbieter ist einer der Pioniere im Bereich ESG. Besonders positiv fiel das Engagement in Bezug auf die gehaltenen Unternehmen auf.

Multi-Asset, Themen und aktive ETFs

Gleich zwei Awards gingen an Allianz Global Investors. Die Gesellschaft wurde für ihre gute Leistung bei Multi-Asset-Produkten und bei Themenfonds ausgezeichnet. Darüber hinaus vergab Scope erstmals einen Award an einen Anbieter in der Kategorie aktive ETFs. Als erster Anbieter konnte Fidelity den Preis einheimsen. Seit vielen Jahren kombiniere das Unternehmen die Vorteile von aktivem Management mit ETFs.

Alternative Investmentfonds

Weitere 22 Auszeichnungen gab es für Alternative Investmentfonds. Hier war die DWS gleich zweifach erfolgreich: Die Jury würdigte die Leistung mit weltweit aktiven offenen Immobilienfonds (Retail Real Estate Global) und mit europäischen Immobilienfonds für Großanleger (Institutional Real Estate Europe). Deka Immobilien gewann den Preis in der Kategorie „Retail Real Estate Europe“.

Private Equity und Infrastruktur

Noch eine Premiere: Als bester Fondsanbieter im Bereich Private Equity wurde Goldman Sachs geehrt. Im Bereich Infrastruktur erhielten KGAL und Macquarie Asset Management eine Auszeichnung.

Nachhaltige AIF

Auch bei den Alternativen Investmentfonds wurden starke Leistungen in puncto Nachhaltigkeit belohnt. Die Gesellschaft Wertgrund konnte sich über den Scope Award in der Kategorie „ESG Residential Real Estate“ freuen, J. Safra Sarasin über die Trophäe im Bereich „ESG Commercial Real Estate“.

Zertifikateanbieter

An Zertifikatehäuser vergab Scope fünf Preise. Bester Primärmarktanbieter ist die DekaBank, im Bereich Sekundärmarkt wusste BNP Paribas die Jury zu überzeugen. Der Trading Award ging dieses Jahr an Morgan Stanley und den ESG Award im Bereich Zertifikate sicherte sich die Landesbank Baden-Württemberg.

Die stärkste Leistung in der Breite zeigte laut Einschätzung der Scope-Analysten die Société Générale. Sie wurde deshalb von Scope als bester Universalemittent ausgezeichnet. (tku)

Bild: © Konstantin – stock.adobe.com

 

Vanguard legt nachhaltige Anleihen-ETFs auf

Der Fondsriese Vanguard hat mit dem ESG EUR Corporate Bond UCITS ETF sowie dem ESG USD Corporate Bond UCITS ETF zwei neue Produkte auf den Markt gebracht. Mit ihnen können Anleger in Unternehmensanleihen investieren, die bestimmte Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Der zweitgrößte Vermögensverwalter der Welt, Vanguard, hat zwei neue Anleihen-ETFs auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um den in Euro notierenden Vanguard ESG EUR Corporate Bond UCITS ETF und den in US-Dollar notierenden Vanguard ESG USD Corporate Bond UCITS ETF.

Ausschluss von kritischen Branchen

Die beiden Unternehmensanleihen-ETFs berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien bei der Titelauswahl und bilden den Bloomberg MSCI EUR Corporate Liquid Bond Screened Index sowie den Bloomberg MSCI USD Corporate Float-Adjusted Liquid Bond Screened Index nach. Die Benchmark-Anbieter schließen Unternehmen aus Branchen wie fossile Brennstoffe, Schusswaffen oder Tabak aus.

Laufende Kosten

Für beide Produkte belaufen sich die Kosten in den nicht abgesicherten Anteilsklassen auf 0,11% p.a. und für die gehedgten Anteilsklassen auf 0,16% p.a. (tku)

Bild: © ar130405 – stock.adobe.com

 

Drei Produkte erhalten Sustainable Finance AWARD 2022

Bankmagazin, Versicherungsmagazin und das Analysehaus MORGEN & MORGEN haben zum dritten Mal in Folge den Sustainable Award in Finance vergeben. Drei Produkte wurden nun in den Kategorien Environment, Social und Governance ausgezeichnet.

<p>Nachhaltige Finanzprodukte nehmen in den Kundenwünschen rund um Vorsorgelösungen einen immer größeren Stellenwert ein. Allerdings ist die Unsicherheit oft noch groß, ob Produktversprechen auch gehalten werden. Bankmagazin, Versicherungsmagazin und das unabhängige Analysehaus MORGEN & MORGEN haben nun zum dritten Mal den Sustainable Finance Award (SAF) vergeben.</p><h5>Nachhaltigkeitsmerkmale und Innovationskraft sind Bewertungsgrundlage</h5><p>Der Award zeichnet grüne Finanzprodukte aus, die einen hohen Anspruch bei der Nachhaltigkeitsausrichtung aufweisen und zudem im Green-Finance-Markt hierzulande als vergleichsweise innovativ gelten. Ein wichtiges Bewertungskriterium des SAF ist der sogenannte Impact, also die Wirkung der Produkte auf die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen nach den Credos „Do good“ und „Do no harm“. Außerdem sind der Jury die Methoden, mit denen die Nachhaltigkeit des jeweiligen Finanzprodukts gewährleistet und gemessen wird, sowie die Transparenz und das Reporting dem Kunden gegenüber wichtig. Außerdem wurde Wert darauf gelegt, dass die Unternehmen nicht nur grüne Finanzprodukte im Portfolio haben, sondern selbst auch eine nachhaltige Unternehmensstrategie im Sinne der ESG-Kriterien praktizieren. </p><h5>Preis geht an zwei Anbieter</h5><p>Im dritten Jahr der Award Vergabe hatten sich fünf Anbieter mit sechs Produkten beworben. Und drei Produkte dürfen sich nun über die SAF-Auszeichnungen freuen. Die Bayerische wurde für zwei ihrer Produkte in den Kategorien Environment und Social prämiert: den Pangaea Life Invest sowie den Pangaea Life baV Invest. Als weiterer Preisträger in der Kategorie Social wurde die Immobilien- und Pfandbriefbank Berlin Hyp für ihr Social Bond Programm ausgezeichnet. „Durch die soziale Taxonomie, die derzeit von der Europäischen Kommission ausgearbeitet wird, rückt das ‚Social‘ mehr in den Fokus der Unternehmen. Wir sind gespannt auf die Umsetzung und freuen uns auf die neuen Impulse im Rahmen des SAF 2023“, kommentiert Pascal Schiffels, Geschäftsführer von MORGEN & MORGEN, die diesjährige Auszeichnungsrunde. (as)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © pogonici – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/14F259DB-1CDE-408B-B4C0-8FE95C30E849"></div>

 

Fondswirtschaft verbucht 10 Mrd. an Mittelabflüssen

Anleger haben im dritten Quartal 2022 Nettomittel in Höhe von 10,1 Mrd. Euro aus Fonds abgezogen. Besonders drastisch waren die Mittelabflüsse der Privatanleger. Sie zogen netto sogar fast 17 Mrd. Euro ab. Institutionelle Investoren griffen hingegen zu.

Die deutsche Fondsbranche blickt auf ein ernüchterndes drittes Absatzquartal zurück. Das geht aus den Zahlen des Fondsverbands BVI hervor. Demnach verzeichnete die Fondswirtschaft im dritten Quartal 2022 Nettomittelabflüsse in Höhe von 10,1 Mrd. Euro.

Offene Publikumsfonds mit Minus von 17 Mrd. Euro

Betrachtet man allein die Mittelbewegung bei den Publikumsfonds, ergibt sich ein noch drastischeres Bild. Offene Publikumsfonds wiesen im dritten Quartal 2022 netto Mittelabflüsse in Höhe von fast 17 Mrd. Euro auf. Geschlossene Publikumsfonds beendeten das Quartal unverändert.

Immobilienfonds verzeichnen leichte Zuflüsse

Weiter aufgeschlüsselt zeigt sich, dass Privatanleger im dritten Quartal insbesondere aus Rentenfonds (-6,9 Mrd. Euro) und Aktienfonds (-5,8 Mrd. Euro) Gelder abzogen. Mischfonds hingegen mussten nur Nettomittelabflüsse in Höhe von 1,5 Mrd. Euro verkraften. Und Immobilienfonds konnten sogar 0,6 Mrd. Euro hinzugewinnen.

Zuflüsse auf Jahressicht werden von Institutionellen getragen

Mit Blick auf die ersten neun Monate des Jahres 2022 stehen trotz der massiven Mittelabflüsse im dritten Quartal mittlerweile Nettomittelzuflüsse von 41,2 Mrd. Euro zu Buche.

Auch hier lohnt aber ein Blick auf die Auswertung nach Fondstyp. Offene Publikumsfonds mussten im laufenden Jahr nämlich Nettomittelabflüsse von 8,4 Mrd. Euro verkraften. Geschlossene Publikumsfonds hingegen verharrten auf Jahressicht mit einem Plus von 0,2 Mrd. Euro an Nettomitteln fast unverändert. Dementsprechend wird die Statistik von den institutionellen Investoren gerettet: Offene Spezialfonds erreichen in den ersten neun Monaten des Jahres stolze 54,2 Mrd. Euro an Zuflüssen. Geschlossene Spezialfonds sind mit Zuflüssen von immerhin 5,6 Mrd. Euro ebenfalls deutlich im Plus. (tku)

 

Wertpapiernachfrage schwächelt – Sparpläne bleiben gefragt

Die aktuellen Zahlen der Deka zeigen, dass Privatanleger im Vergleich zum Vorjahr bei Wertpapieren deutlich vorsichtiger geworden sind. Ein Lichtblick bleiben Fondssparpläne. In den ersten neun Monaten des Jahres kamen netto bereits 330.000 hinzu.

Die Deka, das Wertpapierhaus der Sparkassen-Gruppe, hat ihre aktuellen Quartalszahlen vorgelegt. Demnach beträgt die Nettovertriebsleistung des Fondshauses von Anfang Januar bis Ende September 2022 19,2 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging der Absatz um ca.18% zurück. Die Deka verweist aber darauf, dass die Vertriebsleistung des Jahres 2021 außergewöhnlich stark war.

Wertpapiersparpläne weiterhin gefragt

Der weitaus größte Teil der angelegten Gelder stammte von Retailkunden, die weiterhin Wertpapier-Sparpläne nachfragten. In den ersten neun Monaten des Jahres kamen netto rund 330.000 neue Verträge hinzu. Im dritten Quartal flachte die Wachstumsdynamik zwar ab, dennoch schlossen die Sparer netto 50.000 Sparpläne ab. Damit beträgt die Gesamtzahl der Wertpapiersparpläne per Ende September rund 7,4 Millionen. Bei Einmalanlagen hingegen verzeichnet die Deka seit den Sommermonaten eine deutliche Zurückhaltung.

Privatanleger steuern den größten Teil bei

Retailkunden legten in den ersten neun Monaten des Jahres insgesamt 13,9 Mrd. Euro an (Vorjahreszeitraum: 18,1 Mrd. Euro). Bei den institutionellen Kunden summierte sich der Absatz auf 5,3 Mrd. Euro (5,2 Mrd. Euro). Die Zuwächse im Fondsgeschäft lagen mit 11,9 Mrd. Euro unterhalb des Vorjahreszeitraums (16,7 Mrd. Euro). Der Absatz von Zertifikaten belief sich auf 7,3 Mrd. Euro (6,6 Mrd. Euro).

Kapitalmarktlage drückt verwaltetes Vermögen

Die Total Assets lagen marktbedingt Ende September mit 363,3 Mrd. Euro unter dem Jahresendwert 2021 von 395,1 Mrd. Euro. (tku)

Bild: © Watchara – stock.adobe.com

 

AVL Finanzvermittlung feiert 25-jähriges Bestehen

Die Finanzvermittlung AVL, die nun schon seit einem Vierteljahrhundert am Markt ist, sieht eine zunehmende Nachfrage nach Fondssparplänen. Zum Jubiläum lässt das Unternehmen seine Vergangenheit Revue passieren und hat auch ein spezielles Angebot parat.

<p>Die AVL Finanzvermittlung feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Mit über 175.000 vermittelten Depots und über 60.000 Kunden zählt sich AVL zu den Marktführern der Fondsdiscounter. Mittlerweile können Anleger über AVL mehr als 23.400 Fonds und 12.000 Fondssparpläne ohne Ausgabeaufschlag bzw. mit einem Rabatt von 100% auf die Abschlussprovision erwerben.</p><h5>Mehr Transparenz für Anleger</h5><p>Die Zeiten, in denen sich der Gründer und Geschäftsführer Uwe Lange mit Fondsanbietern vor Gericht über den faktischen Verzicht auf den Ausgabeaufschlag auseinandersetzen musste, gehören der Vergangenheit an. „Was die Kosten betrifft, sind die Anbieter heute transparenter und Anleger können besser nachvollziehen, wie hoch Weichkosten tatsächlich sind“, sagt Lange. </p><h5>Nachfrage nach Sparplänen zieht an</h5><p>Eine wachsende Nachfrage verzeichnete das Unternehmen in den vergangenen Jahren nach Fondssparplänen und nachhaltigen Anlageprodukten. Während zudem in der Gründungsphase vor allem Männer über AVL investierten, ist der Anteil von Frauen bis heute auf knapp 45% gestiegen. „Finanzanlage ist längst auch Frauensache“, sagt Simon Lange, mit dem die zweite Generation der Unternehmerfamilie in die AVL-Geschäftsführung gerückt ist.</p><h5>Fondsfinder als mächtiges Tool</h5><p>Mit dem Fondsfinder auf der Website bietet AVL Anlegern die Möglichkeit, tausende Fonds zum Beispiel nach Märkten, Regionen, Anlageklassen und Zeiträumen zu filtern und zu vergleichen, um in das Umfeld von Anlageentscheidungen ein hohes Maß an Transparenz und Informationsdichte zu bringen. „In den gegenwärtigen Zeiten von Krieg und Inflation sind vor allem Fondssparpläne beliebt, weil so mit kleineren Beträgen Investments vorgenommen werden können und zugleich ein besserer Durchschnittspreis erzielt werden kann“, sagt Simon Lange.</p><h5>Aktionsangebot: ebase Jubiläumsdepot</h5><p>Anlässlich des Firmenjubiläums übernimmt AVL beim ebase Jubiläumsdepot das Depotführungsentgelt sowie das VL-Vertragsentgelt für die Jahre 2022 und 2023 für alle Anleger, die bis zum 31.12.2022 über AVL eröffnen. (tku)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Myvisuals – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/5576141C-B4BE-48F5-BF24-ED26692E9E91"></div>

 

Tagesgeldzinsen seit Jahresanfang versechsfacht

Raisin hat sich im Rahmen einer Studie näher mit der Zinswende beschäftigt und insbesondere die Zinsentwicklung in Deutschland seit Jahresanfang unter die Lupe genommen. Ein Ergebnis: Die Zinsen auf Tagesgeld haben sich mehr als versechsfacht.

Die Leitzinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sind bei den Endverbrauchern angekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Raisin. Das Unternehmen, das für die Plattformen WeltSparen und Zinspilot bekannt ist, hat sich hierfür die Zinsentwicklung bei Tagesgeld, Festgeld und Sichteinlagen im Euroraum näher angesehen.

Festgeld in Deutschland

Die besten fünf Festgeldangebote mit einjähriger Laufzeit in Deutschland warfen Anfang 2022 im Schnitt noch lediglich 0,75% p. a. ab. Mittlerweile sind die Festgeldzinsen bereits auf 2,65% p. a. angewachsen. Beim Festgeld mit dreijähriger Laufzeit stiegen die Zinsen von knapp über 1% sogar auf über 3% p. a. an.

Tagesgeld in Deutschland

Die Zinsen auf Tagesgeld zogen in Deutschland im gleichen Zeitraum ebenfalls stark an. Hier haben die besten zehn Angebote im Schnitt eine Verzinsung von 1,32% p. a. erreicht. Im Januar lagen sie noch bei 0,20% p. a. – mehr als eine Versechsfachung. Einzig bei den Girokonten tut sich, wenig überraschend, nichts. Hier gibt es weiterhin keine Zinsen. (tku)

Bild: © hobbitfoot – stock.adobe.com