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23. Juni 2026
Scope aktualisiert Ratings von offenen Immobilienfonds

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Scope aktualisiert Ratings von offenen Immobilienfonds

Scope aktualisiert Ratings von offenen Immobilienfonds

Zur Entwicklung der Rendite

2025 lag die Rendite der offenen Immobilienpublikumsfonds im Durchschnitt bei –1,2%. Die Spannweite erstreckte sich von 3,1% (KGAL immoSUBSTANZ) bis –17,8% (Leading Cities Invest). Zum 30.04.2026 betrug die Zwölfmonatsperformance –1,65%. Die fünf Schwergewichte (= Fondsvermögen über 10 Mrd. Euro) verringerten ihren Anteilswert im selben Zeitraum im Mittel um 0,75%. Als Hauptgrund für die negative Durchschnittsrenditen nennen die Analysten Wertkorrekturen in den Immobilienportfolios einiger Fonds.

Scope geht davon aus, dass sich die Performance der Branche leicht erholen wird und die durchschnittliche Rendite zum Jahresende zwischen –0,5% und –1,5% liegt.

Potenzial durch Einbindung in die Altersvorsorge

Trotz des schwierigen Marktumfelds gibt es auch positive Signale für offene Immobilienfonds. Die Portfolios sind heute deutlich vorsichtiger bewertet als noch vor zwei Jahren und bieten damit eine bessere Grundlage für eine mögliche Renditeerholung. Zudem eröffnet die Beimischung von Erneuerbare-Energien-Anlagen neue Chancen für Diversifikation, Mieterattraktivität und Performance.

Positiv ist außerdem, dass viele Fonds trotz hoher Mittelabflüsse erfolgreich größere Immobilienverkäufe realisieren konnten, um ihre Liquidität zu sichern. Perspektiven könnten sich künftig auch durch das Altersvorsorgedepot ergeben – vorausgesetzt, Kosten, Rendite, Struktur und Risikoeinstufung werden entsprechend angepasst.

Steigende Zinsen als Belastung

Die Risiken bleiben jedoch erheblich: Schwache Transaktionsmärkte, steigende Zinsen, geopolitische Unsicherheiten und eine anhaltend schwache Konjunktur – besonders in Deutschland – belasten das Umfeld. Hinzu kommen strukturelle Veränderungen, etwa im Bürosegment durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Offene Immobilienfonds stehen damit weiter vor großen Herausforderungen.

Damit offene Immobilienfonds die nunmehr seit drei Jahren anhaltenden Mittelabflüsse überwinden können, müssten sie laut Scope mittelfristig wieder ein Renditeniveau erreichen, das einen klaren Aufschlag gegenüber dem risikolosen Zins bietet.

In einem anspruchsvollen Umfeld gilt es für offene Immobilienfonds zu beweisen, dass sie nach Jahren der Anpassung und Mittelabflüsse zu einem stabilen, auf professioneller Bestandshaltung basierenden Geschäftsbetrieb zurückfinden. Durch kontinuierliche, wettbewerbsfähige Renditen müssen sie das Vertrauen von Anlegern und Vertriebspartnern zurückgewinnen.

Zugleich unterstreicht Scope, dass offene Immobilienfonds in Deutschland eine der wenigen Anlageformen bleiben, die Privatanlegern einen breiten, diversifizierten Zugang zum Immobilienmarkt ermöglichen würden. Das vorhandene breit gestreute Immobilienportfolio vieler Fonds wurde ü

Die vollständige Studie bietet Scope auf seiner Website zum Download. (tik)

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