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Was das Wahlprogramm der SPD für Vermittler bedeutet

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Was das Wahlprogramm der SPD für Vermittler bedeutet

Trotz mäßiger Umfragewerte und dem Umstand, dass die SPD selbst Teil der Regierungskoalition ist, gehen die Genossen selbstbewusst in den Wahlkampf. Auch einen Entwurf ihres Wahlprogramms haben sie bereits vorgelegt. Welche Änderungen könnten sich daraus für Vermittler ergeben?

Neben den Grünen und den Linken hat auch die SPD bereits einen Entwurf ihres Wahlprogramms vorgelegt, mit dem sie in den Bundestagswahlkampf 2021 ziehen will. Damit haben die drei relevanten Parteien links der Mitte Farbe bekannt, während Union, FDP und AfD bisher noch keine Programmentwürfe veröffentlicht haben. Der Entwurf mit dem Titel „Das Zukunftsprogramm. Wofür wir stehen. Was uns antreibt. Wonach wir streben.“ ist dabei vor allem im linken Spektrum anschlussfähig und zeigt eine deutliche Tendenz zu Grün-Rot-Rot.

Olaf Scholz bringt Versicherungswirtschaft gegen sich auf

Dass die Genossen jedoch weiterhin die Führung im Lager links der Mitte für sich beanspruchen, zeigt sich auch in der frühen Nominierung ihres Kanzlerkandidaten Olaf Scholz. Der hatte sich zuletzt nicht nur aufgrund seiner Parteizugehörigkeit zu einem roten Tuch für die Versicherungswirtschaft entwickelt, nachdem er sich in der Polit-Talkshow Anne Will kritisch über die Vermittlerprovision und ihre Fürsprecher äußerte.

SPD blinkt links

Was käme jedoch tatsächlich auf die die Vermittler zu, wenn die SPD nicht mehr dazu gezwungen wäre, Kompromisse mit dem Koalitionspartner CDU/CSU zu schließen. Ein Blick in den Programmentwurf der SPD deutet die besagte Anschlussfähigkeit nach links an, wenngleich die SPD häufig auch nur darauf bedacht ist, das Erreichte nicht zu gefährden.

Gesetzliche Rente: Zusammenführung der Altersvorsorge

Die SPD will, ebenso wie Grüne und Linke, dass zukünftig alle Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen – auch Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Mandatsträger. Wie die Grünen, plant auch die SPD hier jedoch langfristig. Demnach seien die Sondersysteme in der Altersvorsorge „auf lange Sicht zu überwinden“, heißt es in dem Entwurf. Den Beamten garantiert die SPD jedoch, dass sich das Gesamtniveau ihrer Alterssicherung durch eine Zusammenführung mit der gesetzlichen Rente nicht reduzieren dürfe.

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