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Versicherer und Makler im Spiegel der Medien: Von Zuschauern zu aktiven Gestaltern
17. August 2020

Versicherer und Makler im Spiegel der Medien: Von Zuschauern zu aktiven Gestaltern

Während der Corona-Krise waren und sind Versicherer und Makler auf besondere Weise gefordert. Es geht um die Art einer möglichen Schadenregulierung, um Kundenbindung, die Bewahrung von Neugeschäftschancen und schließlich um nicht weniger als die eigene Reputation. Wie haben Versicherer und Makler auf die Krise reagiert und was lässt sich in der Berichterstattung der Medien ablesen?

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Während der Corona-Krise waren und sind Versicherer und Makler auf besondere Weise gefordert. Es geht um die Art einer möglichen Schadenregulierung, um Kundenbindung, die Bewahrung von Neugeschäftschancen und schließlich um nicht weniger als die eigene Reputation. Wie haben Versicherer und Makler auf die Krise reagiert und was lässt sich in der Berichterstattung der Medien ablesen?


Versicherer und Makler im Spiegel der Medien: Von Zuschauern zu aktiven Gestaltern
Ein Gastbeitrag von Martin Schulze, Vice President, und Sarah Gatzlik, Project Director Financial Clients, beide von Cision Insights Germany

Die Corona-Krise hat sich deutlich auf die Menge der Medienberichte ausgewirkt: Im April dieses Jahres erschienen rund 15 Mal häufiger Artikel über Versicherungen (44.600 Artikel) als noch im Januar des gleichen Jahres (3.100 Artikel). Für Versicherungen aber auch größere Makler wie Aon oder die Funk Gruppe ist es wichtig, die Medienberichte, deren Tenor und Inhalte zu verfolgen, um mit externer und interner Kommunikation passend zu agieren. Im Grunde waren Versicherungen und Makler seit dem Auftritt von Covid-19 in einer ständigen Krisenkommunikation. Es galt vor allem, bleibende Reputationsschäden zu vermeiden. In den vergangenen Wochen lässt sich vermehrt ein Rückzug aus der akuten Krisenphase erkennen: Die Unternehmen greifen wieder vermehrt Themen in ihrer medialen Positionierung auf, die nicht mit Covid-19 besetzt sind.

Eine Opferkrise erfordert positive Nachrichten

Da Versicherungen und Makler keinerlei Schuld an der Corona-Krise haben, sprechen Kommunikationsexperten von einer Opferkrise. In der Kommunikation geht es bei einer Opferkrise darum zu zeigen, wie gut ein Unternehmen mit der misslichen Lage umgeht. Positive Nachrichten sollen im Fokus stehen. Gerade auch dann, wenn das eigene Geschäft betroffen ist – was bei Maklern deutlich der Fall ist.

Bereits Anfang April 2020 spürten laut einer telefonischen Umfrage der Forschungsgruppe g/d/p und MRTK Marketing gut neun von zehn Versicherungsmakler in Deutschland (86%), dass sich die Corona-Krise auf das Geschäft auswirkt, bei 41% der Befragten sogar gravierend. Makler mit den Spartenschwerpunkten Leben und Kranken gaben an, besonders stark von der Krise betroffen zu sein. Sie gewinnen kaum Neugeschäft und sind zudem von Stornierungen, Kündigungen und Beitragsreduktionen betroffen.

Die Geschäftsentwicklung bei Maklern ist negativ

Etwas später – von Ende Mai bis Mitte Juni 2020 – entstand das Maklerbarometer von Policen Direkt per Umfrage. Laut ihm erwarten fast sieben von zehn Maklern (67%) negative Auswirkungen der Krise sogar bis mindestens Ende 2021. Im Sachgeschäft sollen die Einbußen noch überschaubar sein, aber bei Personenversicherungen berichtete fast jeder Zweite (49%) über deutliche Rückgänge. Makler beklagen sich auf der einen Seite über Einbußen im Einkommen, haben aber gleichzeitig mehr Anfragen (39%) als vor der Krise, die unbezahlte Beratungsleistung erfordern. Für Versicherungen, Versicherte und Makler ist die Situation also angespannt. Wie gehen die Medien damit um?

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Seite 2 Kluges Handeln: Versicherungen im Fokus der Medien

Seite 3 Phase 4: „Recovery & Repair“, April 2020


Sarah Gatzlik Sarah Gatzlik
Martin Schulze Martin Schulze



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