Investments in Wohnimmobilien: Die Frage ist nicht, ob, sondern wo | AssCompact – News für Assekuranz und Finanzwirtschaft
AssCompact - Facebook AssCompact - LinkedIN AssCompact - Twitter AssCompact - Xing AssCompact - Whats App AssCompact - Whats App

Investments in Wohnimmobilien: Die Frage ist nicht, ob, sondern wo
22. Mai 2019

Investments in Wohnimmobilien: Die Frage ist nicht, ob, sondern wo

Die Preise für deutsche Wohnimmobilien ziehen seit Jahren stark an. Vor allem in den Metropolen bewegen sie sich zum Teil bereits auf einem Niveau, auf dem weitere Wertsteigerungen fraglich und die Ankaufrenditen niedrig sind. Investoren haben aber mehrere Möglichkeiten, um diesem Dilemma zu entkommen.

1 / 3


Die Preise für deutsche Wohnimmobilien ziehen seit Jahren stark an. Vor allem in den Metropolen bewegen sie sich zum Teil bereits auf einem Niveau, auf dem weitere Wertsteigerungen fraglich und die Ankaufrenditen niedrig sind. Investoren haben aber mehrere Möglichkeiten, um diesem Dilemma zu entkommen.

Investments in Wohnimmobilien: Die Frage ist nicht, ob, sondern wo
Von Gabriele Volz, Geschäftsführerin von WealthCap

Man muss kein Skeptiker sein, um zu wissen, dass Immobilienmärkte zyklisch sind. Da bilden Wohnimmobilien in deutschen Städten keine Ausnahme. Nach Jahren steigender Preise und Mieten müsste diese Hausse doch einmal enden. Gleichzeitig sind die Renditen durch die Mieteinkünfte zum Teil auf Tiefstwerten angekommen. Ist es da für institutionelle Investoren oder Privatanleger überhaupt noch ratsam, zum jetzigen Zeitpunkt in deutsche Wohnimmobilien zu investieren? Die Antwort darauf lautet: Kommt drauf an. Investoren müssen heutzutage sehr viel genauer hinschauen als noch vor einigen Jahren.

Keine Entspannung zu erwarten

Insbesondere in den wachsenden Schwarmstädten ist auf absehbare Zeit keine Entspannung am Wohnungsmarkt zu erwarten. Das betrifft sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) bleibt in seinem Frühjahrsgutachten bei der Einschätzung, dass der Nachfrageüberhang weiter angestiegen ist. Vor allem in den Metropolen hinke der Neubau dem Bedarf von mindestens 350.000 neuen Einheiten im Jahr hinterher. Solche Analysen und Prognosen sind für das Verständnis und die Einschätzung der Marktlage sehr wichtig. Doch für eine Investmententscheidung im Hier und Jetzt sind das ziemlich viele Konjunktive. Wohnimmobilien sind Investmentobjekte, nach denen es auch in ferner Zukunft eine fundamentale Nachfrage geben wird. Gewohnt wird ja immer. Die Frage ist deshalb nicht, ob, sondern wo, wie und zu welchem Preis Wohnimmobilien ein nachhaltig rentables Investment darstellen können. In den gefragtesten Lagen der attraktivsten Städte haben Wohn­immobilien hoher Qualität inzwischen Preisniveaus erreicht, die zum einen weitere Wertsteigerungen fraglich erscheinen lassen und zum anderen kaum mehr adäquate Ankaufsrenditen generieren – der ZIA berichtet von 3% und weniger in München oder Berlin.

Seite 1 Investments in Wohnimmobilien: Die Frage ist nicht, ob, sondern wo

Seite 2 Lagen unbefangen identifizieren

Seite 3 Chancen abseits der Metropolen


Gabriele Volz Gabriele Volz



Ähnliche News

Für den Postbank Wohnatlas 2019 haben Experten bundesweit Kauf- und Mietpreise beleuchtet. Laut Analyse fallen in 386 von 401 Kreisen für eine Finanzierung weniger als 30% vom Durchschnittseinkommen an. In mehr als jedem vierten Kreis ist die monatliche Belastung beim Kauf geringer als die Miete. weiterlesen
„OPPENFIELD – The European Real Estate Network“ heißt die neue europaweite Immobilienplattform, die von Geschäftsführern der früheren Oppenheim Immobilien KAG gegründet wurde. OPPENFIELD bietet strategische Immobilienberatung für institutionelle Anleger sowie lokales Asset- und Property-Management. weiterlesen
Branchenexperten erwarten in den kommenden zwölf Monaten steigende Preise bei Wohneigentum, wie eine Umfrage zeigt. Die Befragten rechnen zudem damit, dass die Wohnungsmieten anziehen. Es gibt aber einige Bundesländer, in den die Umfrageteilnehmer von sinkenden Mieten im Büromarkt ausgehen. weiterlesen


AssCompact Abonnement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Die Finanz- und Versicherungsbranche ist bei Nachwuchskräften alles andere als beliebt. Von 14 Branchen landet sie im aktuellen „Young Professionals Barometer“ von Trendence auf dem vorletzten Platz. Welche Versicherer in der Liste der Wunscharbeitgeber ganz vorne liegen, zeigt AssCompact in einer Bildergalerie.