Standardisiertes Angebot in der Beratung längst gang und gäbe
Während politisch also weiterhin um die Zukunft der Elementarabsicherung gerungen wird, ist sie im Maklerhaus offenbar keine große Kontroverse. Das zeigen aktuelle Zahlen des AfW Bundesverband Finanzdienstleistungen. Laut dem 18. AfW-Vermittlerbarometer bietet die große Mehrheit der Makler Elementarschutz ohnehin standardmäßig im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung an – und das unabhängig von ihrer Haltung zu einer Versicherungspflicht.
Während rund 53% der befragten Makler eine Pflicht befürworten, lehnen knapp 23% sie ab. Ob Befürworter oder Gegner: 89% der befragten Vermittler bieten Elementarschutz immer mit an, nur 3,5% lehnen dies grundsätzlich ab, unter den Befürwortern sind es einige Prozent mehr, die den Schutz standardmäßig mit anbieten.
„Unabhängig davon, wie man zur Pflicht steht: In der Beratung ist der Elementarschutz für die meisten längst gesetzt. Wer den möglichen Schaden am Objekt seiner Kundin oder seines Kunden kennt, bietet den Schutz an – ganz gleich, ob er eine gesetzliche Pflicht für richtig hält oder nicht. Die Branche ist in der Praxis oft weiter als die politische Debatte“, so Franziska Geusen, Vorständin des AfW. (js)
Lesen Sie auch: Naturgefahrenschäden im ersten Halbjahr 2026 unter Durchschnitt
Seite 1 Bundesregierung kündigt Bewegung beim Elementarschutz an
Seite 2 Standardisiertes Angebot in der Beratung längst gang und gäbe
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
- 7 Aufrufe