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Kein Vertrauen in KI und Robotik – zumindest noch nicht
26. September 2019

Kein Vertrauen in KI und Robotik – zumindest noch nicht

Die Menschen in Deutschland bringen dem Einsatz von digitalen, neuen Konzepten in der Medizin noch wenig Vertrauen entgegen. Doch das könnte sich demnächst ändern. Darauf deuten zumindest die Erkenntnisse einer aktuellen Studie hin, die von der Continentale in Auftrag gegeben wurde.

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Die Menschen in Deutschland bringen dem Einsatz von digitalen, neuen Konzepten in der Medizin noch wenig Vertrauen entgegen. Doch das könnte sich demnächst ändern. Darauf deuten zumindest die Erkenntnisse einer aktuellen Studie hin, die von der Continentale in Auftrag gegeben wurde.


Kein Vertrauen in KI und Robotik – zumindest noch nicht
Zufriedenheit mit Gesundheitssystem knickt ein

Über die spezielle Thematisierung der digitalen Medizin hinaus, ging die Continentale in ihrer Studie wie jedes Jahr auch auf die Bereiche Gesundheitswesen im Allgemeinen und die Bereitschaft zur Altersvorsorge ein. So sind 2019 noch 71% der gesetzlich krankenversicherten Bevölkerung mit der Leistung des deutschen Gesundheitssystem zufrieden, was im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozentpunkte weniger sind. Die Zufriedenheit mit dem Preis bleibt unverändert bei 70%. Bei den privat Krankenversicherten zeigen sich sogar 82% der Deutschen mit den Leistungen zufrieden.

Angst um Altersversorgung, aber hohe Opferbereitschaft

Der letzte Themenkomplex der Studie umfasst die Altersversorgung. Hier geben 80% der Befragten an, dass sie Angst vor einem abgesenkten Lebensstandard im Alter haben. Jeder Fünfte hat sogar sehr große Angst davor. Ein Ergebnis, zu dem auch der ERGO-Risiko-Report kam (AssCompact berichtete).

Dabei ist die Bereitschaft groß, sich beim Konsum einzuschränken, um der drohenden Altersarmut entgegenzuwirken. Nur 12% der Deutschen sind nicht bereit auf etwas zu verzichten, um der drohenden Altersarmut entgegenzuwirken. Über die Hälfte zeigt sogar eine große oder sehr große Bereitschaft dazu. Wenig überraschend fallen dann jedoch die Vorsorgeformen aus, die die Bevölkerung für geeignet hält, um im Lebensalter abgesichert zu sein. 81% glauben, dass Immobilien eine gute Idee sind. Auch private Rentenversicherungen und das gute alte Sparen stehen hoch im Kurs. Ebenso wird die private Pflegezusatzversicherung noch von mehr als jedem Zweiten für geeignet erachtet. Wenig überraschend, da auch bei der kürzlich veröffentlichten R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2019“ ein ähnliches Ergebnis offenbar wurde. Die Angst im Alter pflegebedürftig zu werden, teilten dabei 45% der Deutschen (AssCompact berichtete). (tku)

 

Kein Vertrauen in KI und Robotik – zumindest noch nicht

 

Bild: © ipopba – stock.adobe.com




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