Die Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite Europace hat neue Daten des Hauspreis-Index EPX veröffentlicht. Der Index basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes. Im Mai ist eine stabile Entwicklung der Preise am Immobilienmarkt hierzulande zu beobachten. Der Gesamtindex ist im Mai nur minimal um 0,11% auf 221,83 Punkte gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies ein Plus von 1,48%.
Leichte Zunahme der Neubaupreise
Lediglich die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser haben im Mai um 0,33% zugelegt. Dabei handelt es sich um den stärksten monatlichen Zuwachs aller Segmente. Der Index erhöhte sich auf 244,56 Punkte, im Jahresvergleich ergibt sich ein Plus von 2,16%. Mit diesen leichten Zuwächsen im Neubau setzt sich der Trend vom April laut Europace fort.
Die Preise für Eigentumswohnungen haben im Mai nur geringfügig angezogen, und zwar um 0,15% auf 219,63 Punkte. Im Jahresvergleich bedeutet dies eine Zunahme von 1,17%. Damit würden Wohnungen ein verlässlicher Stabilitätsanker bleiben, auch wenn die Dynamik etwas nachlasse, wie es von Europace dazu heißt.
Andere Entwicklung im Bestand
Ein anderes Bild ergibt sich beim Bestandssegment. Die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser sind im Mai um geringfügige 0,12% gestiegen. Der Index lag bei 201,029 Punkten. Im Jahresvergleich zeigt sich ein Plus von 1,01%. Der Markt zeige sich damit insgesamt stabil, aber zunehmend uneinheitlich, so Europace.
„Dass wir einen Preisanstieg im Neubau sehen, verwundert angesichts der globalen Lage und steigenden Bauleistungspreisen kaum”, erklärt Stefan Münter, Vorstand und Co-CEO von Europace. „Wichtig für Verbraucher: Die Investition ins Eigenheim sollte bei weiterhin rasant steigenden Mieten ins Auge gefasst werden; wir sehen im Mai erneut Zuwächse um 0,52% im Vergleich zum Vormonat April. Bestandsobjekte und Eigentumswohnungen sind attraktive Optionen, um den Geldbeutel langfristig zu schonen, insbesondere in Metropolregionen“, so Münter weiter.
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