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Die Gewinner des Fondsfrauen-Awards 2021

Der Fondsfrauen-Award wurde in diesem Jahr in vier Kategorien verliehen. Geehrt wurden Firma, Frau, Rollenvorbild sowie Fondsmanagerin des Jahres. Den Award in der Kategorie Company of the Year konnte sich Apo Asset Management sichern. Die anderen Preise gingen an Sonja Laud, Nina Stapf und Katherine Starks.

Am 21.10.2021 wurde der Fondsfrauen-Award zum dritten Mal verliehen. Der vom Karrierenetzwerk Fondsfrauen 2019 ins Leben gerufene Award wurde in diesem Jahr in vier Kategorien vergeben: Company of the Year, Woman of the Year, Role Model of the Year, sowie Fondsmanagerin of the Year.

apoAsset gewinnt Fondsfrauen-Award

In der Kategorie Company of the Year ging die Auszeichnung in diesem Jahr an die Apo Asset Management GmbH. Damit wird das Engagement des Unternehmens für mehr Gender Diversity in der Fonds- und Finanzbranche gewürdigt.

„Wir investieren nicht nur in die Gesundheit von morgen, sondern auch in die Zukunft unseres Unternehmens“, erläutert Claus Sendelbach, Geschäftsführer der Fondsanlagegesellschaft apoAsset. Gender Diversity wie auch Diversity insgesamt werde in der Fonds- und Finanzbranche noch nicht als zentraler Baustein für den Erfolg eines jeden Unternehmens gesehen, sagt Sendelbach.

Woman of the Year

In der Kategorie Woman of the Year erhielt Sonja Laud den Award. Sie ist Chief Investment Officer beim britischen Vermögensverwalter Legal & General Investment Management (LGIM).

Role Model of the Year

Das Role Model of the Year ist in diesem Jahr Katherine Starks, die als Branch Manager and Head of Asset Servicing bei BNY Mellon tätig ist. Sie wird für ihre Unterstützung weiblicher Führungskräfte als Mentorin bei dem Finanzdienstleister ausgezeichnet.

Fondsmanagerin of the Year

Den erstmals vergebenen Preis Fondsmanagerin of the Year konnte sich Nina Stapf sichern. Die Immo-Spezialistin der Deka Immobilien Investment GmbH konnte die Jury mit ihrem offenen Immobilienfonds „Deka Immobilien Europa“ überzeugen.

Über den Wettbewerb

Das Karrierenetzwerk Fondsfrauen wurde 2015 gegründet und setzt sich für die Förderung und Gleichstellung von Frauen in der Finanzindustrie ein. Der Fondsfrauen-Award will Frauen, Männer und Unternehmen auszeichnen, die sich besonders für Gender Diversity in der Fonds- und Finanzbranche einsetzen. Die Kategorien Fondsmanagerin of the Year sowie Woman of the Year werden jedoch exklusiv an Frauen verliehen. (tku)

Bild: © Mary Long – stock.adobe.com

 

HPP-Vermögensverwaltung zeichnet neuen Aktienfonds

Die HPP-Vermögensverwaltung hat einen neuen Aktienfonds aufgelegt. Nach Unternehmensangaben setzt sich der Fonds aus 150 global diversifizierten Aktien zusammen und verfügt bereits über ein Fondsvolumen von 15. Mio Euro.

<p>Die Wiesbadener Vermögensverwalter Habbel, Pohlig & Partner (HPP) haben Anfang September 2021 einen neuen Aktienfonds gezeichnet. Der Fonds namens HP&P Global Equity wird dabei von der Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal-Investment administriert. Mittels eines systematischen Auswahlmodells selektieren die Fondsmanager Wertpapiere nach Faktoren wie Qualität, Trend oder Risiko. Das Anlagekonzept sieht zur Umsetzung der Anlagestrategie auch den Einsatz von Derivaten vor.</p><h5>Portfolio und Volumen des Aktienfonds</h5><p>Die Fondsmanager suchen aus mehr als 3.000 potenziellen Investments der entwickelten Länder der Welt die 150 attraktivsten Aktien aus. Insgesamt verfügt der HP&P Global Equity bereits ein Fondsvermögen in Höhe von 15 Mio. Euro. Da es sich um einen aktiven, systematischen Ansatz handelt, spielten Benchmark-Gewichte bei der Portfolio-Konstruktion keine Rolle. Marc Ospald, Portfoliomanager bei HPP sagt: „Die HP&P-Multi-Faktor-Strategie ermöglicht es uns, riesige Universen in immer gleicher hoher Qualität auszuwerten. Dadurch werden die Stärken von systematischen und aktiven Ansätzen vereint. Durch die breite Streuung des Portfolios eignet sich der Fonds auch als Diversifikationsbaustein für Kunden, deren Portfolios bereits global ausgerichtet sind.“ (as)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Christian Jung – adobe.stock.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/57DC0CEC-3020-48A4-8BBF-E83A33234959"></div>

 

Neuer Aktienfonds von DWS setzt ganz auf Gesundheit

Die DWS hat mit dem DWS Invest ESG Healthy Living einen neuen thematischen Aktienfonds aufgelegt. Der Fonds bietet Anlegern die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die den medizinischen Fortschritt vorantreiben und Produkte für ein gesundes Leben anbieten.

Die demografischen Trends und stetig steigende Gesundheitsausgaben machen eines deutlich: Der Wachstumsmarkt „Gesundheit“ boomt. Auf diese Dynamik reagiert der Frankfurter Vermögensverwalter DWS nun mit der Auflage eines neuen thematischen Aktienfonds namens DWS Invest ESG Healthy Living. Dieser bietet Anlegern die Möglichkeit, in Unternehmen zu investieren, die den medizinischen Fortschritt vorantreiben und Produkte für ein gesundes Leben anbieten.

Anlagestrategie und Portfolio des Aktienfonds

Schwerpunktmäßig investiert der neue Fonds in die drei Kernbereiche des Gesundheitswesens Prävention, Früherkennung und moderne medizinische Behandlung von Krankheiten. „Erstens setzen wir auf Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, die vom Trend hin zu einer gesünderen Lebensweise profitieren bzw. diese fördern. Zweitens fokussieren wir uns auf Unternehmen, die dazu beitragen, das Auftreten von Krankheiten zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen. Und drittens zielen wir auf Unternehmen ab, die versuchen, die Qualität der Behandlungsergebnisse zu verbessern und die Gesundheitsversorgung somit effizienter und weniger kostspielig gestalten“, erklärt der Fondsmanager Oliver Schweers.

Dieser Anlagestrategie folgend nimmt das neue DWS-Anlageprodukt die gesamte Bandbreite von Unternehmen rund um das Thema Gesundheit in sein Portfolio auf: von Medizintechnikanbietern bis hin zu Sportartikelherstellern. „Investitionen in Unternehmen, die von diesem langfristigen Wachstumstrend profitieren, lassen für die Zukunft ein überdurchschnittliches Ertragspotenzial erwarten“, fasst Schweers zusammen und markiert damit künftig bedeutende Ertragschancen für Anleger. Außerdem sei vor dem Hintergrund aktueller Gesundheitstrends wie Wellness, Sport und Ernährung das Thema Gesundheit auch einfach eine Frage das Lifestyles, argumentiert der Fondsmanager. (as)

Bild: © Jo Panuwat D – adobe.stock.com

 

Deka zieht sich weitgehend aus Riester-Geschäft zurück

Die Deka fährt ihr Neugeschäft mit Riester-Fondssparplänen massiv herunter. Mit diesem Schritt reagiert das Unternehmen auf das anhaltende Niedrigzinsumfeld. Der Fondsanbieter senkt den Ausgabeaufschlag ab November auf 0% und bewirbt die Riester-Produkte nicht weiter.

Nach DWS und Union Investment zieht sich nun auch Deka Investments zunehmend aus dem Geschäft mit Riester-Verträgen zurück. Während die Deutsche-Bank-Tochter DWS ihr Angebot im Juli dieses Jahres komplett eingestellt hat (AssCompact berichtete), verlängerte Union Investment die Mindestlaufzeit von Riester-Verträgen auf 20 Jahre. Kunden ab 47 erhalten keine Neuverträge mehr bei dem Fondsanbieter der Genossenschaftsbanken.

Keine angemessene Rendite

Nun folgt mit der Deka ein dritter großer Anbieter von Riester-Fondsparplänen – diesmal aus der Sparkassen-Finanzgruppe. Das geht aus einem Bericht des Magazins Capital hervor, der mittlerweile vonseiten der Deka bestätigt wurde. Auslöser für diesen Schritt ist nach Unternehmensangaben das andauernde Niedrigzinsumfeld, durch das es unter Berücksichtigung der gesetzlichen Beitragsgarantien nicht mehr möglich sei, eine angemessene Rendite zu erzielen.

Ausgabeaufschlag sinkt auf 0%

Genau genommen zieht sich die Deka nicht komplett aus dem Angebot von Riester-Fondsverträgen zurück. Sie will sie aber nicht länger bewerben und macht sie auch für den Vertrieb zunehmend unattraktiv. Der Ausgabeaufschlag für die beiden betroffenen Produkte wird demnach ab November auf 0% abgesenkt. Für die Bestandskunden mit Riester-Verträgen bei der Deka ändert sich (fast) nichts. Sie profitieren von dem Schritt sogar, da auch sie künftig keinen Ausgabeaufschlag mehr entrichten müssen.

Beitragsgarantie stellt Anbieter vor hohe Hürden

Dieser Schritt verdeutlicht weiter, wie dringend eine Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge geboten ist. Durch das anhaltende Niedrigzinsumfeld fällt es den Anbietern schwer, genug Rendite zu erwirtschaften, um die gesetzlich vorgeschriebene 100%-ige Beitragsgarantie für Riester-Produkte einzuhalten. Die DWS hatte die Einstellung ihres Riester-Geschäfts mit einer Kritik an der Großen Koalition verbunden, die in ihrem Koalitionsvertrag eine Reform der privaten Altersvorsorge angekündigt hatte, die Legislaturperiode jedoch ungenutzt verstreichen ließ. (tku)

Hinweis: In einer früheren Version des Artikels hieß es, dass Union Investment Kunden ab einem Alter von 40 Jahren keine Riester-Verträge mehr anbietet. Korrekt ist jedoch, dass die Kunden jünger als 47 Jahre alt sein müssen. 

Bild: © Tobias Arhelger – stock.adobe.com

 

Boom bei nachhaltigen Privatmarkt-Fonds prognostiziert

Das Interesse an Sustainable Finance wächst und wächst: Das Volumen nachhaltiger Vermögensanlagen wird sich in den kommenden Jahren sehr dynamisch entwickeln, so eine Prognose von PwC Luxemburg.

<p>Neue globale Hitzerekorde, sintflutartige Regenfälle in Teilen Mitteleuropas und das allmählich abschmelzende Eis in der Arktis zeigen: die Folgen des Klimawandels machen sich in allen Regionen der Erde verstärkt bemerkbar. Für eine möglichst effektive Anpassung an die Folgen des Klimawandels gilt u.a. die allmähliche Umstellung von Investments auf nachhaltige Kapitalanlagen als ein bedeutender Erfolgsfaktor. Wie eine neue Studie von PricewaterhouseCoopers Luxemburg (PwC) nun prognostiziert, befindet sich dieses Marktsegment auf dem europäischen Kapitalmarkt auf deutlichem Wachstumskurs.</p><h5>Anstieg nachhaltiger Vermögenswerte auf bis zu 1,2 Bio. Euro</h5><p>Allein bis 2025 soll das Vermögen europäischer Nachhaltigkeitsinvestments im Privatsektor laut Studie auf bis zu 1,2 Bio. Euro steigen. Dies entspräche dann einem Anteil von 42,4 % an den gesamten Vermögenswerten der Privatmarktbranche, verglichen mit lediglich 14,8 % im Jahr 2020. Selbst im pessimistischen Szenario klettert das Volumen nachhaltiger Investments auf rund 775 Mrd. Euro, was immer noch etwa ein Viertel des gesamten Anlagevolumens bedeuten würde. Grund für die rasante Entwicklung ist laut PwC, dass sich die Umstellung auf nachhaltigkeitsorientierte Investments in der europäischen Finanzbranche mit großem Tempo und in einer enormen Größenordnung auf den Privatmarkt durchschlagen wird.</p><h5>Neue Geschäftschancen durch nachhaltige Fonds</h5><p>Diese Zahlen zeigen eindeutig: Die Vermittlung nachhaltiger Anlagen bekommt in Zukunft für Makler herausragende Bedeutung. Die Umstellung auf den Kapitalmärkten birgt also neue Geschäftschancen, die es auch zu nutzen gilt. Bezogen auf einzelne Anlageklassen zeichnet die Studie von PwC dabei folgendes Bild: Das Anlagevolumen im Private Equity-Segment (PE) wird bis 2025 voraussichtlich am stärksten zulegen können. Während das PE-Fondsvolumen 2020 noch 62 Mrd. Euro betrug, beziffert es sich bereits 2025 auf 186 Mrd. Euro (pessimistisches Szenario) beziehungsweise 417 Mrd. Euro (optimistisches Szenario). Aber auch bei Immobilien und im Infrastruktursegment prognostiziert die Studie kräftig steigende Marktanteile bei nachhaltigen Fondsanlagen. (as)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © fotomek – adobe.stock.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/FAB5DF4A-3638-4A78-9679-E27C21D2C793"></div>

 

Triodos Bank startet nachhaltigen Robo-Advisor

Die nachhaltig gestaltete digitale Vermögensverwaltung der Triodos Bank startet in Deutschland. Der Robo-Advisor greift dabei auf Impact-Investmentfonds gemäß Art. 9 EU-Transparenzverordnung zurück. Integriert in das Angebot ist auch ein Mikrofinanz-Fonds. Kunden können den Impact ihres Investments per App und Website verfolgen.

Die auf Nachhaltigkeit orientierte Triodos Bank bringt ihren Robo-Advisor namens „Triodos Impact Portfolio“ in Deutschland an den Start. Die niederländische Bank ist damit laut eigenen Angaben der erste Anbieter einer digitalen Vermögensverwaltung, die einen Mikrofinanz-Fonds integriert und komplett auf Fonds basiert, die nach Artikel-9-Standard der EU-Transparenzverordnung ausgewiesen sind. Impact-Investments gemäß Artikel 9 streben eine nachweisliche positive Wirkung an – etwa auf die Nachhaltigkeitsziele der UN (Sustainable Development Goals) – und berichten darüber.

Impact-Fonds und Mikrofinanz-Fonds

Die Fonds, die für das „Triodos Impact Portfolio“ zum Einsatz kommen, stammen aus dem hauseigenen Triodos Investment Management. Hinzu kommt der zuvor erwähnte Mikrofinanz-Fonds namens IIV Mikrofinanzfonds von Invest in Visions. Zukünftig sollen jedoch noch weitere Fonds in der digitalen Vermögensverwaltung verfügbar sein.

Konditionen des Robo-Advisors

Der Impact-Investing-Robo ist ab einem Mindestanlagebetrag von 10.000 Euro verfügbar. Sobald der Betrag investiert wurde, steht den Anlegern auch ein monatlicher Sparplan zur Verfügung. Die monatliche Rate muss mindestens 50 Euro betragen. Die jährlichen Kosten für die Vermögensverwaltung betragen 1,2% und werden anteilig monatlich abgerechnet. Die Produktkosten betragen je nach Zusammenstellung des Portfolios 0,53 bis 0,83%. Den Anlegern stehen außerdem eine App sowie eine Webanwendung zur Verfügung, über die neben der aktuellen Rendite auch die soziale und ökologische Wirkung der Investitionen abgelesen werden kann.

Über das Unternehmen

Die Triodos Bank N.V. ist eine 1980 gegründete Nachhaltigkeitsbank und in fünf europäischen Ländern aktiv. Die Triodos Bank, Triodos Investment Management und Triodos Private Banking weisen gemeinsam ein Geschäftsvolumen von 22,7 Mrd. Euro aus. Die Triodos Bank Deutschland ist eine Direktbank. (tku)

Bild: © Alexander Limbach – stock.adobe.com

 

Die Netfonds AG knackt die Marke von 20 Mrd. Euro

Die durch die Netfonds AG administrierten Assets haben zum Ende des dritten Quartals 2021 die Marke von 20 Mrd. Euro überschritten. Netfonds hatte seine Assets under management in den letzten zwölf Monaten um 3 Mrd. Euro auf 20,1 Mrd. Euro gesteigert.

Die Netfonds AG vermeldet für Ende September 2021 einen neuen Höchststand der durch das Unternehmen administrierten Assets. Diese belaufen sich nach Netfonds-Angaben erstmals auf mehr als 20 Mrd. Euro.

Wachstum in mehreren Geschäftsbereichen

So stiegen allein die Assets im Depotgeschäft im dritten Quartal um 0,7 Mrd. Euro auf einen Wert von insgesamt 14,5 Mrd. Euro. Auch im Bereich Vermögensverwaltung und Portfoliomanagement befindet sich Netfonds eigenen Angaben zufolge auf Wachstumskurs. Hier stehen mittlerweile Assets im Wert von 2,3 Mrd. Euro under management. Ein Plus von 47% seit Jahresbeginn. Ebenso konnte der Bereich Fonds-Advisory ausgebaut werden. Seit Jahresanfang ist er um ungefähr 22% auf 5,6 Mrd. Euro in 75 Fonds gewachsen.

Gute Zahlen und positiver Ausblick

In Summe administrierten die Unternehmen der Netfonds Gruppe zum Ende des dritten Quartals Assets im Wert von 20,1 Mrd. Euro. Für die letzten Monate des Jahres 2021 erwartet die Unternehmensgruppe weiterhin eine positive Entwicklung.

Auch an Fondsstart von YouTube-Star beteiligt

Bereits Anfang Oktober konnte der Bereich Fonds-Advisory einen Erfolg vermelden, nachdem unter anderem der Aktienfonds „Haas invest4 innovation“ gemeinsam mit dem YouTuber und Gewinner des Future Fundstars, Philipp Haas (investresearch TV), initiiert wurde.

Weitere Wachstumserwartungen

Deutliches Wachstum erwartet die Netfonds Gruppe zukünftig auch im Segment Regulatorik mit den Bereichen Haftungsdach, Fonds-Advisory und Fondsmanagement sowie im Versicherungsbereich durch die nun verstärkte Umsetzung des Belegschaftsgeschäfts.

Über das Unternehmen

Die Netfonds Gruppe ist eine Plattform für Administration, Beratung und Regulierung für die deutsche Finanzindustrie. Unter der Marke finfire stellt das Unternehmen eine cloudbasierte Technologieplattform zur kompletten Abwicklung und Administration der Geschäftsvorgänge zur Verfügung. (tku)

Bild: © YY apartment – stock.adobe.com

 

Hohe Fondsnachfrage – Mischfonds und ETFs besonders beliebt

ebase vermeldet auch für das dritte Quartal 2021 eine weiterhin hohe Fondsnachfrage bei geringfügig niedrigerem Handelsvolumen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Am höchsten fiel die Nachfrage nach Mischfonds und ETFs aus. Die ETF-Käufe der ebase-Kunden lagen sogar 171% über den Verkäufen.

Das Handelsvolumen der Kunden von ebase im dritten Quartal 2021 kann nicht ganz mit dem Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr mithalten. Das zeigt das ebase Fondsbarometer. Angesichts der außerordentlich volatilen Marktlage im Krisenjahr 2020 mit dementsprechend hohen Handelsaktivitäten zeigt sich Kai Friedrich, CEO der European Bank for Financial Services (ebase), von dieser Entwicklung auch nicht überrascht. „Das Handelsvolumen unserer Kunden mit Fonds und ETFs hat sich im Sommerquartal auf hohem Niveau stabilisiert.“

Handelsvolumen gibt leicht nach

Das Handelsvolumen der ebase-Kunden erreicht demnach laut Unternehmensangaben zwischen Juli und September 2021 ungefähr 91% des Vorjahresniveaus. Zudem war der Fundflow-Faktor mit 1,30 deutlich positiv. Dieser Wert bedeutet, dass die Käufe um 30% über den Verkäufen lagen.

Mehr Käufe als Verkäufe

„Bemerkenswert ist, dass in allen großen Fondskategorien – Aktien-, Renten- und Mischfonds – der Fundflow-Faktor positiv ist. Die ebase-Kunden haben ihre Portfolios also breit aufgestockt“, ergänzt Friedrich. „Das passt zu der in den Sommermonaten überwiegend freundlichen Marktstimmung, mit einem robusten Wirtschaftswachstum weltweit, der unterstützenden Geldpolitik und fiskalischen Hilfspaketen in vielen Ländern. Zudem haben vor allem in den USA wichtige Aktienindizes wieder neue Höchststände erreicht.“

Mischfonds und Aktienfonds sehr beliebt

Besonders hoch war die Nachfrage im vergangenen Quartal bei Mischfonds (Fundflow-Faktor von 2,11). Ebenfalls beliebt bei den Kunden von ebase waren aktiv gemanagte Aktienfonds (1,48). Nach Anlageregionen weiter aufgeschlüsselt zeigten Anleger eine besonders hohe Fondsnachfrage bei weltweit anlegenden Aktienfonds – aber auch Fonds mit Fokus auf Europa oder Asien waren beliebt. Rentenfonds hingegen erreichten nach einigen schwächeren Perioden zumindest wieder einen positiven Fundflow-Faktor (1,04).

ETF-Nachfrage am höchsten

Ungebrochen sieht ebase weiterhin den ETF-Trend. Hier lag der Fundflow-Faktor bei satten 2,71. Demnach lagen die ETF-Käufe bei den Kunden von ebase 171% über den Verkäufen. Besonders gefragt waren ETFs auf den MSCI World, den NASDAQ 100 sowie den S&P 500.

Vermittler rechnen mit Fortsetzung des ETF-Trends

Die anhaltend hohe Bedeutung von ETFs unterstreicht auch eine aktuelle Umfrage von ebase unter den eigenen Vertriebspartnern. Demnach gehen 86,5% aller Vermittler davon aus, dass die Bedeutung von ETFs im Privatkundengeschäft in den kommenden Jahren steigen bzw. stark steigen wird.

Über das Fondsbarometer

Das ebase Fondsbarometer wird quartalsweise veröffentlicht und spiegelt die Handelsaktivität der ebase-Kunden wider. Fondsdepots für institutionelle Kunden sowie jene, die der betrieblichen Altersversorgung dienen, werden in der Auswertung nicht berücksichtigt. (tku)

Bild: © fotogestoeber – stock.adobe.com

 

Neugeschäft der FondsKonzept AG überschreitet 1 Mrd. Euro

Die FondsKonzept AG kann ihren Nettoabsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Auch das administrierte Bestandsvolumen zieht auf 15 Mrd. Euro an. Neben der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten macht das Unternehmen sein neues Maklerservicecenter dafür verantwortlich.

Die FondsKonzept AG vermeldet zum Start ins vierte Quartal 2021 Rekordzahlen hinsichtlich der Neugeschäftsentwicklung. Am 30.09.2021 hat das Unternehmen die Schwelle von 1 Mrd. Euro Nettomittelaufkommen (Nettoabsatz) überschritten.

Vorjahr bereits jetzt deutlich übertroffen

In der Konzernbilanz für das Geschäftsjahr 2020 lag der testierte Nettoabsatz laut Unternehmensangaben bei 646 Mio. Euro. Dieses Ergebnis wurde nun bereits nach neun Monaten des Vergleichszeitraumes um fast 60% übertroffen. Auch das administrierte Bestandsvolumen hat sich weiter erhöht und liegt zum 30.09.2021 bei 15 Mrd. Euro (31.12.2020: 12,8 Mrd. Euro).

Neu eingeführtes Maklerserviceenter

Als Begründung für diesen Anstieg führt FondsKonzept neben dem Rückenwind stabiler Aktienmärkte auch die intensive Nutzung der digitalen Infrastruktur durch die Vertriebspartner an. Im Mittelpunkt steht dabei das neue Maklerservicecenter smartMSC, das Anfang Juli gestartet ist.

smartMSC

smartMSC ist die neueste Version des Maklerservicecenters (MSC) von FondsKonzept. Mithilfe dieses Tools sollen Makler dazu befähigt werden, alle Geschäftsvorfälle digital administrieren zu können. Als ergänzende Bausteine stehen FinanceCloud, FinanceApp und FondsShop bereit. Die Online-Beratung wiederum kann mittels FinanceScreen ermöglicht werden.

Über das Unternehmen

Die FondsKonzept AG versteht sich als offener Maklerverbund und integrierter Dienstleister für freie Makler, Vertriebe, Vermögensverwalter, Banken, Versicherungen und Haftungsdächer.

Unter der FondsKonzept AG sind neben der FondsKonzept Investmentmakler GmbH die FondsKonzept Assekuranzmakler GmbH, die FondsKonzept Mehrfachagenten GmbH, die Sosnowski Computersysteme GmbH, die WealthKonzept Vermögensverwaltung AG (50%-Beteiligung) sowie die FinanzAdmin Wertpapierdienstleistungen GmbH mit Sitz in Wien als Tochtergesellschaften angesiedelt. Zu den Kooperationspartnern zählt eine breite Palette von Gesellschaften und Fondsplattformen. (tku)

Bild: © hanohiki – stock.adobe.com

 

Anleger haben mehr Geld und höhere Erwartungen

Privatanleger erwarten künftig Jahresrenditen von über 11%. Für ihre Investments haben sie seit dem Lockdown auch mehr Geld zur Verfügung. Das ergibt eine aktuelle Studie von Schroders. Die Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen lassen Anleger jedoch eher vorsichtiger werden.

Der Vermögensverwalter Schroders hat Ergebnisse aus seiner „Global Investor Study 2021“ vorgelegt. Für die breit angelegte Studie wurden 23.000 Anleger an 32 Standorten auf der ganzen Welt online befragt. Unter anderem ging es um die Frage, wie die Lockerungen bezüglich der Anti-Corona-Maßnahmen das Anlageverhalten der Investoren beeinflussen. Die Befragung liefert jedoch auch Rückschlüsse auf das spezifische Anlageverhalten von deutschen Investoren, da sich unter den Befragten allein 1.000 Personen aus Deutschland befanden.

Investoren werden mehrheitlich vorsichtiger

Demnach hat der Lockdown 2020 bei der Hälfte (48%) aller deutschen Anleger zu einer Änderung im eigenen Sparverhalten geführt. Die Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen hatten ebenfalls Änderungen im Verhalten der Anleger zufolge. Mehr als ein Drittel (35%) der befragten deutschen Investoren gab an, seitdem verstärkt auf riskantere Anlagen zu setzen. Der deutlich größere Anteil von 45% der Studienteilnehmer hat jedoch in Richtung risikoaverse Investments umgeschichtet.

Situation in Österreich und Deutschland vergleichbar

Für österreichische Anleger konnte ein ganz ähnliches Bild konstatiert werden. Hier setzen 39% seit Ende des Lockdowns auf risikoreichere Anlagen und 46% präferieren risikoärmere Investments.

Weltweit erwarten Anleger zweistellige Renditen

Des Weiteren verzeichnet die Studie optimistische Zukunftserwartungen unter den weltweiten Anlegern. Die Studienteilnehmer erwarten für die kommenden fünf Jahre eine jährliche Gesamtrendite von 11,3% und damit noch einmal mehr als in der Vorjahresstudie (10,9%). Zum Vergleich: Der MSCI World weist historisch gesehen eine jährliche Durchschnittsrendite von knapp 8% auf.

Mehr Mittel und höhere Erwartungen auch in Europa

Für die Vermittlung von Finanzprodukten bestehen demnach aktuell beste Voraussetzungen. Dafür spricht auch, dass der finanzielle Überschuss unter den befragten Anlegern im Zuge der Pandemie gestiegen ist. Gerade in Europa haben 38% aller Anleger mehr gespart als geplant. Gleichzeitig steigt auch die Investionslaune unter den Studienteilnehmern in Europa. Im Vergleich zum Rest der Welt erwarten sie zwar weniger Rendite in den kommenden fünf Jahren, aber 9,7% p. a. halten selbst europäische Anleger für möglich. (tku)

Bild: © Eightshot Studio – stock.adobe.com