AssCompact suche
Home
Immobilien
10. Februar 2026
Prognose zu Immobilienpreisen und Mieten 2026

2 / 2

Prognose zu Immobilienpreisen und Mieten 2026

Prognose zu Immobilienpreisen und Mieten 2026

Steigende Preise für Neubauwohnungen

Auch die Angebotspreise für neue Eigentumswohnungen sind bundesweit bis zur Zinswende Anfang 2022 zunächst gestiegen, um danach wieder etwas zu sinken. Anders als die Preise für Bestandswohnungen befinden sich die Neubaupreise aber bereits wieder auf dem Niveau von 2022 bzw. zuletzt sogar leicht darüber. Für 2026 gehen die Experten von emipirca von weiter steigenden Preisen für Neubauwohnungen aus. Der Vergleich mit dem früheren Hochpunkt 2022 leite allerdings fehl, schreiben die Studienautoren. Die Baupreise seien seit Anfang 2022 um rund 10% gestiegen und daher sei das Verhältnis von Wohnungspreis und Baukosten derzeit noch niedriger als 2022. Erst wenn die Gestehungskosten und die Verkaufspreise wieder im Verhältnis von vor der Zinswende stehen würden, würden neue Wohnungen entstehen können. Dies sei derzeit noch nicht der Fall, vielmehr müssten dafür die Verkaufspreise noch um knapp 10% zulegen. Mit einem solchen Anstieg sei laut Prof. Dr. Harald Simons in den nächsten zwei bis drei Jahren zu rechnen.

Blick auf die Häuserpreise

Die Kaufpreise für Ein und Zweifamilienhäuser haben zuletzt den gleichen zinsgetriebenen Zyklus wie die anderen Wohnungstypen durchlaufen. Im Gegensatz zu den Eigentumswohnungen haben sich die Kaufpreise aber von dem Rückgang nach 2022 bislang noch nicht wieder bzw. nicht nennenswert erholt. Sie befinden sich im bundesweiten Mittel nach wie vor rund 10% unter dem Hochpunkt im zweiten Quartal 2022.

 

Prognose zu Immobilienpreisen und Mieten 2026

 

Hier verweisen die Studienautoren aber auf regionale Ausnahmen wie etwa einige ostdeutsche kreisfreie Städte, wo sich seit Ende 2023 eine deutliche Erholung der Preise zeigt. Für 2026 gehen die Experten von empirica aber angesichts der prognostizierten kurzfristigen Zinsentwicklung nicht von einer deutlichen Erhöhung der Angebotspreise aus. Mittelfristig könnten wegen der niedrigen Fertigstellungen Knappheitsaufschläge für einen stärkeren Anstieg der Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sorgen. (tik)

Der Wohnungsmarktbericht 2026 ist auf der Seite von empirica zum Download verfügbar.

Lesen Sie auch:

Seite 1 Prognose zu Immobilienpreisen und Mieten 2026

Seite 2 Steigende Preise für Neubauwohnungen