KI-Risiken erkennen und Kompetenzen im Betrieb aufbauen
Zuallererst sollten sich Versicherungsmakler darüber im Klaren sein, welche KI-Risiken im eigenen Betrieb eine Rolle spielen können. Während die Einrichtung eines einfachen Chatbots in der Regel als geringes Risiko einzustufen ist, hätte etwa eine Kreditwürdigkeitsprüfung auf Basis von ChatGPT eine ganz andere Qualität. Darauf weist auch der AfW in seinem Leitfaden hin.
Der erste Schritt ist eine klare Bestandsaufnahme: Welche KI-Anwendungen laufen im Betrieb, und erfüllen sie die Vorgaben der KI-VO? Auch die DSGVO-Konformität darf nicht vernachlässigt werden. Entscheidend bleibt außerdem die Transparenz: Kunden sollten erkennen können, wenn KI zum Einsatz kommt. Entscheidend wird letztlich sein, dass Versicherungsmakler im eigenen Betrieb entsprechende Kompetenzen aufbauen und dieses Wissen kontinuierlich an die rasanten Entwicklungen im KI-Bereich anpassen. (bh)
Über die Studie
Die Online-Befragung zur Studie „AssCompact TRENDS IV/2025“ wurde vom 29.09.2025 bis 12.10.2025 durchgeführt. Nach einer Qualitätsprüfung flossen die Stimmen von 311 Vermittlerinnen und Vermittlern aus der Finanz- und Versicherungsbranche in die Stichprobe ein, die ein sehr gutes Abbild der Assekuranz- und Finanzvermittlerinnen und -vermittler hinsichtlich der Alters- und Geschlechtsstruktur darstellt. Die Studie kann bei AssCompact erworben werden.
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