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Wie zufrieden sind Makler mit easy Login?

Die easy Login GmbH hat die Ergebnisse ihrer ersten Nutzerbefragung vorgestellt. Darin hat der Dienstleister für sichere Zwei-Faktor-Anmeldung Versicherungsmakler und Mehrfachagenten zu ihrer Zufriedenheit mit den Prozessen, Tools und Services von easy Login befragt.

Ende 2023 hat die easy Login GmbH zum ersten Mal eine Online-Umfrage unter 16.000 aktiven Nutzern durchgeführt. Den Ergebnissen zufolge sind 83,1% der befragten Versicherungsmakler und Mehrfachagenten mit easy Login insgesamt „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“. Wie der Dienstleister für sichere Zwei-Faktor-Anmeldung weiter mitteilt, erzielte die höchste Zufriedenheit mit 95,5% die von easy Login angebotene „easy Login TOTP PC-App“. Diese Anwendung können Vermittler für das Login-Verfahren TOTP (Time-based One-Time Password) auf ihrem Rechner installieren und nutzen.

easy Login-Maklerservice überzeugt

Auf Platz 2 in der Zufriedenheitsrangliste folgt die fachliche Hilfestellung des easy Login-Maklerservices (Support). Die telefonische Erreichbarkeit des Maklerservices landet auf Rang 3, die Reaktionsgeschwindigkeit auf Platz 4. Die von easy Login angebotene Mobile-App für das Login-Verfahren TOTP rangiert auf dem 5. Platz.

„Wir sind sehr dankbar für das zahlreiche Feedback unserer Nutzer. Insbesondere die wirklich tollen Bewertungen zur Zufriedenheit mit dem easy Login-Maklerservice machen mich stolz. Der Support durch den Maklerservice ist ganz klar eine große Stärke von easy Login, die wir auch zukünftig für unsere Nutzer leben möchten. Natürlich freut es mich auch sehr, dass unsere auf easy Login gebrandeten TOTP PC- und Mobile-Apps bei den Vermittlern gut ankommen“, erklärt Marek Ullrich, Geschäftsführer der easy Login GmbH.

Hier sehen die Nutzer noch Luft nach oben

Wie die Umfrage außerdem zeigt, halten die Nutzer die Beantragungsprozesse und Unterstützung durch Versicherer für ausbaufähig. So gab es für die Beantragung bzw. Einrichtung von Freischaltungen zu Versicherern die niedrigsten Zufriedenheitswerte. 12,3% der Umfrageteilnehmer gaben an, der Prozess sei „leider langsam und ziemlich kompliziert“ und „dauere zu lange und beinhalte zu viele Fachbegriffe“.

Nur 46,7% der Befragten betrachten den Prozess als „schnell, verständlich und einfach“ oder „schneller und einfacher als andere Prozesse in der Versicherungsbranche“. Dass die Nutzer mit dem Prozess wenig zufrieden sind, führt easy Login vor allem auf die heterogene Vorgehensweise der Versicherer zurück, die den Vermittlern unterschiedliche Formulare und Freischaltungsmöglichkeiten bereitstellen würden.

Am wenigsten zufrieden zeigten sich die befragten Makler und Mehrfachagenten darüber hinaus mit folgenden Prozessen: dem Beantragen und Aktivieren eines easy Login-Accounts, dem Beantragen einer Berechtigung für digitale Zertifikate, der Hilfestellung durch die Versicherer bei Fragen oder Anliegen zu easy Login sowie dem Erstellen von Zertifikaten im easy Login-Portal.

„Natürlich gibt es auch bei uns Verbesserungsbedarf. Wir müssen gemeinsam als Brancheninitiative mit den Versicherern weiter daran arbeiten, gute Prozesse anzubieten. Schließlich ist es in unser aller Interesse, Vermittler, die ihre Direktvereinbarungen pflegen, bestmöglich zu unterstützen“, unterstreicht Ullrich.

Über die Befragung

Die Online-Umfrage erfolgte zwischen Oktober und November 2023 unter allen easy Login-Anwendern mit aktivem Account, die diesen im vergangenen Jahr auch genutzt hatten. Neben den über 50 Fragen unterteilt in 15 Themenblöcken hatten die Befragungsteilnehmer auch die Möglichkeit, offene Kommentare zu verfassen. Über 2.000 solcher Kommentare aus 1.636 vollständig beantworteten Fragebögen wurden bis Februar 2024 ausgewertet. Dr. Mario Kaiser, Leiter der AssCompact Studien bei der bbg Betriebsberatungs GmbH, unterstützte die Befragung konzeptionell und übernahm die Programmierung und Aufarbeitung der Rohdaten.

Vielzahl an Maßnahmen abgeleitet

Wie easy Login weiter mitteilt, seien anhand des Feedbacks der Nutzer 61 Maßnahmen identifiziert worden. Bei einigen Wünschen der Umfrageteilnehmer seien verschiedene Dienstleister involviert, sodass eine Umsetzung mittel- bis langfristig erfolgen werde. Es konnten aber auch einige kurzfristig umsetzbare Anforderungen abgeleitet werden, die easy Login kurzfristig realisieren will. (tik)

Bild: © easy Login

 

Neues im Sachvergleichsrechner von Mr-Money

Das Softwarehaus Mr-Money bietet in seinem Sachvergleichsrechner in der Sparte Wohngebäude eine neue Funktion. Die „Preismatrix“ macht es für Makler einfacher, Kunden passenden Versicherungsschutz zu bieten, ohne Nachjustierungen für die Neuberechnung durchführen zu müssen.

Ab sofort können Versicherungsmakler mithilfe des Sach///LIVE Sachvergleichsrechners aus dem Hause Mr-Money wichtige Einschlüsse in der Sparte Wohngebäude mit wenigen Klicks gezielt in den Fokus ihrer Beratung rücken. Die neue Funktion „Preismatrix“ soll es Vermittlern erleichtern, Kunden einen Top-Schutz bieten zu können, ohne dass zeitaufwändige Nachjustierungen für die Neuberechnung anfallen.

Vergleich alternativer Einschlüsse

Mit der neuen Sortierungsmöglichkeit kann über die Ergebnisliste ein Vergleich alternativer Einschlüsse durchgeführt werden, die vor der Berechnung eventuell noch nicht gewünscht waren. Die Tarife einer Absicherung gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel und andere Schadenereignisse lassen sich mit wenigen Klicks anzeigen. Laut Mr-Money sind Kombinationen sind ebenso möglich wie eine Bestleistungsgarantie und unbenannte Gefahren. (tik)

Bild: © Song_about_summer – stock.adobe.com

 

Anwendung und Potenziale von generativer KI in der Assekuranz

Die Integration generativer KI in der Versicherungswirtschaft markiert den Beginn einer transformativen Ära. Die Potenziale sind in allen Wertschöpfungsstufen vorhanden, von der Risikobewertung bis hin zum Kundenservice. Ein Schlüssel zum langfristigen Erfolg: die Befähigung des eigenen Personals.

Ein Artikel von Robert Schnoeckel, Zukunftsforscher neue Technologien bei den Versicherungsforen Leipzig

Generative künstliche Intelligenz (KI) repräsentiert eine fortschrittliche Klasse von KI-Systemen, die darauf spezialisiert sind, neue Daten zu generieren. Diese Systeme unterscheiden sich deutlich von herkömmlichen KI-Anwendungen, die primär auf die Analyse und Klassifizierung von Daten ausgerichtet sind. Generative KI-Modelle wie Generative Adversarial Networks (GANs), Variational Autoencoders (VAEs) und Transformer-Modelle zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, Inhalte zu erstellen, die menschlichem Schaffen ähnlich oder kaum davon zu unterscheiden sind.

Das fundamentale Prinzip der generativen KI liegt darin, komplexe Datenmuster zu erlernen und nachzubilden. Zum Beispiel können GANs realistische Bilder generieren, die von echten Fotos kaum zu unterscheiden sind.

Einfach zu bedienen

Ein wesentliches Merkmal der generativen KI (häufig wird der englische Begriff generative AI synonym verwendet) ist die deutlich niedrigere Zugangsbarriere im Vergleich zu früheren KI-Anwendungen.

Diese Technologien ermöglichen eine Kommunikation und Interaktion in natürlicher Sprache, was sie intuitiv und leicht zugänglich macht. Die einfache Bedienbarkeit und die Fähigkeit, komplexe Aufgaben ohne tiefgehendes technisches Verständnis zu erfüllen, tragen maßgeblich zur schnellen Verbreitung und Akzeptanz von generativer KI in der Versicherungswirtschaft bei. Dieser niedrigschwellige Zugang eröffnet neue Möglichkeiten für die Nutzung und Integration von KI in verschiedenen Geschäftsbereichen, von der Produktentwicklung bis hin zum Kundenservice.

Viele Anwendungsmöglichkeiten in der Versicherungswirtschaft

Die deutsche Versicherungswirtschaft steht mit der Einführung und Integration generativer KI-Technologien am Beginn einer weiteren transformativen Phase. Diese Entwicklung zeigt ein heterogenes Bild: Während einige Unternehmen noch am Anfang der Auseinandersetzung mit dieser Technologie stehen, nutzen andere bereits aktiv generative KI-Anwendungen in verschiedenen Geschäftsbereichen.

Fluch und Segen für die Unternehmen ist die Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Es ist von großer Bedeutung, die für sich relevanten Anwendungsfälle zeitnah zu identifizieren, zu implementieren und ihre Wirksamkeit zu evaluieren. Das bedeutet auch, nicht erfolgreiche Projekte zur Seite legen oder verwerfen zu können.

Prädiktive Modelle in der Risikobewertung

Beispiele für Anwendungsmöglichkeiten finden sich in vielen, wahrscheinlich sogar allen Wertschöpfungsbereichen. Beispielsweise kann generative KI im Bereich der Risikobewertung zum Einsatz kommen. Sie ermöglicht hierbei eine präzisere und dynamischere Einschätzung von Risiken. Durch den Einsatz von prädiktiven Modellen, die auf umfangreichen Datensätzen basieren, können Versicherungsunternehmen potenzielle Risiken effektiver erkennen und managen. Diese Technologie ermöglicht es, Muster und Trends in großen Datensammlungen zu identifizieren und somit fundiertere Entscheidungen über Versicherungspolicen und Preisgestaltungen zu treffen.

Generative KI in der Schadenbearbeitung

In der Schadenbearbeitung verändert generative KI die Prozesse durch Automatisierung und Effizienzsteigerung. KI-gestützte Systeme können Schadenmeldungen schneller bearbeiten und bewerten, indem sie beispielsweise Bilderkennungstechnologien verwenden, um Schadenausmaße zu analysieren. Dies führt zu einer beschleunigten und genaueren Schadenabwicklung, was sowohl für die Versicherungsnehmer als auch für die Versicherer von Vorteil ist.

Chatbots in der Kommunikation mit Kunden

Der Kundenservice und die Interaktion mit den Versicherungsnehmern werden durch den Einsatz von KI ebenfalls verbessert. Chatbots, die auf generativer KI basieren, können rund um die Uhr Anfragen bearbeiten und bieten somit einen schnellen und effizienten Kundensupport. Diese Systeme lernen kontinuierlich dazu, verbessern ihre Antworten und können zunehmend komplexere Anliegen bearbeiten, was zu einer gesteigerten Kundenzufriedenheit führt.

Mitarbeitende und Führungskräfte in Lernprozess einbeziehen

Neben dem unmittelbaren Nutzen spielt das Sammeln von Erfahrungen eine entscheidende Rolle. Unternehmen müssen sich mit der neuen Technologie vertraut machen, um ihre Potenziale voll ausschöpfen zu können. Hierbei ist es wichtig, dass sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeitende in den Lernprozess einbezogen werden und ein solides Verständnis der Technologie entwickeln. Das Sammeln eigener Erfahrungen hilft, eine fundierte Wissensbasis aufzubauen, und ermöglicht es den Unternehmen, in Zukunft agil und informiert auf Veränderungen und neue Möglichkeiten zu reagieren. Dieser Prozess kann intern gestaltet werden oder in gemeinsamen Projekten wie der Forschungs- und Entwicklungsinitiative „Xplore GenAI“ von acht Versicherern und den Versicherungsforen Leipzig.

Die Entwicklung einer unterstützenden Strategie für die Mitarbeitenden ist für den Erfolg der Implementierung von generativer KI unerlässlich. Es geht nicht nur darum, geeignete Anwendungsfälle zu finden, sondern die Mitarbeitenden in den Veränderungsprozess zu integrieren. Dies beinhaltet Schulungsprogramme und kontinuierliche Weiterbildung, um sicherzustellen, dass die Mitarbeitenden mit den neuen Technologien effektiv arbeiten können und die Auswirkungen auf ihre Arbeitsweise verstehen. Eine solche Strategie fördert die Akzeptanz der neuen Technologien und trägt gleichzeitig zur Entwicklung neuer Kompetenzen bei den Mitarbeitenden bei.

Große Sprachmodelle

Die Provinzial Versicherung AG und Die Mobiliar treiben aktuell jeweils die Entwicklung einer internen Anwendung von großen Sprachmodellen voran. Die dabei entwickelten Anwendungen sind für den breiten Einsatz bei Mitarbeitenden vorgesehen und greifen über Schnittstellen auf große Sprachmodelle wie beispielsweise GPT-4 von OpenAI zu. Der Vorteil besteht darin, dass die Unternehmen den Mitarbeitenden die Möglichkeit bieten, unternehmenseigene Daten zu verwenden, ohne dass diese die Unternehmensgrenzen verlassen. Das funktioniert nicht, wenn man die öffentlich zugängliche Anwendung ChatGPT verwendet.

Chatbot mit GPT-4-Schnittstelle

Einen anderen Ansatz haben die Helvetia Versicherungen Schweiz gewählt, die ihren bereits existierenden Chatbot Clara mit einer Schnittstelle zu GPT-4 ausgestattet haben. Der Chatbot kann von Kunden und Kundinnen auf der Web­site des Unternehmens genutzt werden, um Fragen zu den Themen Versicherungen, Vorsorge und Eigenheim zu beantworten. Das Unternehmen startete bereits im vergangenen Jahr mit einer siebenmonatigen Pilotphase und zählt damit zu den First Movern, wenn es um den Einsatz von generativer KI im Kundenkontakt geht.

Diesen Artikel lesen Sie auch in AssCompact 02/2024 und in unserem ePaper.
AssCompact Digitalkongress „KI – Fluch oder Segen?“

Wo findet künstliche Intelligenz in der Versicherungsvermittlung und Finanzberatung bereits Anwendung? Wo sehen die Experten und Praktiker Potenziale? Fragen, die für Versicherungsmaklerinnen und -makler mit Blick in die nahe Zukunft wichtig sind. Beim AssCompact Digitalkongress „KI – Fluch oder Segen?“ am 22.02.2024 stellen drei namhafte Speaker ihre Erfahrungen vor – und liefern Antworten auf drängende Fragen. Weitere Informationen gibt es hier: asscompact.de/digitalkongresse

Porträtfoto: © Versicherungsforen Leipzig; Bild oben: © RomixImage – stock.adobe.com

 
Ein Artikel von
Robert Schnoeckel

Neuerungen bei der App „simplr“ von blau direkt

Die Endkunden-App „simplr“ von blau direkt verfügt nun über eine englische Sprachversion. Dieses neue Feature sei laut blau direkt unter anderem für Belegschaftsmakler und bAV-Makler interessant im Hinblick auf Firmen und deren internationale Mitarbeiter. Außerdem bietet die App nun auch einen Dark Mode.

Der Technologieanbieter blau direkt hat seine Endkunden-App „simplr“ einem Update unterzogen. Neben vielen kleinen Verbesserungen bietet die App nun als neues Feature eine englische Sprachversion. Die englische Sprachversion sei blau direkt zufolge unter anderem für Makler besonders interessant, die Expats beraten, oder auch für Belegschaftsmakler und bAV-Makler, die Firmen mit internationalen Mitarbeitern betreuen. Bei der Abwicklung von bAV-Geschäft in international tätigen Konzernen könnten Makler mit der App laut blau direkt die Benutzerfreundlichkeit erhöhen und Kunden detaillierte Informationen auf Englisch zur Verfügung stellen.

„Unsere Mission ist es, Versicherungen und Investment für jeden zugänglich und benutzerfreundlich zu gestalten. Mit diesem Update ermöglichen wir es unseren Nutzer/innen, ihre Erfahrungen weiter zu personalisieren, und öffnen gleichzeitig die Türen für ein internationales Publikum“, sagt Marcel Canales, Chief Product Officer bei blau direkt.

„simplr“ jetzt auch mit Dark Mode

Als zweites neues Feature verfügt die App nun über einen Dark Mode. Wie blau direkt hierbei anfügt, erfreue sich der Ansichtsmodus mit hellem Text auf dunklem Hintergrund bei mobilen Endgeräten zunehmender Beliebtheit in allen Altersgruppen. Aktuellen Studien zufolge würden zwischen 65% und 90% der Smartphone-Nutzer den Dunkelmodus regelmäßig verwenden. (tik)

Bild: © Natee Meepian – stock.adobe.com

 

Digitale Rentenübersicht: Verpflichtende Anbindung

Seit dem 06.02.2024 ist eine Verordnung in Kraft, die Altersvorsorgeeinrichtungen verpflichtet, sich bis spätestens 31.12.2024 an die Digitale Rentenübersicht anzubinden. Dies gilt für Vorsorgeeinrichtungen, die eine jährliche Standmitteilung verschicken und mehr als 1.000 Vorsorgeansprüche verwalten.

Die digitale Rentenübersicht soll die Menschen hierzulande dabei unterstützen, einen besseren Überblick über den Stand ihrer individuellen Altersvorsorge zu erhalten. Es handelt sich dabei um ein Portal, das von der Deutschen Rentenversicherung Bund bereitgestellt wird. Über die Plattform rentenuebersicht.de können Bürger ihre erworbenen Ansprüche aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Alterssicherung digital abrufen.

Verpflichtende Anbindung von Altersvorsorgeeinrichtungen

Damit die Bürger künftig eine noch umfassendere Übersicht ihrer erlangten Altersvorsorgeansprüche erhalten, hat das Bundeskabinett vor Kurzem die sogenannte Rentenübersichtsanbindungsverordnung (RentÜAV) beschlossen. Die Verordnung ist am 06.02.2024 in Kraft getreten.

Damit sollen bestimmte Altersvorsorgeeinrichtungen verpflichtet werden, sich an die Zentrale Stelle für die Digitale Rentenübersicht (ZfDR) anzubinden. Konkret betrifft dies Vorsorgeeinrichtungen, die verpflichtet sind, mindestens einmal jährlich Standmitteilungen zu übermitteln und mehr als 1.000 Vorsorgeansprüche verwalten. Der Stichtag für die verpflichtende Anbindung ist der 31.12.2024. Ziel ist, dass sich möglichst viele Anbieter von Altersvorsorgeprodukten an die Digitale Rentenübersicht anschließen.

Wie die Deutsche Rentenversicherung Bund mitteilt, erfolgt die Anbindung in einem vierstufigen Verfahren. Weitere Informationen für Vorsorgeeinrichtungen gibt es auf der Internetseite des ZfDR. (tik)

Bild: © Rostislav Sedlacek – stock.adobe.com

 

Digitalkongress „KI – Fluch oder Segen?“ am 22.02.2024

Mit dem Thema „KI – Fluch oder Segen?“ starten die AssCompact Digitalkongresse ins Jahr 2024. Dabei werden drei Top-Speaker ihre bisherigen Erkenntnisse und Erfahrungen mit KI sowie Einschätzungen zur weiteren Entwicklung teilen. Insbesondere auch für Versicherungsmakler gewinnt KI weiter an Relevanz.

Die AssCompact Digitalkongresse gehen 2024 in eine neue Runde. Los geht es am Donnerstag, den 22.02.2024, mit dem Thema „KI – Fluch oder Segen?“. Dabei sein werden drei Top-Speaker, die ihre Einschätzungen zur weiteren Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) und deren Auswirkungen auf die Versicherungs- und Finanzbranche abgeben werden. Die Moderation des ersten Digitalkongresses im Jahr 2024 übernimmt Dr. Alexander Ströhl, Chefredakteur AssCompact.

Drei Top-Speaker zum Thema KI beim Digitalkongress

Das Programm für den Donnerstagmorgen ist Folgendes:

  • 9:00 – 9:30 Uhr: Techjournalist Gregor Schmalzried, „Im KI-Maschinenraum: Wie die produktive Anwendung von GPT-4 & Co. heute aussieht“
  • 10:00 – 10:30 Uhr: Frank Rottenbacher, Vorstand AfW Bundesverband Finanzdienstleistung, mit Erkenntnissen zum Thema KI aus dem aktuellen Vermittlerbarometer
  • 11:00 – 11:30 Uhr: Florian Wäsch, Leiter IT bei Dittmeier Versicherungsmakler GmbH, mit Erfahrungen aus der praktischen Anwendung von KI
Fragen, die sich auch Versicherungsmakler zu KI stellen (sollten)

Es wird bei dem Online-Event unter anderem um Fragen gehen wie: Wo findet KI in der Versicherungsvermittlung und Finanzberatung bereits Anwendung? Wo sehen Experten und Praktiker Potenziale? Und bei welchen Tätigkeiten könnte KI den Menschen sogar eventuell ersetzen? Diese und weitere Fragen werden auch für Versicherungsmaklerinnen und -makler mit Blick in die nahe Zukunft immer wichtiger.

Vortrag und Diskussion im Breakout-Room

Die Vorträge der drei Speaker dauern jeweils eine halbe Stunde. Danach besteht für alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich im digitalen Breakout-Room bzw. per Videotelefonie und Chat zusammenzufinden, um z. B. offengebliebene Fragen loszuwerden und gemeinsam zu diskutieren sowie mit Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung und Weiterbildungszeit

Der Digitalkongress „KI – Fluch oder Segen?“ findet live auf der Plattform dkm365.de statt. Teilnehmende benötigen lediglich einen Zugang zur Plattform – extra anmelden müssen sie sich nicht. Mit der Teilnahme an den Vorträgen können Vermittlerinnen und Vermittler bis zu 90 Weiterbildungsminuten sammeln.

Weitere Informationen zu diesem und allen weiteren Digitalkongressen im Jahr 2024 gibt es unter asscompact.de/digitalkongresse.

 
Die Referenten beim Digitalkongress „KI – Fluch oder Segen?“:
Gregor Schmalzried
Frank Rottenbacher
Florian Wäsch

VOLKSWOHL BUND und wayly arbeiten zusammen

VOLKSWOHL BUND setzt bei der betrieblichen Vorsorge nun auf das digitale Beratungstool wayly. Dafür bietet wayly Lösungen in den Bereichen bAV und betriebliche BU. Das Tool soll dabei als Ergänzung zur persönlichen Beratung des Vermittlers dienen.

Der Maklerversicherer VOLKSWOHL BUND und wayly wollen kooperieren. Der Schwerpunkt liegt bei dem mittelständischen Versicherer auf dem bAV-Geschäft. Mit dem digitalen Beratungstool wayly will der VOLKSWOHL BUND nun die Digitalisierung in diesem Bereich vorantreiben.

Denn wayly bietet Lösungen in den Bereichen betriebliche Altersvorsorge (bAV) und betriebliche Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Zudem setzen einige Makler, die auch den VOLKSWOHL BUND vermitteln, wayly bereits ein. Entwickelt wurde wayly von der Multi Robo Advisor GmbH aus Erlangen.

„Vermittlern bei Digitalisierung helfen“

Patrick Polowy, Hauptabteilungsleiter bAV beim VOLKSWOHL BUND, sagt: „Wir wollen den Vermittlern bei der Digitalisierung helfen und Unterstützung bieten für diejenigen, die noch nicht so stark im bAV-Geschäft sind. Dabei soll wayly nicht die persönliche Beratung ersetzen, sondern als kluge Ergänzung dienen. Wir sehen in der Kombination aus bAV und BU die Zukunft und wayly passt mit seiner Prozessexpertise wunderbar zu unserer Ausrichtung.“ (lg)

Bild: © Production Perig – stock.adobe.com

 

Gewerbemakler-Plattform von GGW Group und BERNHARD Assekuranz

Die BERNHARD Assekuranzmakler GmbH und die GGW Group GmbH haben zusammen eine digitale Plattform für Bestände kleiner und mittelgroßer Gewerbemakler gegründet. Darüber können Gewerbebestände und ganze Maklerhäuser gemanagt werden.

Zum 01.01.2024 erfolgte die Gründung einer digitalen Plattform für Bestände kleiner und mittelgroßer Gewerbemakler durch die BERNHARD Assekuranzmakler GmbH aus München gemeinsam mit der GGW Group GmbH. Sie soll unter BERNHARD Mittelstandsmakler GmbH firmieren. Mit der Unternehmensführung sind Thorsten Kuhr sowie Benjamin Wess, langjähriger Vertriebsdirektor Maklervertrieb bei AXA und HDI, betraut.

Maklerhäuser können GGW Group mithilfe von BERNHARD Assekuranz beitreten

BERNHARD Assekuranzmakler ist neues Partnerunternehmen der LEADING BROKERS UNITED mit Spezialisierung auf digitale Prozesse. In Kooperation mit der GGW Group bietet das Unternehmen ab sofort kleineren und mittelgroßen Gewerbemaklerhäusern die Möglichkeit, in die GGW Group einzutreten.

„Mit dem technologischen Prozessansatz werden wir in den nächsten fünf Jahren viele, auch vom Umsatz her, kleinere Maklerhäuser in Deutschland an unsere Gruppen anbinden können“, so Tobias Warweg, Gründer und CEO der GGW Group.

Management von Gewerbebeständen und Maklerhäusern

Über die digitale Plattform kann der hochspezialisierte Versicherungsmakler Gewerbebestände und ganze Maklerhäuser managen, wie die beiden Unternehmen bekannt geben. Dabei liege der Schwerpunkt laut GGW „sowohl auf Unternehmern, die im Rahmen der Nachfolgeplanung ihre Kunden in sichere Hände mit persönlicher Betreuung übergeben möchten, als auch auf Maklern, die bei prozessualen und digitalen Herausforderungen von der Stärke der gesamten Gruppe profitieren und die nächsten Jahre aktiv mitgestalten wollen“. (lg)

Bild: © Murrstock – stock.adobe.com

 

Kfz-Schadenregulierung mit KI: Kunden skeptisch

Der Anwendung künstlicher Intelligenz in der Kfz-Schadenbearbeitung stehen die Versicherten größtenteils noch abwehrend gegenüber. Laut einer aktuellen Untersuchung lehnen mehr als drei Viertel den Einsatz von KI im Regulierungsprozess ab. Nur knapp ein Viertel kann sich den Einsatz vorstellen.

Künstliche Intelligenz (KI) kommt in der Schadenregulierung und -bearbeitung von Versicherern immer stärker zum Einsatz. KI-Anwendungen automatisieren Routineaufgaben und manuelle Prozesse in der Schadenbearbeitung. So werden beispielsweise Zeugenaussagen, Polizeiberichte oder Fotos von der KI automatisiert geprüft, verwaltet und archiviert. Mithilfe von Algorithmen erfolgt die Bewertung von Schadensituationen auf Grundlage vorangegangener Schäden. Auch in der Kundenkommunikation kommt KI in Form von Chatbots zum Einsatz. Und schließlich ist auch die Betrugserkennung ein Anwendungsfeld für künstliche Intelligenz.

Große Skepsis bei Versicherungskunden

Doch bei Versicherten hat die neue Technologie derzeit noch einen schweren Stand. Wie eine Untersuchung der Marktforscher vom Brand Science Institute (BSI) zeigt, lehnen 78% der Kunden die Anwendung von KI im Rahmen des Kfz-Schadenregulierungsprozesses ab. Lediglich 22% können sich den Einsatz von KI in ihrer Schadenbearbeitung grundsätzlich vorstellen. 8% sprechen sich für eine umfassende Nutzung der Technologie bei Versicherern aus.

Für die Analyse hat das BSI die Auswirkungen des Einsatzes von KI nicht nur aus der Innenperspektive der Versicherer beleuchtet, sondern den Einfluss auf die Akzeptanz und Zufriedenheit von Kunden untersucht.

Bei der Bewertung wurden zwei unterschiedliche Formen des KI-Einsatzes getestet: Schadenbearbeitung von einem menschlichen Schadenbearbeiter mit Unterstützung durch KI zum einen und die Regulierung vollautomatisiert von der KI unter Kontrolle eines Schadenbearbeiters zum anderen. Die höchste Zustimmung unter allen KI-affinen Versicherten fand dabei mit 81% die erste Variante, also Schadenbearbeitung von einem menschlichen Schadenbearbeiter unter Zuhilfenahme von KI.

Jüngere Versicherte aufgeschlossener für KI

Wie fast zu erwarten, stehen jüngere Menschen der Studie zufolge dem Einsatz von KI in der Schadenregulierung offener gegenüber. „Je jünger die Versicherten sind und je niedriger der Schadenwert, desto eher akzeptieren die Befragten einen umfassenden Einsatz künstlicher Intelligenz im Rahmen ihrer Schadensregulierung“, erklärt Dr. Nils Andres, Gründer und Geschäftsführer des Brand Science Institute sowie Initiator von BSI AI.

Je höher der Schaden, desto geringer die Akzeptanz

Doch wie die Untersuchung außerdem zeigt, führt ein höheres Maß an Vertrautheit mit KI nicht zwangsläufig zu einer grundsätzlich positiven Bewertung der Potenziale. Insbesondere bei hohen Schäden sinkt die Akzeptanz von KI in der Regulierung deutlich.

Von den älteren Menschen, die eine Schadenbearbeitung mit KI grundsätzlich befürworten, können sich 73% die Anwendung lediglich bei niedrigeren bis maximal mittleren Schadenswerten vorstellen – und auch dann nur von einem Schadenbearbeiter mit Unterstützung durch KI.

Faktor Mensch bleibt gefragt

Die Vorteile, die KI-Anwendungen für Versicherer mit sich bringen, wie die Zeitersparnis sowie eine schnellere und womöglich bessere Schadenregulierung, sind in der Wahrnehmung der Kunden laut BSI nicht präsent.

„Der Faktor Mensch bleibt in der Schadenbearbeitung von Versicherern die derzeit akzeptierteste Form“, so Andres. „Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die mit KI erzielbaren Qualitätssteigerungen heute noch nicht mit einer höheren Akzeptanz und Zufriedenheit gewürdigt werden und lediglich Zeit als zentraler Vorteil angesehen wird.“ (tik)

Bild: © Prostock-studio – stock.adobe.com

 

Helvetia: „Wir sind da, wenn es darauf ankommt“

Helvetia will schnellen und preiswerten Service in hoher Qualität bieten. Bei allen Maßnahmen und Entscheidungen will der Versicherer Kunden, Vertriebspartner und Mitarbeitende in den Mittelpunkt stellen. Das gilt bei der Digitalisierung, dem Einsatz von KI sowie bei den Themen Nachhaltigkeit und Diversität.

<h5>Interview mit Volker Steck, CEO der Helvetia Versicherungen Deutschland</h5><h5>Herr Steck, können Sie anfangs schon etwas zum Geschäftsverlauf 2023 sagen?</h5><p>Wir sind im vergangenen Jahr gemessen am Geschäftsvolumen erneut stark gewachsen. Gleichzeitig haben wir die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gestellt, indem wir auf Profitabilität achten und ein transparenter sowie verlässlicher Partner sind.</p><p>In Komposit konnten wir Prämieneinnahmen und Produktion deutlich steigern. Auch in Leben sind wir angesichts sprunghaft gestiegener Zinsen und veränderter Liquidität des Marktumfelds mit der Geschäftsentwicklung zufrieden. Unsere vermögensorientierte Produktstrategie hilft uns, Marktumbrüche mitzugehen. In Komposit waren die Schadenereignisse vielschichtig und umfangreicher als zuvor. Die Gründe lagen in gestiegenen Aufwänden für Elementar- und Großschäden, zum Beispiel durch Feuer, Schadeninflation und schlechtere Rückversicherungskonditionen. Leider handelt es sich dabei wohl nicht um Einmaleffekte.</p><p>In diesem Fall lernen wir gerne von unseren Schweizer Kollegen. Jeder Kundentermin beinhaltet dort neben der Risikoanalyse gemeinsame Überlegungen zur Risikoreduktion, um das Risiko zu decken, das der Kunde nicht selbst tragen kann.</p><h5>Was erwarten Sie konkret für 2024?</h5><p>Die wirtschaftliche und demografische Entwicklung sowie regulatorische Anforderungen werden sich auf das Vorsorgeverhalten von Privatkunden und die Investitionsbereitschaft von Unternehmen auswirken. Die Welt ist derzeit geprägt von geopolitischen Risiken, zum Beispiel Angriffe auf Handelsschiffe, Kriegen sowie Naturkatastrophen einerseits und neuen Technologien andererseits. All das in eine Prognose zu packen, scheint mir zu gewagt.</p><p>Wir wollen flexibel bleiben, indem wir vor allem unsere Mitarbeitenden stetig fördern und so zu unserem USP entwickeln. Denn die aktuellen Herausforderungen erfordern eine kontinuierliche Anpassung, um erfolgreich zu bleiben. Für uns kommt es auch 2024 darauf an, unsere Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Wir sind nicht nur ein Versicherungsunternehmen, sondern vor allem auch Partner unserer Kunden, der in guten und schlechten Zeiten an ihrer Seite steht. Gemäß unserem Leitmotiv „Wir sind da, wenn es darauf ankommt“. Wir wollen viel und vor allem das Richtige tun. Wir setzen neue Technologien sinnvoll ein, um Komplexität zu reduzieren und Synergien zu nutzen.</p><p>Weitere Ziele sind Wachstums- und Profitsteigerung durch bedarfsorientierte Produkte, optimierte Portfoliosteuerung sowie eine geringere Schadenquote unter anderem durch die Minimierung von Kumulrisiken. Aufgrund der sich absehbar stabilisierenden Zinsen sind wir für die Geschäftsentwicklung unserer fondsgebundenen Lebensversicherung positiv gestimmt. Wir sind überzeugt, dass private Altersvorsorge unverzichtbar ist.</p><h5>Ein Fortschreiben der Digitalisierung steht vermutlich auch bei Helvetia auf der Agenda. Welche Projekte liegen hier im Fokus?</h5><p>Die Digitalisierung bringt große Chancen und die Notwendigkeit zum Handeln mit sich. Unsere Aufgabe ist, relevante Chancen zu erkennen und in der richtigen Dosierung einzusetzen. Wir denken Digitalisierung von unseren Kunden und Mitarbeitenden aus. Im Fokus steht der Kundennutzen. Wir wollen schnellen sowie preiswerten Service in hoher Qualität bieten und so Kundenbedürfnisse bestmöglich erfüllen. Die Herausforderung bei der Umstellung auf neue Technologien ist die Adaption der Prozesse und der Organisation. Wir arbeiten kontinuierlich daran und passen uns umsichtig und zielgerichtet an.</p><h5>Wird KI das Thema des Jahres?</h5><p>KI ist sicher eines der prägenden Themen. Als Schlüsseltechnologie hat sie gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen. Durch sie können wir Kunden und Vertriebspartner mit smarten Lösungen unterstützen. Sie ermöglicht schnellere und einfachere Schadenregulierung, effektive Betrugsbekämpfung, Datenstrukturierung und Risikobewertung, automatisierte Dokumentenverarbeitung sowie persönliche Beratung rund um die Uhr. Neue Kommunikationsstandards und veränderte Prozesse sind Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit. Den Vorteilen automatisierter Prozesse und KI-basierter Chatbots stehen Herausforderungen beim Datenschutz gegenüber. Wir prüfen, ob und wie uns KI in den vorhandenen Prozessen unterstützt oder hilft, Prozesse neu zu organisieren.</p><!--text-long-pagebreak--><!--sub-title||Der KI-Einsatz verspricht mehr Effizienz, ist er auch eine Teillösung für den Fachkräftemangel?--><h5>Der KI-Einsatz verspricht mehr Effizienz, ist er auch eine Teillösung für den Fachkräftemangel?</h5><p>Für uns ist wichtig, die Symbiose zwischen Menschen und Maschine zu fördern. Die Technologie soll eine wertvolle Hilfe sein und uns an den richtigen Stellen entlasten. Durch den Einsatz von KI können unsere Mitarbeitenden und Vertriebspartner ihre Arbeit effizienter gestalten und Kunden besseren Service bieten. Wenn KI erforderliche Daten in Schadenfällen erkennen und verifizieren kann, spart dies Zeit. Wenn sie auf Kundenanfragen adäquat reagieren und sofort den passenden Service anbieten kann, werden Mitarbeitende entlastet. Die frei gewordenen Ressourcen können zur Steigerung der Kunden­zufriedenheit eingesetzt werden. Dafür investieren wir in die Schulung unserer Mitarbeitenden und Vertriebspartner und stellen ihnen die Technologie zur Verfügung, die sie unterstützt und Mehrwert schafft.</p><p>Mir ist wichtig, unsere Vertriebspartner und Mitarbeitenden aktiv mitzunehmen, sie zu ermutigen und zu befähigen, mit KI neue Wege zu gehen. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere Kunden von der digitalen Transformation profitieren.</p><h5>Was haben die Kunden und Vertriebspartner direkt von der Entwicklung? Helvetia scheint auch schon ein KI-Beratungstool einzusetzen.</h5><p>Wir werden flexibler, schneller, erhöhen die Qualität und sparen darüber hinaus Ressourcen. Damit schaffen wir mehr Zeit für Beratung, Betreuung und Service. Unsere Mitarbeitenden unterstützen persönlich, wo es unsere Vertriebspartner und Kunden schätzen. Helvetia Schweiz setzt den Chatbot Clara als einer der ersten Versicherer im direkten Kundenkontakt ein, um Versicherungs- und Vorsorgefragen zu beantworten. Clara nutzt ChatGPT sowie Helvetia-Informationen und wird laufend weiterentwickelt.</p><p>Neben der digitalen Transformation stehen die Versicherer auch vor der Herausforderung, ihr Unternehmen nachhaltig und divers aufzustellen. Kommen Sie da auch an Ihre Grenzen?</p><p>Wir engagieren uns für eine nachhaltige Zukunft, zum Beispiel Schutzwälder, Moore, soziale Projekte und den verantwortungsvollen Ressourcenumgang. Unsere Versicherungslösungen fördern Nachhaltigkeit, beispielsweise durch Summenerhöhungen im Schadenfall. Ohne unsere Mitarbeitenden wären wir nicht da, wo wir heute sind. Unsere Unternehmenskultur fördert Vielfalt, Vertrauen und Wertschätzung. Mit Unterzeichnung der Charta für Vielfalt haben wir uns klar positioniert. Wir schaffen die Voraussetzungen für ein vertrauensvolles Arbeits- und Entwicklungsumfeld. Es freut mich, dass wir zum dritten Mal in Folge als „Top Employer“ ausgezeichnet wurden.</p><h5>Wie sieht es auf Produkt- und Spartenseite aus? Welche Entwicklungen stehen hier im Fokus?</h5><p>Wir sind ein guter Partner für private und Firmenkunden. Unsere Komposit- und Lebenprodukte werden ständig weiterentwickelt. KMU als wichtige Zielgruppe bieten wir maßgeschneiderte Zielgruppenprodukte mit einfachen Verkaufsprozessen. Hier haben wir zum Beispiel aktuell für Autohäuser eine Auto-Abo-Versicherung entwickelt. Unsere Vertriebspartner unterstützen wir bei Risikobewertung und Angebotserstellung. Im Bereich Leben haben wir unsere Biometrieprodukte optimiert. Darüber hinaus setzen wir auf die Flexibilität unserer Altersvorsorgeprodukte in der Anspar- und Verfügungsphase. Wichtigster Faktor sind jedoch unsere Mitarbeitenden, die da sind, wenn es darauf ankommt. Und genau in diese investieren wir.</p><p>Dieses Interview lesen Sie auch in AssCompact 02/2024 und in unserem <a href="https://epaper.asscompact.de/de/profiles/53e4066999da-asscompact/editio…; target="_blank" >ePaper</a>.</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Volker Steck, Helvetia</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/5882526A-79BB-4F37-BAED-85150F2216DE"></div>

 
Ein Interview mit
Volker Steck