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Vergleichsportale für Kfz-Versicherung im Test: Deutliche Preisunterschiede

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Vergleichsportale für Kfz-Versicherung im Test: Deutliche Preisunterschiede

Ein Vergleich von Kfz-Versicherungen ist nicht überall effektiv – so lautet das Ergebnis einer Studie, bei der Vergleichsportale getestet wurden. Demnach zeigt die Preisanalyse teils erhebliche Unterschiede zwischen den vermeintlich günstigsten Tarifen. Auch in Sachen Service haben die Portale Luft nach oben.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Auftrag von ntv fünf Vergleichsportale für Kfz-Versicherungen unter die Lupe genommen, die einen eigenen Tarifvergleich anbieten und über die ein Vertragsabschluss initiiert werden kann. Wie die Ergebnisse zeigen, ist der Online-Versicherungsvergleich nicht überall effektiv. Die mögliche Ersparnis bei einem Wechsel ist abhängig vom aktuellen Tarif des Versicherten, aber auch vom Vergleichsportal selbst. Denn bei den dort vorgeschlagenen sogenannten „Bestpreis-Tarifen“ zeigen sich teilweise deutliche Abweichungen. In einem Testszenario mit fixen Rahmendaten lautet das günstigste Angebot für einen VW Polo bei einem Portal 539 Euro pro Jahr, bei einem anderen Portal beläuft sich die günstigste Kfz-Vollkasko-Versicherung auf 739 Euro – eine Differenz von immerhin 200 Euro. In Abhängigkeit von Nutzerprofil und Fahrzeug liegt ein Portal im Test zwischen acht und 27% günstiger als das teuerste. Wechselwillige haben also nur bei den besten Vergleichsportalen gute Aussichten auf ein hohes Sparpotenzial.

Mindestens zwei Portale nutzen

„Nicht alle Vergleichsportale decken zuverlässig mögliche Sparpotenziale auf. Da kein Anbieter in allen Test-Szenarien der günstigste ist, empfiehlt sich immer die Nutzung von mindestens zwei Vergleichsportalen gleichzeitig“, rät Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität.

Beim Service haben die Portale Luft nach oben

Bei ihren Internetauftritten glänzen die Portale häufig mit einem hohen Informationswert, guten Such- und Filteroptionen sowie einfacher Bedienung. Weniger punkten können sie dagegen am Telefon und per E-Mail. Laut Studie würden das Hotline-Personal zwar fast immer fachlich korrekte Antworten geben, doch die Auskünfte seien nicht selten oberflächlich und nicht individuell auf das Anliegen des Anrufers zugeschnitten. E-Mails würden häufig innerhalb eines Tages bearbeitet, doch bei einem Drittel der Anfragen bleibt eine Antwort aus. „Nicht alle Vergleichsportale decken zuverlässig mögliche Sparpotenziale auf. Da kein Anbieter in allen Test-Szenarien der günstigste ist, empfiehlt sich immer die Nutzung von mindestens zwei Vergleichsportalen gleichzeitig.“ Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität, erklärt:

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