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2. März 2026
Sanierungsbedarf bei jedem zweiten Haus auf dem Markt

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Sanierungsbedarf bei jedem zweiten Haus auf dem Markt

Sanierungsbedarf bei jedem zweiten Haus auf dem Markt

36% der Immobilien, die Jahr 2025 auf immowelt.de zum Kauf angeboten wurden, haben die schlechteste Energieeffizienzklassen F bis H und sind sanierungsbedürftig. Dies zeigt eine Auswertung des Immobilienportals. Bei Einfamilienhäusern liegt der Anteil sogar bei 52%.

Das Immobilienportal immowelt hat die Energieeffizienzklassen der 2025 auf der Plattform inserierten Häuser und Wohnungen zum Kauf analysiert. Demnach weist ein gutes Drittel (36%) der angebotenen Immobilien nur den Energiestandard F bis H auf und muss modernisiert werden. Besonders schlecht steht es um Einfamilienhäuser, wo 52% eine Energiebilanz von F oder schlechter haben. Bei Eigentumswohnungen beträgt der Anteil dagegen nur 13%.

Sanierungsbedarf bei jedem zweiten Haus auf dem Markt

„Viele Kaufinteressenten stehen vor der Herausforderung, dass die verfügbaren Immobilien einen erheblichen Modernisierungsbedarf aufweisen“, erklärt Dr. Robert Wagner, Geschäftsführer von immowelt. „Das muss im Rahmen der Gesamtinvestition beachtet werden, eröffnet aber auch Spielraum für Preisverhandlungen, wenn die Kosten für die Sanierungsauflagen nachvollziehbar seriös dargelegt werden können.“

Weniger effiziente Immobilien am Markt, mehr Sanierungsfälle

Wie die Analyse weiter zeigt, hat sich trotz Einführung der CO2-Steuer Anfang 2021 und der Energiekrise 2022 bei der Verteilung in den vergangenen fünf Jahren wenig zum Positiven gewendet. Der Anteil der energieeffizienten Klassen A+ bis C bei allen zum Kauf angebotenen Immobilien hat sich von 33 auf 30% verringert. Neubauten, die jeweils innerhalb der vergangenen zwei Jahre fertiggestellt wurden, wurden für diese Analyse ausgeschlossen. Immobilien mit Energiestandard D bis E bilden zwar mit 33% noch ein Drittel, deren Anteil sinkt aber laut immowelt tendenziell. Zugenommen hat gegen der Anteil sanierungsbedürftiger Objekte der Klassen F, G und H: Seit 2021 hat er sich von 28 auf 36% erhöht.

Als mögliche Ursache nennen die Experten von immowelt die Tatsache, dass Eigentümer insbesondere Immobilien mit sehr hohen Verbrauchswerten veräußern möchten. Solche Objekte sind kostspielig im Unterhalt oder büßen an Wert ein. Kaufimmobilien haben dagegen die schlechtesten Energieeffizienzklassen F bis H. Die Hälfte der Einfamilienhäuser, die zum Kauf angeboten werden, sind dringend sanierungsbedürftig. Dies geht aus ein

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