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22. Oktober 2023
Indexpolicen: diese Anbieter vermitteln Makler am häufigsten
Diese Anbieter von Indexpolicen vermitteln Makler am häufigsten

Indexpolicen: diese Anbieter vermitteln Makler am häufigsten

An welche Anbieter vermitteln Makler am häufigsten Indexpolicen? Mit welchen Versicherern sind sie am zufriedensten? Mit wem würden sie eine Zusammenarbeit weiterempfehlen? Die Studie „AssCompact AWARD – Private Vorsorge 2023“ hat nachgefragt.

Indexbasierte Vorsorgeprodukte kombinieren Sicherheit mit der Möglichkeit auf die vergleichsweise hohe Rendite des Aktienmarkts. Allerdings leiden die Vertriebsargumente für Indexpolicen angesichts der gegenwärtig volatilen Kapitalmärkte an den internationalen Börsen. So werden im Vergleich zu fondsgebundenen Vorsorgelösungen im Vermittlungsgeschäft deutlich weniger Indexpolicen vermittelt. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „AssCompact AWARD – Private Vorsorge 2023“.

Umsatzaussichten bleiben sehr verhalten

Bei der Frage „Welche Produkte vermitteln Sie aktuell am häufigsten?“ rangieren Indexpolicen mit rund 21% nur auf dem 3. Platz. Davor landen Fondspolicen ohne Garantien (59%) und Fondspolicen mit Garantien (42%). Und aus Sicht der Befragten werden sich auch die Umsätze künftig nicht deutlich verbessern. So sehen rund 34% in den nächsten ein bis drei Jahren stagnierende Umsätze, weitere rund 28% gehen sogar von eher schlechteren, 18% von viel schlechteren Umsatzerwartungen aus.

Nichtsdestotrotz haben sich in den zurückliegenden Jahren indexbasierte Produkte im Markt etabliert und machen einen nennenswerten Geschäftsanteil bei den unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittlern aus. Nachdem bereits in vorangegangenen Veröffentlichungen die Maklerfavoriten bei Fondspolicen ohne Garantien hier und bei Fondspolicen mit Garantien hier präsentiert wurden, geht es in diesem Text um die Maklerfavoriten und Qualitätsführer bei den Anbietern von Indexpolicen.

Dazu hat AssCompact die teilnehmenden Maklerinnen und Makler sowie Mehrfachagentinnen und -agenten gefragt, an welche Anbieter sie das meiste Geschäft vermitteln, mit welchen Gesellschaften sie am zufriedensten sind und bei welchem Produktgeber sie sogar einem befreundeten Kollegen oder einer befreundeten Kollegin eine Kooperation nahelegen würden.

Allianz bestätigt Spitzenposition

Doch zunächst soll es um die harten Zahlen und somit das vermittelte Geschäft gehen. Und gemessen am gewichteten vermittelten Geschäft („share of wallet“) liegt Allianz wie in der Vorjahresstudie unangefochten auf dem Spitzenplatz. Bereits mit größerem Abstand folgt VOLKSWOHL BUND, der lediglich etwas mehr als die Hälfte des vermittelten Geschäfts der Allianz auf sich vereint. Der 3. Platz geht an die Stuttgarter, Vierter ist die NÜRNBERGER und der 5. Platz geht an den Münchener Anbieter LV 1871.

VOLKSWOHL BUND überzeugt bei Maklerinnen und Maklern

Legt man hingegen die gewichtete Gesamtzufriedenheit als Maßstab an, ordnet sich das Feld neu. In dieser Betrachtung landet nämlich VOLKSWOHL BUND auf Platz 1. Der Versicherer mit Sitz in Dortmund punktet laut Makler-Votum vor allem beim Image und dem Bestandskundenservice. Auf dem 2. Platz folgt LV 1871. Die unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittler goutieren insbesondere die Finanzstärke/finanzielle Stabilität sowie die Produktqualität des Anbieters. Dafür hapert es ordentlich am Angebotsrechner. Rang 3 belegt Allianz, die zwar bei der Finanzstärke/finanzielle Stabilität und dem Image überzeugen kann, dafür aber die Maklerinnen und Makler im Bereich der dezentralen Vertriebsunterstützung enttäuscht.

Gewichtete Gesamtzufriedenheit

Doch wie wird die gewichtete Gesamtzufriedenheit überhaupt bewertet? Dazu zieht AssCompact die Makler-Bewertung der Produktgeber in 13 Leistungskriterien heran, die je nach ihrer Relevanz unterschiedlich hoch gewichtet werden. Bei den höher gewichteten Kriterien handelt es sich in der aktuellen Studie um die Produktqualität, um das Preis-Leistungs-Verhältnis, um die Tarifflexibilität, um die Finanzstärke/finanzielle Stabilität und um die zentrale Vertriebsunterstützung.

Weiterempfehlungsbereitschaft

Bleibt neben den vermittelten Geschäftsanteilen und der gewichteten Gesamtzufriedenheit noch die dritte Betrachtung: der Net-Promoter-Score (NPS). Bei ihm handelt es sich um einen Wert, der die Weiterempfehlungsbereitschaft der Maklerinnen und Makler ausdrückt. Um ihn zu ermitteln, werden die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer gefragt, mit welchem Versicherungsunternehmen sie einer befreundeten Kollegin oder einem befreundeten Kollegen eine Kooperation anraten würden.

Und mit einem NPS von 55,6 schneidet erneut VOLKSWOHL BUND am besten ab. 66,7% aller Meinungsäußerungen zu dem Versicherer fallen positiv aus. Nur 11,1% der Befragten stehen dem Anbieter kritisch gegenüber. Auf Rang 2 liegt die Stuttgarter (NPS: 54,2) und auf Rang 3 Allianz (NPS: 48,6). (as)

Über die Studie

Die Online-Befragung zur Studie „AssCompact AWARD – Private Vorsorge 2023“ wurde vom 01.08.2023 bis 16.08.2023 durchgeführt. Nach einer Qualitätsprüfung flossen die Stimmen von 336 Vermittlerinnen und Vermittlern aus der Finanz- und Versicherungsbranche in die Stichprobe ein, die ein sehr gutes Abbild der Assekuranz- und Finanzvermittlerinnen und -vermittler hinsichtlich der Alters- und Geschlechtsstruktur darstellt. Die Studie kann zum Einzelpreis von 2.500 Euro zzgl. MwSt. erworben werden. Sie können diese Studie hier kostenpflichtig bestellen.

Informationen zu allen weiteren AssCompact Studien sind unter asscompact-studien.de zu finden.

Bild: © Robert Kneschke – stock.adobe.com

 

Leserkommentare

Comments

Gespeichert von Wilfried Stras… am 23. Oktober 2023 - 11:05

Abgesehen von Digital, perfekter Analyse und aktuell bestem Angebot, ganz besonders über die seligmachende Honorarberatung, vor allem bei Beiträgen unter € 100,00, wie erklärt man Kunden, HAFTUNGSSICHER, das Produkt?

Angenommen Fonds des Marktführers erzielen, nicht garantiert 7%, nach TER+ FEES, vielleicht 5%, nach Versicherungsmantel-human berechnet 1%, ergibt 4%, nach Inflation -sehr moderat mit 2% berechnet, 2% Nettorendite. Gefördert über BAV, Riester, Versorgungswerke, berufsständische Gruppenverträge langfristig nochmal minus 3%, da verpuffen EU-Bestimmt sämtliche Förderungen. Langfristig ohne Chance vorzusorgen.

Was wird da von Kollegen verkauft und dem Kunden als hervorragende Altersversorgung erklärt?

BAV und CO. mal außer Acht gelassen, aber sicher maximal 2%, ergibt bei einem Vertrag über 300,00 monatlich bei 47 Jahren Laufzeit bei 2% € 280.903,63, bei 4% € 499.634,24, über unsere Jahrhundertinnovation-voll wirksam nur mit allen 7 Erfolgsfaktoren-nur für Vorstände, die den Bürgern adäquate Zukunftsvorsorge anbieten wollen 9% € 2.685.637,92.

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