Ohne Kontext keine agentische Automation
Mehr Autonomie stellt deutlich höhere Anforderungen an Software. Eine KI kann eine professionelle E-Mail formulieren, ohne viel über den Maklerbetrieb zu wissen. Um einen Vorgang selbstständig zu bearbeiten, muss sie dagegen verstehen, um welchen Kunden es geht, welche Verträge bestehen, welche Risiken bekannt sind, was bereits kommuniziert wurde und welche Dokumente vorliegen. Sie muss außerdem wissen, wie der jeweilige Makler arbeitet, welche Informationen für einen bestimmten Prozess notwendig sind, welche Systeme und Partner einbezogen werden müssen und an welchen Stellen ein Mitarbeiter entscheiden oder freigeben soll.
Je mehr Arbeit Software übernimmt, desto wichtiger wird deshalb der Kontext, auf dessen Grundlage sie handelt. Genau hier liegt eine der zentralen Herausforderungen für die nächste Generation von Maklersoftware. Informationen aus Maklerverwaltungsprogrammen, CRM-Systemen, E-Mails, WhatsApp, Dokumenten, Vergleichsrechnern und weiteren Anwendungen müssen nicht nur verfügbar sein. Sie müssen im jeweiligen Vorgang zusammengeführt und für die nächsten Schritte nutzbar gemacht werden. Erst auf dieser Grundlage kann aus einer KI, die Informationen generiert, ein System werden, das zuverlässig handelt.
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