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22. Januar 2026
So haben sich Immobilienpreise in Skigebieten entwickelt

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So haben sich Immobilienpreise in Skigebieten entwickelt

So haben sich Immobilienpreise in Skigebieten entwickelt

Eine aktuelle Auswertung zeigt die Preisentwicklung von Häusern in der Nähe großer Skigebiete. Hierfür haben ImmoScout24 und Sprengnetter 66 Gemeinden in Deutschland und Österreich analysiert. Die Ergebnisse zeigen, wo die Preise am stärksten zugelegt haben und welches die günstigsten Gemeinden sind.

Im Rahmen der Untersuchung haben die Experten von ImmoScout24 und Sprengnetter die Hauspreise in 66 Gemeinden in der Nähe großer Skiregionen unter die Lupe genommen. Beleuchtet wurde dabei der Zeitraum von 2020 bis 2025. Laut Analyse sind in 27 deutschen Skiregionen die Häuserpreise seit 2020 um durchschnittlich 11 bis 42% gestiegen, in Österreich sogar noch stärker – nämlich um 30 bis 59%. Insgesamt erreichen Immobilien in den großen Skigebieten Österreichs allmählich das Preisniveau von Garmisch-Partenkirchen und Sonthofen.

„Immobilien in Skigebieten haben sich zu attraktiven Wertanlagen entwickelt, besonders in Österreich“, erklärt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24. „Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung in großen, hochgelegenen Skigebieten. In Serfaus und Ischgl – beide mit über 200 Pistenkilometern und Bergstationen über 2.800 m – sind die Preise in fünf Jahren um fast 60% gestiegen. Zum Vergleich: Im größten deutschen Skigebiet Oberstdorf sind die Hauspreise in fünf Jahren nur um 13% gestiegen.“

 

So haben sich Immobilienpreise in Skigebieten entwickelt

 

Teures Pflaster Sonthofen

In deutschen Skigebieten reicht die Spanne der Quadratmeterpreise für Bestandshäuser von 2.018 Euro bis 8.197 Euro. Hohe Preise weist Sonthofen auf – nahe Deutschlands größtem Skigebiet Oberstdorf. Dort müssen Käufer für ein Haus im Schnitt 8.197 Euro pro Quadratmeter ausgeben. Direkt im deutlich kleineren Oberstdorf kostet der Quadratmeter mit 4.043 Euro nur die Hälfte. In der Region rund um Garmisch-Partenkirchen – mit 60 Pistenkilometern Deutschlands zweitgrößtes alpines Skigebiet – liegt der Quadratmeter im Schnitt bei 5.950 Euro.

Preise in Mittelgebirgen legen zu

Eine besonders starke Preissteigerung ist der Auswertung von ImmoScout24 und Sprengnetter zufolge im sächsischen Oberwiesenthal am Fuße des Fichtelbergs und in Oberstaufen zu beobachten. Die Häuserpreise haben an beiden Orten um 42% zugelegt. 2020 zählten beide Standorte noch zu den günstigsten Gemeinden in der Nähe eines Skigebiets. Die niedrigsten Hauspreise wurden in der Nähe des nordrhein-westfälischen Skigebiets Willingen aufgerufen (2.018 Euro pro Quadratmeter).

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