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Digitaler Vermögensverwalter mit neuer grüner Anlagestrategie

Whitebox erweitert sein Produktportfolio um eine neue grüne Anlagestrategie. Mit „Whitebox Value Green“ existiert künftig eine Investmentmöglichkeit auf Basis des eigenen Value-Investing-Ansatzes, die gleichzeitig hohe ESG-Ansprüche verfolgt.

Der Robo-Advisor Whitebox bietet Anlegerinnen und Anlegern künftig eine neue grüne Investmentalternative. Dazu bietet der digitale Vermögensverwalter seine Anlagestrategie „Whitebox Value“ nun auch in einer nachhaltigen Variante namens „Whitebox Value Green“ an. Die neue Anlagestrategie setzt dabei bei ihren Investments auf hohe Sozial- und Umweltstandards sowie hohe Ansprüche an eine gute Unternehmensführung. Bereits im Sommer hat Whitebox mit „Whitebox Global Green“ eine erste nachhaltige Anlagestrategie auf den Markt gebracht. „Das Thema nachhaltige Geldanlage wird immer wichtiger. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir unseren Kundinnen und Kunden zu jeder unserer Privatkunden-Anlagestrategien ab sofort auch eine nachhaltige Variante anbieten können“, sagt Salome Preiswerk, CEO und Co-Gründerin von Whitebox.

„Whitebox Value Green“ im Detail

„Whitebox Value Green“ orientiert sich an den sogenannten ESG-Richtlinien bei nachhaltigen Anlagen. Um die Vorgaben zu erfüllen, geht Whitebox in drei Schritten vor:

  • Im ersten Schritt werden Investments aus Bereichen ausgeschlossen, die als grundsätzlich schädlich gelten. Dazu zählen zum Beispiel die Tabakindustrie, Betreiber von Kohlekraftwerken und Hersteller von umstrittenen Waffentechnologien.
  • Verbleibende ESG-Risiken werden im zweiten Schritt so weit wie möglich reduziert, indem die zugrunde liegenden Unternehmen und Anlageprodukte bis ins Detail analysiert werden.
  • Im dritten Schritt legt Whitebox einen besonderen Fokus auf Bereiche, die einen überdurchschnittlich positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft leisten.
ESG-Portfolios werden laufend überprüft und gegebenenfalls angepasst

„Mit diesem dreistufigen Modell stellen wir sicher, dass wir tatsächlich nur diejenigen Anlageprodukte in unsere Portfolios aufnehmen, die hohen Standards an nachhaltige Investments gerecht werden“, betont Preiswerk. Die Portfolios werden laufend überprüft und gegebenenfalls angepasst. „Unser Leitspruch lautet dabei: aktiv wo nötig – passiv wo möglich. Für die Umsetzung der Strategie setzen wir deshalb vorrangig auf passive und damit kostengünstige Produkte wie ETFs. Aktive Fonds werden nur dann genutzt, wenn sie besser geeignet sind, um die ESG-Kriterien zu erfüllen“, sagt Preiswerk. Investitionen in die Anlagestrategie „Whitebox Value Green“ sind ab einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro möglich. Die Gebühren betragen je nach Anlagesumme 0,35 bis 0,95% p.a. zuzüglich durchschnittlich 0,20% Produktkosten p.a. Flexible Spar- und Auszahlpläne sind ab 25 Euro im Monat möglich.

Über Whitebox

Der digitale Vermögensverwalter ist seit Januar 2016 am deutschen Markt aktiv. Whitebox ermöglicht auch Versicherungsmaklern ohne 34f-Erlaubnis, Kunden eine Lösung für die Vermögensverwaltung anzubieten. Dafür wurden eigene Anlagestrategien aufgelegt, wie Co-Gründerin Salome Preiswerk im AssCompact-Interview schildert. (as)

Bild: © lovelyday12 – adobe.stock.com

 

Digital Assets: Deka emittiert erste Kryptowertpapiere

Die Deka Bank hat ihre ersten Kryptowertpapiere emittiert. Das Wertpapierhaus der Sparkassen nahm gleichzeitig die Geschäftstätigkeit zur Führung eines Kryptowertpapierregisters auf. Die rechtliche Grundlage für die Ausgabe elektronischer Wertpapiere wurde erst im Sommer 2021 gelegt.

<p>Die Deka Bank, das Wertpapierhaus der Sparkassen, hat ihre ersten Kryptowertpapiere emittiert und damit auch die Geschäftstätigkeit zur Führung eines Kryptowertpapierregisters aufgenommen. Die Emissionen der Inhaberschuldverschreibungen erfolgte über die Blockchain-basierte Deka-Wertpapierplattform SWIAT. Käufer der Anleihen sind das Bankhaus Metzler und Hauck & Aufhäuser.</p><h5>Elektronisches Wertpapiergesetz</h5><p>Ein Kryptowertpapier ist eine Form des elektronischen Wertpapiers. Anders als bei klassischen Wertpapieren wird für die Ausgabe keine Urkunde in Papierform mehr benötigt. Ausreichend ist seit Inkrafttreten des elektronischen Wertpapiergesetzes (eWpG) im Juni 2021 der Eintrag in ein elektronisches Register (<a href="https://www.asscompact.de/nachrichten/elektron-wertpapiere-vorgaben-f%C…; target="_blank" >AssCompact berichtete</a>). Rechte und Pflichten sind bei klassischen und elektronischen Wertpapieren jedoch identisch.</p><h5>Dezentrales Register</h5><p>Kryptowertpapiere werden dezentral in einem Blockchain-basierten Kryptowertpapierregister eingetragen. Das zentrale Wertpapierregister entfällt damit. Die einzelnen Parteien treten also in einen direkten Austausch, meist basierend auf der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) ohne Einbezug eines Zentralverwahrers.</p><h5>Transparenz und niedrige Kosten</h5><p>Die Daten werden auf der Deka-Wertpapierplattform SWIAT protokolliert und fälschungssicher gespeichert. Martin K. Müller, Mitglied des Vorstands der Deka Bank: „Digital Assets sind die Zukunft. Sie beschleunigen die Prozesse und sind gleichzeitig transparenter und günstiger als klassische Wertpapiere.“ Daten und Verlauf seien jederzeit für die Teilnehmer verfolgbar.</p><h5>Zukunftstechnologie eWertpapiere</h5><p>Sven Klein, Head of Fixed Income ALM bei Metzler Capital Markets, sagt: „Wir messen dem elektronischen Wertpapier in Zukunft eine hohe Bedeutung bei und freuen uns als Bankhaus Metzler, in einem frühen Stadium an dieser Entwicklung teilzuhaben.“</p><p>Christian Rüffert, Head of Treasury Hauck & Aufhäuser, erklärt: „Nach der im Dezember 2020 erstmals durchgeführten besicherten Wertpapierleihe zwischen der Deka Bank und Hauck & Aufhäuser stellt die Investition in ein eWertpapier der DekaBank nun einen weiteren Use Case für die SWIAT-Plattform und die dahinterliegende Technologie dar. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir an diesem Meilenstein mitwirken konnten.“ (tku)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © fotomek – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/E7BDAB08-75BC-4CE8-8F56-A284332BB0B6"></div>

 

Fondsbranche ist größte Verwalter von Altersvorsorgekapital

Die Fondsbranche ist der größte Verwalter von Altersvorsorgekapital in Deutschland. Nach BVI-Angaben wurden zur Jahresmitte 2021 knapp 1,8 Bio. Euro für Altersvorsorgezwecke verwaltet. Seit 2017 ist dieses Vermögen damit um 600 Mrd. Euro angestiegen.

<p>Die Fondswirtschaft bleibt in Deutschland die wichtigste Säule für Altersvorsorgekapital. Nach Angaben des Bundesverband Investment und Asset Management e. V. (BVI) wurden zur Jahresmitte 2021 knapp 1,8 Bio. Euro für Altersvorsorgezwecke verwaltet. Die Gesamtsumme entspricht mittlerweile 44% des von der Branche insgesamt verwalteten Vermögens von über 4.000 Mrd. Euro. Zum Vergleich: Zur Jahresmitte 2017 lag der Anteil noch bei 40%. Seitdem ist das Vermögen für Altersvorsorgezwecke um 600 Mrd. Euro gewachsen. „Die Bürger sorgen für ihre Rente bislang zwar oft über Versicherungen oder eine Betriebsrente vor, aber verwaltet wird letztlich ein großer Teil dieses Sozialkapitals in Fonds“, sagt Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des deutschen Fondsverbands BVI. </p><h5>Aufteilung des Vermögens für Altersvorsorgezwecke</h5><p>Hinter dem für die Altersvorsorge verwalteten Vermögen der Fondsgesellschaften stehen insbesondere kapitalbildende Lebensversicherungen mit 610 Mrd. Euro. Auf die betriebliche Altersvorsorge entfallen 520 Mrd. Euro; dazu gehören vor allem Direktzusagen (270 Mrd. Euro) und Pensionskassen (190 Mrd. Euro). Für berufsständische Versorgungswerke von zum Beispiel Ärzten, Apothekern und Rechtsanwälten verwalten die Fondsgesellschaften 400 Mrd. Euro. Auf konventionelle und staatlich geförderte Fondssparpläne (zum Beispiel Riester- und VL-Fondssparpläne) entfallen 130 Mrd. Euro. Für die Zusatzversorgung der Beschäftigten bei Bund, Ländern und Gemeinden sowie den Kirchen verwalten die Fondsgesellschaften 110 Mrd. Euro. Die Auswertung zeigt, dass Fonds der Motor der Altersvorsorge sind. Vor diesem Hintergrund begrüßt der BVI, dass die Bundesregierung in der betrieblichen und privaten Altersvorsorge mehr Renditechancen für künftige Rentner zulassen sowie eine Pflicht zur Altersvorsorge mit Wahlfreiheit für künftige Selbstständige einführen will. (as)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Khongtham – adobe.stock.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/73B85520-AE4B-4D94-BB85-5F5E2D833490"></div>

 

Berenberg legt nachhaltigen offensiven Multi-Asset-Fonds auf

Berenberg hat einen nachhaltig ausgerichteten Multi-Asset-Fonds aufgelegt. Der Fonds investiert gemäß eines offensiv-dynamischen Ansatzes weltweit in Unternehmen unterschiedlicher Größe sowie in Anleihen. Die Fondstitel durchlaufen sämtlich einen ESG- und Impact-Selektionsprozess.

Berenberg hat den „Berenberg Sustainable Multi Asset Dynamic“-Fonds aufgelegt, einen nachhaltigen Multi-Asset-Fonds mit offensiv-dynamischem Investmentansatz und positivem Impact. Gemanagt wird der Fonds von Oliver Brunner und Torsten Ziegler aus dem Berenberg-Multi-Asset-Team unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Meyer.

Dynamischer Multi-Asset-Investmentansatz

„Mit dem neuen Fonds kommen wir allen Anlegern entgegen, die ein Investment suchen, das eine attraktive Rendite und zugleich einen positiven Beitrag für Umwelt und Gesellschaft ermöglicht“, sagt Prof. Meyer. „Um dies in einem herausfordernden Marktumfeld und angesichts des sich kontinuierlich verändernden Marktverhaltens zu erreichen, bedarf es aktiver und moderner Lösungen“, so Meyer weiter. Diese Lösung besteht in dem dynamischen Multi-Asset-Investmentansatz von Berenberg, der eine flexible Steuerung der Investitionsquote von Aktien und Anleihen sowie eine Nutzung von Marktopportunitäten vorsieht, die auch antizyklisch und abseits der Benchmark auftreten können.

Artikel-9-Fonds nach SFDR

Fonds-Investments werden im Rahmen des hauseigenen ESG- und Impact-Konzepts selektiert. Der Fonds steht in zwei Anteilsklassen zur Verfügung und ist gemäß EU-Offenlegungsverordnung (SFDR) nach Artikel 9 klassifiziert. Für die Retail-Tranche (WKN: A3C4GQ) weist Berenberg eine Gesamtkostenquote von 1,65% p. a. sowie einen Ausgabeaufschlag von bis zu 5% aus.

Small-, Mid- und Large-Caps

Der Berenberg Sustainable Multi Asset Dynamic investiert weltweit in Aktien aller Größenordnungen – von Large über Mid Caps bis zu Small Caps –, die von den Fondsmanagern als Qualitätsaktien mit strukturellen Wachstumstreibern eingestuft werden. Der Anteil der Aktien liegt zwischen 50 und 90% des Portfolios. Ergänzt wird das Portfolio durch Anleiheinvestments, die von Staats- und Unternehmensanleihen über Pfandbriefe bis zu Mikrofinanzanlagen reichen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Green- und Social-Bonds sowie Impact-Anleihen. „Für sämtliche Anlageklassen gilt, dass jedes einzelne Investment entsprechend unserem Berenberg Impact-Modell einen positiven Impact für Umwelt und Gesellschaft leisten muss“, sagt Matthias Born, Head of Investments bei Berenberg. Dabei werden insbesondere vier Themen verfolgt: der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, Klimawandel, Nachhaltiges Wachstum und Innovation sowie Demografie und Gesundheit.

ESG-orientierter Investmentprozess in fünf Schritten

Im ersten Schritt erfolgt das Negativ-Screening, bei dem Ausschlusskriterien sowohl für Unternehmen als auch Staaten angewendet werden. Das bedeutet, dass beispielsweise Unternehmen ausgeschlossen werden, die in den Geschäftsfeldern Kontroverse Waffen, Nuklearenergie, Kohlebergbau, Glücksspiel oder auch Pornografie tätig sind. Auf staatlicher Ebene greift der Ausschluss bei Ländern, die im Besitz atomarer Waffen sind, die Todesstrafe anwenden, keine Religionsfreiheit gewähren oder auch das Pariser Klimaabkommen nicht ratifiziert haben.

Im zweiten Schritt werden Investmentideen generiert und im dritten Schritt auf ihre positive Wirkung hinsichtlich der vier Themenschwerpunkte überprüft. Daraufhin erfolgt im vierten Schritt die Portfoliokonstruktion, die sowohl die Einzeltitelauswahl als auch die Bestimmung der Positionsgrößen beinhaltet. Die fünfte Stufe des Anlageprozesses ist schließlich das Risikomanagement, das aus dem Monitoring der einzelnen Investments, des gesamten Portfolios, der jeweiligen Risiken sowie auch der ESG-Kontroversen besteht.

Active Ownership

Neben der Anwendung des hauseigenen ESG- und Impact-Konzepts, setzt das Berenberg-Team stark auf Active Ownership und Engagement, also den intensiven Austausch mit Vorständen und das aktive Hinwirken auf eine stetige Verbesserung der Unternehmen, nicht nur hinsichtlich der Profitabilität und des Wachstums, sondern eben auch in Bezug auf die Governance und den Umgang mit den verschiedenen Stakeholdern. (tku)

Bild: © Bits and Splits – stock.adobe.com

 

4L Capital lanciert Impact-Aktienfonds

Die Impact-Vermögensverwaltung 4L Capital hat einen Impact-Aktienfonds gemäß Artikel 9 der EU-Offenlegungsverordnung lanciert. Der Fonds ist in zwei Anteilsklassen verfügbar. Die Tranche für Privatanleger ist sparplanfähig. Investiert wird neben Nachhaltigkeitskriterien auch gemäß dem Value-Ansatz.

Erst Mitte 2021 ging Deutschlands erste Impact-Vermögensverwaltung an den Start (AssCompact berichtete). Nun hat die 4L Capital AG einen Impact-Aktienfonds aufgelegt. Seit dem 01.12.2021 können Anleger in den Publikumsfonds „4L Capital Impact Aktienfonds“ (WKN: A3C6AL) investieren.

Impact-Fonds gemäß Artikel 9 SFDR

Der Fonds ist als sogenannter Artikel-9-Fonds der EU-Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor qualifiziert. Es steht eine institutionelle Tranche und eine Retailtranche für Privatanleger zur Verfügung. Die institutionelle Tranche ist ab 200.000 Euro zugänglich, die sparplanfähige Retailtranche zu einem Ausgabepreis von 100 Euro. Für die Retailtranche fällt ein Ausgabeaufschlag von 2% an. Die laufenden Kosten betragen 1,09% p. a.

Nachhaltigkeitskriterien und Value-Ansatz

Der Fonds konzentriert sich auf ein globales, streng auf tatsächliche Wirkungsorientierung ausgerichtetes Portfolio. „Bei der Aktienauswahl werden Nachhaltigkeitskriterien, die einen Impact generieren, und klassische Fundamentaldaten über den sogenannten Value-Ansatz berücksichtigt“, erklärt Portfoliomanager Steffen Schäfer. „Das Fondsmanagement identifiziert Unternehmen, die durch ihre Produkte oder Dienstleistungen einen Mehrwert für Umwelt oder Gesellschaft bieten. Durch die selbst auferlegten sehr strengen Negativkriterien für den Ausschluss vieler Werte gehen wir über normales ESG-Investing weit hinaus.“

UN-Nachhaltigkeitsziele maßgeblich

Das Managementteam orientiert sich im Sinne des Impact Investing an den Negativ- und Positivkriterien in Bezug auf Nachhaltigkeit eines Unternehmens im Rahmen der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen und strebt an, nur in Unternehmen zu investieren, die einen positiven Impact bewirken. „Die Portfoliounternehmen sollen Lösungen für globale Herausforderungen wie Klimawandel, Wasserknappheit oder auch den demografischen Wandel leisten“, sagt 4L-Capital-Managing-Director Peter Brock. „Das ist das Fundament für das Wachstum dieser Unternehmen, um mittel- und langfristig mindestens eine marktübliche Rendite zu erzielen. Wir zeigen mit unserem Impact-Aktienfonds, dass Impact Investing die gleichen Renditen erbringen kann wie ein herkömmliches Aktieninvestment.“ (tku)

Bild: © Chris Titze Imaging – stock.adobe.com

 

HANSAINVEST tritt der ESG-Initiative ECORE bei

HANSAINVEST ist der Initiative ECORE beigetreten, die sich für ESG-Konformität in Immobilienportfolios einsetzt. Mit dem Beitritt soll ein Beitrag zur Förderung von Transparenz, Messbarkeit und Vergleichbarkeit von Nachhaltigkeitskriterien bei Immobilieninvestments geleistet werden.

<p>Die Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST ist dem ESG Circle of Real Estate, kurz ECORE, beigetreten. Der von Bell Management Consultants gegründeten und koordinierten Initiative gehören mittlerweile knapp 100 Investoren und Immobilienunternehmen an. Die Initiative setzt sich für ESG-Konformität in Immobilienportfolios ein. </p><h5>Nachhaltigkeitskriterien messbar und vergleichbar gestalten</h5><p>Mit ihrem Beitritt zum ECORE und dem damit verbundenen aktiven Mitwirken zur Entwicklung des branchenweiten ESG-Scoring-Standards will die Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST einen Beitrag leisten, um Nachhaltigkeitskriterien transparent, messbar und vergleichbar zu gestalten. </p><h5>Klimaschutzziele werden ebenso berücksichtigt</h5><p>Über die ESG-Kriterien hinaus werden die erforderlichen Taxonomie-Kriterien des Action Plan on Sustainable Finance der EU und die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens von ECORE berücksichtigt. Mit den unter anderem auch in ECORE gewonnen Erkenntnissen möchte HANSAINVEST nachhaltige Fonds solide und zukunftsweisend im Interesse der Anleger und Fondspartner erfolgreich und ESG-konform umsetzen.</p><h5>Über HANSAINVEST</h5><p>Die Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH wurde 1969 gegründet und ist Teil der SIGNAL IDUNA Gruppe. Als unabhängige Service-KVG für Real und Financial Assets erbringt die Hamburger Gesellschaft vielfältige Dienstleistungen rund um die Administration von liquiden und illiquiden Assetklassen. HANSAINVEST administriert im Augenblick mehr als 420 Publikums- und Spezialfonds mit einem Bruttofondsvermögen von über 55 Mrd. Euro. (tku)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © narawit – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/E44444C5-5043-401E-8BF1-624BD8B91C96"></div>

 

ATHELIOS übernimmt Vermögensverwalter AdVertum

Die ATHELIOS Vermögensatelier SE übernimmt mit Wirkung zum 01.01.2021 den Vermögensverwalter AdVertum Vermögensmanagement AG aus Stuttgart. Bereits im Juli dieses Jahres hatte das Maklerunternehmen MRH Trowe vermeldet, die AdVertum AG Versicherungsmakler übernommen zu haben.

Die ATHELIOS Vermögensatelier SE übernimmt den Stuttgarter Vermögensverwalter AdVertum Vermögensmanagement AG. Die Gesellschaft wird rückwirkend zum 01.01.2021 Teil der ATHELIOS-Gruppe, soll aber als eigenständiges Unternehmen und Marke bestehen bleiben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Kontinuität gewahrt

„Wir freuen uns, dass wir die beiden langjährigen Vorstände der AdVertum, Grischa Stelzer und Ralf Wiedmann, für das Projekt ATHELIOS gewinnen konnten“, sagt Marcus Hahn, geschäftsführender Direktor der ATHELIOS Vermögensatelier SE.

Verschiedene Auszeichnungen

Die AdVertum Vermögensmanagement AG wurde im Jahr 1999 ins Leben gerufen und gemeinsam mit den beiden Vorständen zu einer etablierten Adresse für Vermögensverwaltung in Baden-Württemberg geformt. Das Unternehmen, das mehrfach als „Vermögensverwalter des Jahres“ ausgezeichnet und unter anderem mit dem Goldenen Bullen des Finanzen Verlags prämiert wurde, betreut zahlreiche vermögende Kunden im süddeutschen Raum.

Prozessoptimierung

„Durch die langfristige Einbindung der beiden aktuell handelnden Vorstände Grischa Stelzer und Ralf Wiedmann wird die DNA der Gesellschaft und die Kontinuität der Kundenbeziehungen sichergestellt“, betont Marcus Hahn. Als zukünftige Wachstumstreiber der AdVertum sieht er insbesondere die Weiterentwicklung des bestehenden Kunden- und Produktportfolios, die Steigerung der Profitabilität durch fortlaufende Prozessoptimierung und die Rekrutierung weiterer Kundenbetreuer.

Digitalisierung und Automatisierung

„Für die ATHELIOS-Gruppe sehen wir darüber hinaus großes Potenzial in der Umsetzung einer dezidierten Buy&Build-Strategie. Wir treiben derzeit die Expansion in Süddeutschland voran. Wir verfolgen damit das strategische Ziel, deutschlandweit Vermögensverwalter zu erwerben, um langfristig einen bankenunabhängigen Vermögensverwalter aufzubauen, der Mehrwert für die Kunden generiert und sich durch einen hohen Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad auszeichnet.“

Konsolidierung am Maklermarkt

Bereits im Juli dieses Jahres hatte MRH Trowe bekanntgegeben, sich das Maklerunternehmen aus dem Hause AdVertum, die AdVertum AG Versicherungsmakler, einverleibt zu haben. Auch die Übernahme durch MRH Trowe wurde rückwirkend zum 01.01.2021 wirksam, wie AssCompact berichtete. Der Erwerb des Industriemaklers AdVertum war für MRH Trowe nur einer von zahlreichen strategischen Zukäufen im Jahr 2021. (tku)

Bild: © Gajus – stock.adobe.com

 

Divestments beeinflussen Aktienkurse und CO2-Emissionen

Zur Erreichung der Klimaziele müssen Finanzströme von klimaschädlichen zu klimafreundlichen Wirtschaftsaktivitäten umgeleitet werden. Doch wie wirken diese Divestments? Eine Studie bescheinigt nun, dass ein Abzug von Kapital tatsächlich zu CO2-Reduzierungen führen kann.

Die Erreichung von Klimazielen ist auch in großem Maße von der Umleitung von Finanzströmen weg von klimaschädlichen und hin zu klimaneutralen Wirtschaftsaktivitäten abhängig. In den letzten Jahren bekannten sich zahlreiche Fonds- und Vermögensverwalter vermehrt zum nachhaltigen Investieren. So soll der Druck auf Unternehmen der Realwirtschaft erhöht werden, ihre Aktivitäten an den internationalen Klimazielen auszurichten und die dafür notwendigen Transformationsprozesse anzustoßen.

Divestment-Strategie als zentraler Ansatz

Ein zentraler Ansatz dabei ist das sogenannte Divestment, das heißt, der gezielte Verkauf klimaschädlicher Aktien zur Dekarbonisierung von Investmentportfolios durch private, institutionelle und öffentliche Anleger. So wirbt unter andrerem die von den Vereinten Nationen geförderte Portfolio Decarbonization Coalition (PDC) für die Dekarbonisierung von Investmentportfolios. Über Divestments sollen klimaschädliche Unternehmen veranlasst werden, Realinvestitionen in CO2-arme Aktivitäten und Technologien vorzunehmen, um so ihren CO2-Ausstoß zu senken. Bis dato blieb allerdings stets die Frage offen: Wie wirken solche Divestments überhaupt? Reduzieren davon betroffene Unternehmen tatsächlich ihre CO2-Emissionen?

Studiendesign

Eine jüngst erschienene Studie im Auftrag der Wissenschaftsplattform Sustainable Finance analysiert nun erstmals empirisch die Auswirkungen von Divestments europäischer und US-amerikanischer Aktienfonds auf die Aktienkurse und CO2-Emissionen von Unternehmen. Ausgangspunkt dieser Studie war die Identifikation der Fonds, die sich im Beobachtungszeitraum besonders stark dekarbonisierten. Danach verglichen die Studienautoren die Aktienkursentwicklung der Gruppe der divestierten Unternehmen mit denjenigen Aktienkursentwicklungen zweier Vergleichsgruppen, die weniger stark vom Veränderungsdruck hin zu mehr Klimafreundlichkeit betroffen waren, vor, während und nach den Divestments. Um anschließend eine Veränderung beim CO2-Ausstoß zu prüfen, verglich die Studie die kumulativen Veränderungen der Scope-1+2-CO2-Emissionen der drei Gruppen.

Divestment-Strategien zeigen erste Erfolge

Das Ergebnis ist, dass umfangreiche Divestments von Fonds die Aktienkurse klimaschädlicher Unternehmen um durchschnittlich ca. 7% reduziert haben. Diese Kursverluste führten schließlich auch dazu, dass die betroffenen Unternehmen ihre CO2-Emissionen im Vergleich zu anderen Unternehmen um durchschnittlich ca. 10% reduzierten. Besonders markant: Die gewonnenen Ergebnisse sind unabhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der von Divestments betroffenen Unternehmen und stellen somit zum Beispiel kein Ergebnis einer geringeren Produktionstätigkeit dar. Diese Beobachtung lässt den Schluss zu, dass Fonds mit gezielten Divestments eine Reaktion der betroffenen Unternehmen hin zu klimafreundlicherem Verhalten auslösen konnten. Die Studie liefert also erste Anzeichen, dass Divestments ein probates Mittel für private, institutionelle und öffentliche Anleger zur Eindämmung des Klimawandels sein können. (as)

Bild: © Brian Jackson – adobe.stock.com

 

Deutsche Privatanleger haben Lust auf mehr ESG-Produkte

Grüne Kapitalanlagen liegen im Trend. Wie eine Studie von Nordea Asset Management zeigt, wollen knapp Drei Viertel der befragten Deutschen ihre Anlagen in ESG-Produkten erhöhen. Aber: Im Beratungsalltag scheint dieser Wunsch noch nicht angekommen zu sein.

In weniger als 250 Tagen werden die neuen EU-MiFID- und Nachhaltigkeitsvorschriften auch von deutschen Finanzberatern verlangen, mit ihren Kunden Nachhaltigkeitspräferenzen zu besprechen. Eine aktuelle Umfrage des Vermögensverwalters Nordea Asset Management (NAM) hat nun ergeben, dass 73% der Anleger planen, ihre ESG-Allokation im kommenden Jahr zu erhöhen. Zugleich gaben die Umfrageteilnehmer aber auch an, dass 65% der Anleger in den vergangenen zwölf Monaten keinen ESG-Produkt-Vorschlag von ihrem Finanzberater erhalten haben.

Wissensdefizit als primäre Investitionsbremse

Die deutschen Studienteilnehmer berichteten, dass ihr Mangel an Wissen eine erhebliche Hürde für Investitionen in ESG-Produkte darstelle. 76% der deutschen Studienteilnehmer wünschten sich daher von ihrem Finanzberater klarere und einfachere Erklärungen zu ESG-Produkten. Allerdings hat über die Hälfte der Umfrageteilnehmer mit ihrem Berater noch gar nicht über ESG-Produkte gesprochen.

Berater spielen bei der grünen Geldanlage entscheidende Rolle

Berater spielen in Deutschland nach Angaben der NAM-Studie eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung grüner Geldanlagen. Deutlich über die Hälfte der befragten Privatanleger nannten ihren Finanzberater als Hauptquelle für ESG-Informationen. „Dies stellt eine echte Chance für Finanzberater dar“, sagt Francois Passant, ESG Leader bei NAM. „Die Umfrage zeigt zudem: Um diese Chance zu nutzen, müssen Finanzberater ihr ESG-Wissen und die Art und Weise, wie sie ihren Kunden ESG-Grundlagen und -Produkte erklären, verbessern. Hier kann die Partnerschaft mit Vermögensverwaltungsgesellschaften, die langjährige ESG-Erfahrung, ein entsprechendes ESG-Rahmenwerk sowie -Produkte und Supportfähigkeiten nachweisen können, einen echten Unterschied machen.“ Sogar 99% der befragten Anleger vertrauen darauf, dass ihr Berater ein gutes ESG-Wissen hat.

Nachhaltige Kapitalanlagen mit hohem Geschäftspotential

Unterdessen bestätigen die deutschen Anleger ihr weiterhin ungebrochenes Interesse an ESG-konformen Kapitalanlagemöglichkeiten. So haben 73% der Befragten ihre ESG-Investitionen in den letzten zwölf Monaten erhöht. Ein ebenso hoher Anteil möchte in den nächsten zwölf Monaten die ESG-Investitionen ausbauen. Und auch bei der Rendite stellen die Befragten ESG-Produkten ein gutes Zeugins aus: Knapp 77% der befragten Studienteilnehmer sind mit der Performance ihrer ESG-Investments zufrieden. Allerdings haben 65% der Befragten von ihrem Finanzberater in den vergangenen zwölf Monaten keinen Vorschlag für ein ESG-Produkt erhalten. 70 % wünschen sich, dass ihnen mehr neue ESG-Produkte angeboten werden. Nachhaltige Kapitalanlagen besitzen demnach ein hohes Geschäftspotenzial für Vermittler.

Zur Studie

Im Juli und August 2021 führte NAM eine Onlineumfrage unter 1.200 europäischen Einzelinvestoren aus Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich und der Schweiz durch. Alle Umfrageteilnehmer gaben an, derzeit einen Finanzberater zu nutzen. (as)

Bild: © thithawat – adobe.stock.com

 

Studie konstatiert bei Fonds „Greenwashing im großen Stil“

Finanzwende hat Nachhaltigkeitsfonds unter die Lupe genommen und kaum Unterschiede zu konventionellen Produkten entdeckt. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass nachhaltige Fonds weiterhin stark in Unternehmen investiert sind, die ihr Geld mit fossilen Energieträgern verdienen.

Finanzwende Recherche hat sich in einer aktuellen Studie mit den in Deutschland angebotenen nachhaltig investierenden Fonds beschäftigt. In der Analyse mit dem Titel „Greenwashing im großen Stil“ gelangen die Studienautoren zu der Ansicht, dass die Unterschiede zwischen konventionellen und nachhaltigen Fonds nur geringfügig sind.

Höhe des nachhaltig angelegten Kapitals steigt drastisch

Für die Auswertung, wie viel Geld insgesamt in in Deutschland erhältliche nachhaltige Fonds geflossen ist, wurden 446 Fonds von Finanzwende Recherche betrachtet. Das nachhaltig angelegte Nettovermögen stieg demnach seit 2010 von 30 Mrd. Euro auf 150 Mrd. Euro an. Die Zahl der Fonds erhöhte sich von knapp über 100 auf die besagten 446. Und der Anteil, gemessen am Vermögenswert, von nachhaltig investierenden Fonds in Deutschland stieg in diesem Zeitraum von 10% auf 18%.

Was steckt in nachhaltigen Fonds?

In einer zweiten Auswertung wollten die Studienautoren wissen, welche Wertpapiere nachhaltig investierende Fonds konkret halten. Zu diesem Zweck mussten alle Fonds aus der Analyse gestrichen werden, die keine Unternehmensanteile halten. Übrig blieben 314 Fonds, von denen jedoch 32 mittlerweile nicht mehr am Markt sind.

Abgleich mit MSCI World

In einem weiteren Schritt verglichen die Verbraucherschützer nun die Zusammensetzung der nachhaltigen Fonds mit der Zusammensetzung des MSCI World nach Sektoren. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Aufteilung nach Sektoren bei nachhaltigen Fonds den konventionellen Pendants sehr stark ähnelt.

Fokus auf Transport und Energie

Da die Sektoren „Transport“ und „Energie“ für die Frage der Nachhaltigkeit von herausragender Bedeutung sind, wurden sie einer näheren Betrachtung unterzogen. Ergebnis: Auch nachhaltige Fonds investieren im Sektor „Transport“ vorwiegend in die Automobilproduktion und nur nachrangig in den öffentlichen Verkehr.

Im Energiesektor sieht es kaum anders aus. Von den grob 3 Mrd. Euro, die nachhaltige Fonds in den Energiesektor investiert haben, entfallen fast 2 Mrd. Euro auf Erdöl und Erdgas. Der Kohleanteil ist zwar deutlich geringer als im Vergleichsindex MSCI World, aber auch in Kohleunternehmen stecken noch fast 100 Mio. Euro aus nachhaltigen Fonds.

ESG-Kriterien erfüllt?

Die Studienautoren führen im Weiteren verschiedene Unternehmen an, in die nachhaltige Fonds investiert sind, obwohl es sich bei ihnen um Erdöl- und Kohlebergbauunternehmen handelt. Dass Nachhaltigkeitsfonds Anteile von Amazon, Apple und Johnson & Johnson halten, wird unter sozialen Gesichtspunkten als problematisch thematisiert. Und auch Unternehmen mit Governance-Problemen listen die Studienautoren auf. Unter anderem war demnach auch Wirecard in zahlreichen nachhaltigen Fonds vertreten.

Konkreter Vergleich anhand zweier Fonds

Finanzwende unterstreicht die Ergebnisse mit dem Vergleich zweier Fondsprodukte der Deka. Hier finden die Autoren nur wenige Abweichungen im Hinblick auf die Fondszusammensetzung zwischen dem nachhaltigen Produkt „Deka-Nachhaltigkeit GlobalChampions“ und dem konventionellen Pendant „Deka GlobalChampions“.

Fazit

Das Fazit der Studienautoren fällt vernichtend aus: Problematische Sektoren und unverantwortlich agierende Unternehmen würden nicht konsequent aus dem Portfolio nachhaltiger Fonds ausgeschlossen. Auch sei keine Bevorzugung besonders zukunftsträchtiger Sektoren oder Unternehmen erkennbar.

Konsequente, nachvollziehbare Regeln nötig

Um hier Abhilfe zu schaffen, schlagen die Autoren vor, stringentere Regelungen für die Klassifizierung nachhaltiger Anlagen zu schaffen bzw. diese auszubauen. Problematische Sektoren wie Kohle sollten komplett ausgeschlossen werden. Außerdem müsse konkret definiert werden, wie zufriedenstellendes ökologisches und soziales Handeln auszusehen habe und was eine gute Firmenpolitik ausmache. (tku)

Bild: © tanaonte – stock.adobe.com