Zur Preisentwicklung in Österreich
Obwohl es in Österreich deutlich mehr größere Skigebiete gibt als in Deutschland, befinden sich die Preise – abgesehen von den Society-Hotspots – noch auf einem niedrigeren Niveau als hierzulande. In Kitzbühel liegen die Preise für Häuser bei 11.700 Euro pro Quadratmeter, im benachbarten Kirchberg in Tirol sind es 10.700 Euro. In den vergangenen fünf Jahren sind in beiden Orten die Preise um 42% gewachsen. Den stärksten Anstieg weisen aber die großen Tiroler Skiorte auf: In Ischgl und in Serfaus haben sich die Preise um 59% erhöht, in St. Anton am Arlberg um 58%.
Hermagor ist günstigste Gemeinde in der Nähe eines Skigebiets
Auch einen sogenannten Geheimtipp haben die Experten von ImmoScout24 und Sprengnetter ausgemacht: Mit 2.006 Euro pro Quadratmeter weist Hermagor-Pressegger See oder kurz Hermagor in Kärnten die günstigsten Preise aller untersuchten Skigemeinden auf. Allerdings haben auch hier die Preise zwischen 2020 und 2025 deutlich angezogen, und zwar um 55%.
Ein eher moderates Wachstum unter 40% ist in der Steiermark zu beobachten: In Schladming legten die Preise in diesem Zeitraum um 40% zu. In den Gemeinden Krieglach und Mürzzuschlag am kleinen Skigebiet Stuhleck betrug der Anstieg nur jeweils 31%.
Zur Methodik
Die Analyse beruht auf geschätzten Marktwerten (prognostizierten Verkaufspreisen) für Bestandshäuser in Skigebietsgemeinden im Zeitraum 2020 bis 2025, ermittelt durch das Automated Valuation Model (AVM) von Sprengnetter. Als Bestand gelten Häuser, die mindestens drei Jahre alt sind. Die Preise für die Bestandshäuser wurden im Schnitt auf 125 m² Wohnfläche berechnet. Die Preisentwicklung wurde berechnet als prozentuale Veränderung zwischen 2020 und 2025. (tik)
Weitere Informationen zur Untersuchung gibt es auf ImmoScout24de.
Lesen Sie auch:
Seite 1 So haben sich Immobilienpreise in Skigebieten entwickelt
Seite 2 Zur Preisentwicklung in Österreich
- Anmelden, um Kommentare verfassen zu können
