Ein Beitrag von Martin Steinmeyer, CEO der Netfonds AG
Wenn wir heute auf das Jahr 2026 blicken, sehen wir mehr als nur eine weitere Etappe im digitalen Wandel. Wir sehen ein Jahr, in dem langjährige Visionen zu regulatorischen und technologischen Realitäten werden. Für Netfonds und seine Partner bedeutet dies: Die strategischen Weichen, die sie in den letzten Jahren gestellt haben, führen sie nun direkt in eine Phase der Skalierung und der vereinfachten Prozesse. Es ist das Jahr, in dem sich die Spreu vom Weizen trennt – zwischen jenen, die Technologie nur verwalten sowie Regulatorik nicht ernst genug nehmen, und jenen, die sie zur echten Wertschöpfung nutzen.
KI und Automatisierung: Der Motor des Erfolgs
Das vergangene Jahr hat uns einmal mehr gezeigt, wie entscheidend technologische Innovationen für den Erfolg sind. Im Zentrum stehen dabei zwei eng miteinander verknüpfte Treiber: Künstliche Intelligenz (KI) und ein weitreichender Automatisierungsgrad. Der Fortschritt liegt dabei nicht allein in der Integration von KI, sondern beginnt bereits einen Schritt vorher: bei der konsequenten Automatisierung von Prozessen.
Administrative Aufgaben, die heute wertvolle Zeit binden – von der Dateneingabe über die Anlage von Verträgen – werden zukünftig weitgehend automatisiert ablaufen. In der Finanz- und Versicherungsberatung liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Fähigkeit, aus einer Flut von Informationen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Die KI dient hier als digitaler Assistent. Diese Technologie kann komplexe Markt- und Portfoliodaten in einer Tiefe und mit einer bisher undenkbaren Geschwindigkeit durchdringen, um verborgene Chancen und Risiken für die Mandanten zu identifizieren. KI-gestützte Systeme ermöglichen Maklern präzisere, datengestützte Empfehlungen und heben die Qualität der Beratung auf ein neues Level. Für Makler sollte bei der Wahl des Plattform- bzw. Pool-Partners dieses Setup an Bedeutung gewinnen.
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