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3. Juni 2026
Dynamische Entwicklung am Immobilienmarkt in Spanien
Dynamische Entwicklung am Immobilienmarkt in Spanien

Dynamische Entwicklung am Immobilienmarkt in Spanien

Der Immobilienmarkt in Spanien erfreut sich einer hohen Nachfrage. Das Interesse internationaler Käufer ist groß und die Preise für Bestandshäuser entwickeln sich sehr dynamisch. Je nach Region gibt es dabei deutliche Preisunterschiede, wie eine Auswertung zeigt.

Die internationale Nachfrage nach Immobilien zum Kauf in Spanien ist hoch. Entsprechend dynamisch entwickeln sich die Preise für Bestandshäuser. Zugleich weist Spanien regional sehr unterschiedliche Preisniveaus auf – von hochpreisigen Standorten bis zu deutlich günstigeren Alternativen.

„Spanien ist einer der dynamischsten Immobilienmärkte Europas. Die Kombination aus starkem Preiswachstum, hoher internationaler Nachfrage und weiterhin verfügbaren Einstiegsmöglichkeiten in einzelnen Regionen macht den Markt besonders attraktiv für Käufer:innen aus Deutschland. Von etablierten Lagen wie den Balearen und Madrid bis zu günstigeren Regionen wie Andalusien bietet Spanien sehr unterschiedliche Optionen“, erklärt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24.

Wie eine gemeinsame Auswertung von ImmoScout24 und Fotocasa, einer Onlineplattform für Immobilien in Spanien, zeigt, machen internationale Käufer 15% aller Immobilienkäufe in Spanien aus. In der Provinz Málaga, die zur autonomen Gemeinschaft Andalusien gehört, liegt der Anteil sogar bei 32%.

Kaufpreise erreichen neue Höchstwerte

Laut Fotocasa Real Estate Index haben die Kaufpreise für Bestandshäuser im ersten Quartal 2026 neue Höchststände erklommen. Im landesweiten Durchschnitt kommt ein Quadratmeter auf 3.014 Euro. Das sind 21% mehr als noch vor einem Jahr und liegt auch über dem bisherigen Allzeithoch von 2.952 Euro pro Quadratmeter, das im April 2007 erreicht wurde. Den Experten von ImmoScout24 zufolge entwickelt sich der spanische Immobilienmarkt somit merklich dynamischer als der deutsche Markt.

 

Dynamische Entwicklung am Immobilienmarkt in Spanien

 

Große regionale Unterschiede

Die Preisniveaus auf dem spanischen Immobilienmarkt sind je nach Region sehr unterschiedlich. Die Balearen zählen mit durchschnittlich 5.395 Euro pro Quadratmeter zum teuersten Pflaster Spaniens. Dies gilt ebenso für die Region Madrid mit 5.372 Euro pro Quadratmeter. Das Baskenland folgt mit 3.758 Euro pro Quadratmeter auf Rang 3 vor den Kanarischen Inseln mit 3.397 Euro auf Rang 4. Dort sind Immobilien zum Kauf somit knapp 2.000 Euro pro Quadratmeter günstiger als auf den Balearen.

In Katalonien mit Barcelona bewegt sich der Preis bei durchschnittlich 3.354 Euro. In Andalusien sind es 2.860 Euro und in der Region Valencia 2.712 Euro. Hier müssen Käufer somit weniger als 3.000 Euro pro Quadratmeter aufbringen. In fünf der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens liegt der Quadratmeterpreis noch unter 2.000 Euro. Am günstigsten ist es in der Extremadura in Westspanien an der portugiesischen Grenze mit 1.325 Euro pro Quadratmeter. (tik)

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