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27. Mai 2026
Die teuersten Wohnviertel in Deutschlands Großstädten

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Die teuersten Wohnviertel in Deutschlands Großstädten

Die teuersten Wohnviertel in Deutschlands Großstädten

Welche Viertel von Hamburg in den Top 20 landen

Der einzige Stadtteil einer deutschen Großstadt außerhalb von München, der mit einem Quadratmeterpreis jenseits der Marke von 10.000 Euro aufwartet, ist Harvestehude in Hamburg. Mit 10.241 Euro pro Quadratmeter belegt dieses Viertel der Hansestadt Rang 5).

Die teuersten Wohnviertel in Deutschlands Großstädten

Hamburg ist insgesamt acht Mal in den Top 20 zu finden. Neben Harvestehude landet Rotherbaum mit 9.859 Euro pro Quadratmeter auf Rang 7, die moderne HafenCity nimmt mit 8.950 Euro Platz 11 ein. In die Top 20 der teuersten Stadtviertel schafft es außerdem das Westend-Süd in Frankfurt am Main. Der dortige Quadratmeterpreis liegt bei 8.433 Euro, was Platz 16 bedeutet.

Duisburg-Marxloh als Schlusslicht der Rangliste

Den preislichen Gegenpol bildet laut der Auswertung von immowelt das Ruhrgebiet. In Duisburg-Marxloh müssen Käufer pro Quadratmeter im Schnitt lediglich 1.256 Euro aufbringen, was etwa einem Zehntel des Münchner Spitzenpreises entspricht. Insgesamt befinden sich 15 der 20 preiswertesten Viertel in Duisburg. Aber auch in Bremen, Dresden und Leipzig liegen die Quadratmeterpreise in den günstigsten Stadtteilen unter der Marke von 2.000 Euro.

Deutliche Preisunterschiede innerhalb der Metropolen

Wie die Analyse außerdem belegt, gibt es innerhalb der Großstädte große Preisunterschiede von Viertel zu Viertel. Hierfür haben die Analysten die Stadtteilpreise mit dem Durchschnittspreis der jeweiligen Stadt verglichen. Der Quadratmeterpreis im günstigsten Berliner Viertel, Neu-Hohenschönhausen im Osten der Hauptstadt liegt bei 3.040 Euro und ist somit 38% niedriger als der Durchschnittspreis für ganz Berlin, der 4.907 Euro beträgt. In Neuenfelde, dem preiswertesten Stadtteil Hamburgs, kommt der Quadratmeter auf 3.255 Euro. Wohnimmobilien in dem Viertel am westlichen Rand der Hansestadt kosten somit sogar 45% weniger als der Hamburger Durchschnitt von 5.887 Euro.

Zugleich sind auch die Aufpreise in den teuersten Gegenden der Hansestadt hoch: In Harvestehude, dem kostspieligsten Pflaster Hamburgs, liegt der Quadratmeterpreis mit 10.241 Euro 74% über dem Stadtdurchschnitt. Lediglich in der Düsseldorfer Altstadt (8.103 Euro) fällt der Aufschlag mit 80% gegenüber dem Durchschnittspreis noch höher aus.

Weitere Informationen zur Auswertung gibt es unter immowelt.de (tik)

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