AssCompact suche
Home

0954

Unternehmensmeldungen

Würzburger: Krankenversicherung für Erntehelfer

Von Ende März bis Anfang April treffen die meisten der für die Ernte benötigten Helfer und Saisonkräfte in Deutschland ein. Für eine optimierte Absicherung im Krankheitsfall hat die Würzburger Versicherung eine neue Produktreihe namens AgrarOptimal gestartet.

Die Betriebe der deutschen Landwirtschaft stellen ab März wieder etwa 300.000 Erntehelfer, vorwiegend aus dem Ausland, ein, um die Ernte auf den Feldern und in den Weinbergen sicherzustellen. Nach den Corona-Ausnahmejahren 2020 und 2021 werden viele der Erntehelfer wieder 90 Tage in den landwirtschaftlichen Betrieben arbeiten. Für eine optimierte Absicherung im Krankheitsfall bei Erntehelfern und Saisonkräften hat die Würzburger Versicherung nun eine neue Produktreihe namens AgrarOptimal gestartet.

Mit „Basis“ und „Komfort“ zwei Tarifvarianten

Mit der Erntehelferversicherung AgrarOptimal können ausländische Saisonkräfte der Betriebe abgesichert werden. Im Krankheitsfall auf dem Feld oder in der Freizeit werden die anfallenden Kosten während der Genesung übernommen. Dazu bietet das neue Produkt in der Krankenversicherung zwei Tarifvarianten ohne Selbstbehalt, Basis und Komfort, sowie eine zusätzliche Absicherung zur Unfall- und Haftpflichtversicherung. Ein Pandemie-Ausschluss existiert nicht.

Vollständig digitalisierte Abwicklung möglich

Außerdem gibt es weder eine Mindestprämie noch eine Mindestaufenthaltsdauer, um die Arbeitskräfte abzusichern. Darüber hinaus bietet das Produkt eine vollständig digitalisierte Abwicklung, was einen einfachen Online-Abschluss inklusive Personallisten-Upload und den Erhalt der Versicherungsbestätigung innerhalb weniger Minuten ermöglicht. Der Versicherungsvertrag enthält weiter keine Mindestlaufzeit und leistet eine tagesgenaue Abrechnung – auch bei vorzeitiger Abreise des Erntehelfers. (as)

Bild: © elmar gubisch – stock.adobe.com

 

Neuer Name: Euler Hermes wird zu Allianz Trade

Euler Hermes, der Kreditversicherer, der seit 2018 zur Allianz Gruppe gehört, heißt jetzt Allianz Trade. Die Umbenennung ist Teil der Wachstumspläne, die Allianz Trade bis 2025 erreichen will, und die auf den Säulen Ausbau des Kerngeschäfts, Skalierung von Wachstumstreibern sowie Digitalisierung basieren. 

<p>Der Kreditversicherer Euler Hermes, der seit 2018 vollständig zur Allianz Gruppe gehört und mit über 5.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 52 Ländern aktiv ist, schlägt ein neues Kapitel in seiner Geschichte auf: Euler Hermes wird zu Allianz Trade. </p><p>Die Umbenennung ist Teil der ambitionierten Wachstumspläne, die Allianz Trade bis 2025 in allen Geschäftsbereichen und Regionen erreichen will. Die Strategie basiert dabei auf drei Säulen: dem Ausbau des Kerngeschäfts, der Skalierung von Wachstumstreibern und der Vorbereitung auf die neue Welt, in der der digitalisierte B2B-Handel andere Anforderungen an Versicherer stellen wird. </p><h5>Drei Säulen für die Wachstumspläne</h5><p>Zu den angesprochenen drei Säulen wird weiter ausgeführt: 1. Ausbau des Kerngeschäfts: Allianz Trade will ihren Marktanteil im Bereich der Warenkreditversicherung weiter ausbauen. Dafür setzt Allianz Trade in allen Marktsegmenten auf erstklassigen Service, hervorragende Underwriting-Tools, Kompetenzen und Infrastrukturen sowie einen Multikanalvertrieb einschließlich des Allianz Agentur-Netzwerks. Allianz Trade will zudem ihre Marktposition in den USA weiter ausbauen.</p><p>2. Skalierung von Wachstumstreibern: Allianz Trade versteht sich bereits als Experte für Geschäftsbereiche wie Bürgschaften und Garantien sowie Speziallösungen (insbesondere Vertrauensschadenversicherung, Transactional Cover Unit & Excess of Loss). Nun soll verstärkt in die Weiterentwicklung dieser schnell wachsenden Lösungen investiert werden, um auch hier die Marktanteile auszubauen.</p><p>Die dritte Strategiesäule setzt auf Digitalisierung. Sie ist längerfristig ausgerichtet und denkt bereits heute die veränderten Anforderungen des digitalisierten Handels vor. Das neue Ökosystem, das im B2B-Handel in Zukunft entsteht, bietet viele Chancen. Diese will Allianz Trade nutzen und für sich und ihre Kunden frühzeitig erschließen. (ad)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Eigens – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/CAFE017C-E111-4EA8-810D-3B23B33266B6"></div>

 

WORKSURANCE und EMIL Group bündeln Kräfte

WORKSURANCE, Tochter der SCALA Finanzgruppe, die das gleichnamige Online-Portal für Arbeitskraftabsicherung betreibt, will künftig selbst entwickelte Produkte zum Einkommensschutz anbieten. Für die technische Umsetzung hat WORKSURANCE eine Partnerschaft mit der EMIL Group vereinbart.

Vor etwa einem Jahr ist die WORKSURANCE GmbH, eine Tochter der SCALA Finanzgruppe, an den Start gegangen. Mit worksurance.de betreibt das Unternehmen, das als Versicherungsmakler registriert ist, eine umfangreiche Informationsplattform rund um das Thema Einkommensschutz, die sich an interessierte Verbraucher richtet. Zwischenzeitlich haben sich die drei Biometrie-Versicherer die Bayerische, Nürnberger und VOLKSWOHL BUND an dem Start-up beteiligt.

Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit der Deutschen Rückversicherung AG will WORKSURANCE nun auch selbst entwickelte und für den Online-Direktvertrieb konzipierte Produkte zum Einkommensschutz anbieten. Hierzu hat das Unternehmen nun eine IT-Partnerschaft mit der Berliner EMIL Group GmbH vereinbart. Künftig stellt die Software-as-a-Service-Technologieplattform EMIL Insurance Suite die technische Grundlage für den Direktvertrieb der Produktlösungen im Rahmen einer umfänglichen Online-Vertriebsstrategie.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der EMIL Group einen dynamischen IT-Partner gefunden haben, der sich basierend auf seinem bisherigen Fokus auf Sachversicherungen, in unserem LV-Markt aktuell in einer vergleichbaren Entwicklungssituation wie wir befindet. Aus dieser Position heraus starten wir nun unsere Zusammenarbeit mit gleich gelagerten Interessen und ehrgeizigen Wachstumszielen“, erklärt Christian Schwalb, Geschäftsführer von WORKSURANCE.

„Wir finden das Geschäftsmodell von WORKSURANCE sehr spannend und glauben daran, dass mit diesem neuen digitalen Angebot eine Lücke in Deutschland gefüllt werden kann. Vor allem die handelnden Personen haben uns nachhaltig überzeugt. Für uns stellt die Zusammenarbeit mit WORKSURANCE eine tolle Chance dar, unsere IT-Module zum schnellen Start und der günstigen Verwaltung von Versicherungsprodukten, nun auch im LV-Markt nachhaltig zu platzieren und einem breiteren Kundenkreis von Versicherungsanbietern bekannt zu machen“, sagt Bastian Knutzen, Geschäftsführer der EMIL Group. (tk)

Bild: © VideoFlow – stock.adobe.com

 

DFV bestätigt Bilanz für 2021

Die Deutsche Familienversicherung hat die bereits Ende Februar bekannt gegebenen vorläufigen Zahlen nun bestätigt und präzisiert. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2021 eine Steigerung der Beitragseinnahmen um mehr als ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr.

Bereits Ende Februar hatte die Deutsche Familienversicherung (DFV) im Rahmen eines Pressegesprächs die vorläufigen Zahlen für 2021 bekannt gegeben (AssCompact berichtete) und diese nun bei der Bilanzpressekonferenz bestätigt. So erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2021 eine Steigerung der Beitragseinnahmen um mehr als ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr.

Beitragsvolumen steigt

Mit einem Neugeschäftsvolumen von insgesamt 40 Mio. Euro stieg das Beitragsvolumen insgesamt zum Ende des Geschäftsjahres 2021 auf 161 Mio. Euro. Dies entspricht einer Erhöhung um 29% gegenüber dem Bestandsvolumen von 125 Mio. Euro zum Ende des Jahres 2020. Anteilig entfielen beim Neugeschäftsvolumen 23 Mio. Euro auf die Erstversicherung. Im neu aufgenommenen aktiven Rückversicherungsgeschäft beliefen sich die neuen Beiträge auf 18 Mio. Euro.

Sachversicherung wächst überproportional

Die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen 2021 insgesamt um 35% auf 155 Mio. Euro, wobei sie sich in der Sachversicherung überproportional um 43% erhöhten. Der Anteil der Sachsparten am gesamten Erstversicherungsgeschäft konnte dadurch im Vergleich zum Vorjahr auf 9% gesteigert werden. Die Beitragseinnahmen in der Tierkrankenversicherung haben sich im Geschäftsjahr 2021 mit einer Höhe von 7 Mio. Euro nahezu verdoppelt. Zurückzuführen sei dies vor allem auf den Erfolg des Produkts DFV-TierkrankenSchutz.

Das Konzernergebnis vor Steuern verbesserte sich 2021 deutlich auf –0,8 Mio. Euro (2020: –10,6 Mio. Euro). Während die Schadenquote mit 63,0% stabil blieb, verbesserte sich die Combined Ratio um fünf Prozentpunkte auf 104,6%.

Wachstumsfortsetzung erwartet

Für das Jahr 2022 erwartet die DFV eine Fortsetzung des kräftigen Wachstums. Es sollen einschließlich des aktiven Rückversicherungsgeschäfts rund 35 Mio. Euro Neugeschäftsvolumen realisiert werden. Unter der Voraussetzung, dass die unsicheren finanziellen, politischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen zu keinen außerordentlichen negativen Ergebniseinflüssen führen werden, plant die DFV im Geschäftsjahr 2022 mit einem leicht positiven Ergebnis vor Steuern. (ad)

Bild: © Minerva Studio – stock.adobe.com

 

Quirin Privatbank mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2021

Die auf Honorarberatung spezialisierte Quirin Privatbank hat ihren Geschäftsbericht für 2021 vorgelegt. Demnach konnten sowohl Gewinn als auch Kunden und verwaltetes Vermögen deutlich gesteigert werden.

Die auf Honorarberatung spezialisierte Quirin Privatbank hat ihren Geschäftsbericht für 2021 vorgelegt. Demnach verdreifachte die Bank mit einem Überschuss in Höhe von 12,1 Mio. Euro ihren Gewinn im vergleich zum Vorjahr. Gemeinsam mit der digitalen Tochter quirion betreut die Quirin Privatbank zum Jahresende 2021 etwa 56.000 Kunden mit einem Vermögen von 6,5 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 56% beziehungsweise 33% im Vergleich zum Vorjahr. „Eigentlich könnte es dieses Jahr besonders viel Freude machen, über das abgelaufene Geschäftsjahr zu berichten, doch die Welt ist seit einigen Wochen eine andere und die Freude über unseren unternehmerischen Erfolg getrübt“, kommentiert der Vorstandsvorsitzende der Quirin Privatbank AG, Karl Matthäus Schmidt, das Rekordergebnis.

Digitale Tochter quirion beschleunigt Wachstum

Neben dem Privatkundengeschäft der Quirin Privatbank hat sich auch die digitale Tochter quirion – bekannt für ihren Robo-Advisor quirion – 2021 positiv entwickelt. Die Nettomittelzuflüsse konnten im Vergleich zum Vorjahr um 150% gesteigert werden – sie lagen insgesamt bei etwa 500 Mio. Euro. Zum Jahresende betreut quirion rund 45.000 Kunden, das sind 76% mehr als in 2020, und verwaltet 1,2 Mrd. Euro an Kundengeldern, das entspricht einem Zuwachs von 104%. „Mit unserer Strategie, die beiden Marken Quirin und quirion möglichst eng zu verzahnen, gehören wir zu den wenigen Finanzinstituten, die ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell vorweisen können“, so Schmidt. (as)

Bild: © tadamichi – stock.adobe.com

 

HanseMerkur wird Hauptpartner des Hamburger SV

Die HanseMerkur baut ihr Engagement beim Hamburger SV aus: Ab Juli 2022 wird der Versicherer neuer Trikotpartner des Fußballvereins. Das Logo der HanseMerkur ziert künftig die Vorderseite der Trikots der Fußballprofis vom HSV.

Zwischen der HanseMerkur und dem Fußballverein Hamburger SV besteht seit vier Jahren eine Exklusivpartnerschaft mit dem Schwerpunkt Nachwuchsförderung und Familie. Diese Partnerschaft wird nun erweitert: Die HanseMerkur wird Hauptpartner des HSV und löst ab 01.07.2022 den bisherigen Trikotpartner ab. Das Logo der Hanse Merkur schmückt künftig die Brust der Fußballprofis vom HSV. „Mit großer Überzeugung haben wir als Hamburger Traditionsversicherer in den letzten vier Jahren unsere Beziehung mit dem HSV kontinuierlich ausgebaut. Nachdem wir uns als Exklusiv- und Nachwuchspartner sowie als Partner des Familienblocks engagiert haben, ist der Schritt zum Hauptpartner nun folgerichtig. Im Rahmen dessen werden wir zahlreiche Aktivitäten realisieren, die zur Erlebbarkeit der Marke HanseMerkur bei Fans und Kunden beitragen“, erklärt Eric Bussert, Holdingvorstand Vertrieb und Marketing bei der HanseMerkur.

„Wir hatten von Beginn an konstruktive Gespräche und freuen uns sehr über diese langfristige, hanseatische Verbindung“, sagt HSV-Vorstand Thomas Wüstefeld. „Ein Hamburger Unternehmen auf der Brust des HSV ist ein starkes Zeichen und unterstreicht die Entwicklung dieser verlässlichen Partnerschaft“, so Wüstefeld weiter.

Die Vereinbarung zwischen dem HSV und der HanseMerkur gilt bis 2025 und ist ligaunabhängig. (tk)

Bild: © Uslatar – stock.adobe.com

 

LVM baut BU-Tarif aus

Die LVM-Lebensversicherung hat ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung eine Update verpasst. Künftig erhalten BU-Neuverträge auch eine Dienstunfähigkeitsklausel.

Die LVM-Lebensversicherung erweitert ihre Berufsunfähigkeitsabsicherung: Ab sofort enthalten Neuverträge der LVM-BU-RentePlus eine Dienstunfähigkeitsklausel. Diese gilt nicht nur für Beamte auf Lebenszeit, sondern auch für Beamte auf Widerruf und Probe. Die LVM-Lebensversicherung folgt dabei – wenn Versicherungsschutz gegeben ist – bei der Feststellung der Dienstunfähigkeit der Entscheidung des Dienstherrn. Aufgrund dieser Merkmale ist geläufig von einer vollständigen wie auch echten Dienstunfähigkeitsklausel die Rede.

BU-Neugeschäft vor allem mit jungen Kunden

Beamte bilden für die LVM eine wichtige Zielgruppe – beispielsweise machen Beihilfeberechtigte inzwischen fast 45% unter den Vollversicherten der LVM-Krankenversicherung aus. „Diesen Kunden wie auch allen anderen Interessierten können wir nun unsere nochmals verbesserte LVM-BU-RentePlus mit Dienstunfähigkeitsklausel anbieten“, sagt Dr. Rainer Wilmink, der im LVM-Vorstand die Personensparten verantwortet. Darüber hinaus sichert die LVM-Lebensversicherung insbesondere viele junge Kunden gegen Berufsunfähigkeit ab. „Die schlagen womöglich erst in einigen Jahren eine Beamtenlaufbahn ein, haben dann aber automatisch eine passende Absicherung“, erläutert Wilmink. Der Schüleranteil am BU-Neugeschäft der LVM lag im vergangenen Jahr bei über einem Viertel; über zwei Drittel derjenigen, die sich für eine BU bei der LVM entschieden haben, waren noch unter 25 Jahre alt. (as)

Bild: © Jo Panuwat D – stock.adobe.com

 

Geschäftszahlen: Canada Life durchbricht Milliarden-Grenze

Die Gesamtbeiträge sind auf 1 Mrd. Euro angestiegen, außerdem gab es einen starken Zuwachs in der privaten und betrieblichen Altersvorsorge und das verwaltete Vermögen ist um 20% gestiegen. Diese Rekordergebnisse vermeldet Canada Life für 2021.

<p>Der Lebensversicherer Canada Life gibt für 2021 Rekordergebnisse in den wichtigsten Kennzahlen bekannt. So haben die Beitragseinnahmen die Milliarden-Grenze überschritten, was nach Unternehmensangaben den Höchststand seit dem Start des Deutschlandgeschäfts im Jahr 2000 bedeutet. Im Neugeschäft erreichte der Lebensversicherer eine Steigerung von 21% mit 114,84 Mio. Euro APE (laufende Beiträge plus 10% der Einmalbeiträge). Die Zahl der Versicherungsverträge ist um über 5% auf 573.000 angewachsen. Das verwaltete Vermögen stieg um über 20% gegenüber dem Vorjahr. </p><h5>Zuwachs bei Altersvorsorge trotz Corona-Situation</h5><p>In der privaten Altersvorsorge (+25%) und der bAV (+26%) konnte Canada Life gegenüber dem Vorjahr ebenfalls zulegen. Einen Anstieg von fast 60% gab es bei Einmalbeiträgen, deren Höhe im Durchschnitt pro Vertrag knapp unter 60.000 Euro lag. Kunden nutzten diese vielfach auch für Basisrenten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung der Canada Life legte gegenüber dem Vorjahr um 7% zu. Einen Zuwachs um 11% schaffte die Schwere Krankheiten Vorsorge, die Canada Life letztes Jahr mit einem Produkt-Update versehen hatte.</p><h5>Nachhaltig ausgerichtete Fonds</h5><p>Zum Jahresbeginn 2022 hat Canada Life zudem die Rentenversicherungstarife der GENERATION-Familie neu positioniert. Die Garantien im darin wählbaren Unitised-With-Profits-Fonds (UWP) hat der Versicherer auf Marktniveau angepasst. Die seit über zwei Jahrzehnten verfügbare Kombination aus endfälliger Garantie und Renditechancen hat zum Jahresende mit 5,7% eine langfristig stabile Wertentwicklung seit Auflegung Ende Januar 2004 erzielt. 2021 erreichte der UWP-Fonds eine Wertentwicklung von 14,2%. Seit Jahresbeginn sind rund zwei Drittel der Canada-Life-Fondspalette nachhaltig im Sinne des Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung. Dies gilt auch für den UWP-Fonds. (ad)</p><p><i class="font-twelve-italic" >Bild: © Hurca! – stock.adobe.com</i></p><div id="bbgreadlog-getimage"><img src="/bbgreadlog/getimage/3624F6A9-5C2A-4065-B70D-4692DD51147D"></div>

 

Fusion von InsurTech Luko und Coya abgeschlossen

Nachdem die Aufsichtsbehörden grünes Licht gegeben haben, ist der Zusammenschluss zwischen dem französischen Start-up Luko und dem Berliner Digitalversicherer Coya perfekt. Damit ist auch die Umbenennung von Coya in Luko Insurance AG komplett. Nun erweitert Luko sein Führungsteam.

Die Verschmelzung zwischen dem französischen Versicherungs-Start-up Luko und dem Berliner digitalen Versicherer Coya ist nun auch formal abgeschlossen. Die deutschen Aufsichtsbehörden haben die Genehmigung für die Fusion erteilt. Damit ist auch der Prozess des Re-Brandings der Coya AG zu Luko Insurance AG als Risikoträger der Luko-Gruppe perfekt. Der Hauptsitz bleibt in Berlin. Coya agiert nun ausschließlich unter der Marke Luko.

Führungsteam wird erweitert

Wie es in der Unternehmensmitteilung weiter heißt, baut die Luko Insurance AG mit zwei Führungspositionen im Bereich Finanzen ihre Leitungsmannschaft aus. Künftig verstärkt Margaux Gregoir das Executive Leadership Team in Berlin. Sie verantwortet seit Anfang 2020 als Vice President den Bereich Finanzen der Luko-Gruppe in Paris. Die 31-jährige hat Erfahrung im Bereich Finanzen und Compliance im Finanzdienstleistungssektor und startete ihre Laufbahn als Inspektorin bei der französischen Bank Société Générale. Von dort wechselte sie zur Luko-Gruppe. Ab sofort verantwortet Gregoir nun auch für die Finanzen des zur Gruppe gehörenden Versicherungsunternehmens Luko Insurance AG.

Außerdem wird Alexander Reufels neuer Head of Finance der Luko Insurance AG. Der 38-jährige Betriebswirt kommt von der Allianz, wo er seit 2013 verschiedene Positionen im Bereich Finanzen inne hatte mit Stationen in München, Singapur und Zürich. Zuletzt war Reufels in Zurich Senior Controller bei Allianz Suisse. 

Luko will ihre Versicherungsgesellschaft in Deutschland weiter ausbauen und in Euroa wachsen, wie Max Bachem erklärt, CEO der Luko Insurance AG. Demnach plant die neue Luko-Gruppe, stark in den Berliner Standort zu investieren und mehr als 50 neue Mitarbeiter sowie Entwickler für den Ausbau der Luko-Plattform einzustellen.

Über Luko

Das französische Start-up Luko wurde 2018 in Paris von Raphaël Vullierme und Benoit Bourdel gegründet. Das InsurTech stellt bei der Hausratversicherung für Mieter und Hausbesitzer mit einem proaktiven und präventiven Ansatz die soziale Verantwortung in den Mittelpunkt. Wie das Unternehmen mitteilt, richtet es sein Wachstum auf ein Versicherungsmodell aus, in dessen Mittelpunkt sein Giveback-Programm steht, bei dem überschüssige Prämien an von den Versicherungsnehmern ausgewählte Wohltätigkeitsorganisationen gespendet werden. 

Bild: © peterschreiber.media – stock.adobe.com

 

Talanx erzielt erstmals Gewinn in Milliardenhöhe

Trotz schwerer Naturkatastrophen und der Corona-Pandemie hat Talanx glänzende Geschäftszahlen vorgelegt. Dabei erzielte der Versicherer 2021 erstmals einen Gewinn in Milliardenhöhe. Am Gewinnziel für 2022 wird festgehalten – aber unter Vorbehalt.

Die Talanx-Versicherungsgruppe hat 2021 recht unerwartet ihren ersten Milliardengewinn der Firmengeschichte erzielt. Der Konzernüberschuss liege auch infolge von Optimierungsprogrammen in der Erstversicherung bei 1,01 Milliarden Euro, teilte der Mutterkonzern von Hannover Rück und HDI mit. Damit übertraf der Konzern trotz vieler Naturkatastrophen sein selbst gesteckte Ziel, das obere Ende der Spanne von 900 Mio. bis 950 Mio. Euro zu erreichen. Im ersten Corona-Jahr 2020 war der Talanx-Gewinn noch auf 648 Millionen Euro eingebrochen. Einen Milliardengewinn hatte der Versicherungskonzern daher eigentlich erst für 2022 ins Auge gefasst. „Das Milliarden-Ergebnis trotz der erhöhten Schadenzahlungen an unsere Kunden verdeutlicht: Unser profitables Wachstum steht auf einem sehr soliden Fundament. Unsere Strategie und die Modernisierungsprogramme in den Geschäfts­bereichen zeigen Wirkung. Vor diesem Hintergrund können wir gestärkt in die Zukunft blicken und den neuen Herausforderungen entgegentreten, die sich bereits abzeichnen. Inflation und eine restriktivere Zinspolitik sowie geopolitische Krisen treten als neue zentrale externe Einflussfaktoren bereits hervor“, sagte Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG.

Großschadenbelastung nach Naturkatastrophen erreicht Höchststand

Die Großschadenbelastung insgesamt – Man-made-Großschäden und Großschäden durch Naturkatastrophen in Summe betrachtet – unterschritt mit 1,7 Mrd. Euro den coronabedingt hohen Vergleichswert des Vorjahres (2,1 Mrd. Euro) deutlich. 2021 entfielen Großschäden in Höhe von 484 Mio. Euro auf Man-made-Schäden; die Schadenbelastung aus Naturkatastrophen belief sich auf 1.261 Mio. Euro. In der Folge wurde das ganzjährige Großschadenbudget von rund 1,5 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2021 um 235 Mio. Euro überschritten. Vor allem Hurrikan „Ida“ (361 Mio. Euro) und Wintersturm „Uri“ (216 Mio. Euro) in Nordamerika sowie das Tiefdruckgebiet „Bernd“ (320 Mio. Euro) in Westeuropa wirkten auf die Schadensbilanz. Nichtsdestotrotz verbesserte sich die kombinierte Schaden-/Kostenquote der Schaden-Erst- und Rückversicherung auf 97,7% (2020: 101,0%).

Industrieversicherung als Treiberin des Prämienwachstums

Die gebuchten Bruttoprämien wuchsen innerhalb 2021 um 10,7% auf 45,5 Mrd. Euro (41,0 Mrd. Euro). Haupttreiber dieser positiven Dynamik war der Wachstumskurs der Prämien (+13,6%) im Geschäftsbereich Industrieversicherung und hier besonders im Specialty-, Haftpflicht- und Sachgeschäft. Die Prämieneinnahmen im Segment Schaden/Unfallversicherung verzeichneten in der Berichtsperiode angesichts positiver Entwicklungen in den Bereichen Firmen/Freie Berufe, Privatkundengeschäft sowie Arbeitslosigkeitsversicherung ebenfalls einen Zuwachs von 4,8%. Auch das Segment Lebensversicherung des Geschäftsbereichs Privat- und Firmenversicherung Deutschland realisierte Beitragssteigerungen von 5,6%, die überwiegend auf das Einmalbeitragsgeschäft zurückzuführen sind.

Weitere Gewinnsteigerung als Zielvorgabe für 2022

Unterdessen hält Talanx trotz des Ukraine-Kriegs an seinem Gewinnziel für dieses Jahr fest. Es werde eine Steigerung des Überschusses auf 1,05 bis 1,15 Mrd. Euro erwartet, teilte der im MDax gelistete Konzern Anfang der Woche in Hannover mit. Der geopolitische Konflikt in der Ukraine sei zwar Unsicherheitsfaktor, für eine Abschätzung möglicher Auswirkungen sei es jedoch noch zu früh, hieß es von Talanx. Das Gewinnziel stehe ohnehin wie immer unter dem Vorbehalt, dass es keine Verwerfungen an den Kapital- und Währungsmärkten gibt und die Großschäden innerhalb der Erwartungen bleiben. (as)

Bild: © oatawa – stock.adobe.com