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So (un-)wichtig ist der Weltspartag für die Deutschen
29. Oktober 2019

So (un-)wichtig ist der Weltspartag für die Deutschen

Alle Jahre wieder heißt es am 30.10.: Weltspartag: Doch ist ein solcher Tag und Sparen im Allgemeinen in Zeiten von Null- und Niedrigstzinsen überhaupt noch relevant? Damit hat sich eine aktuelle YouGov-Studie in Kooperation mit dem SINUS-Institut beschäftigt.


Alle Jahre wieder heißt es am 30.10.: Weltspartag: Doch ist ein solcher Tag und Sparen im Allgemeinen in Zeiten von Null- und Niedrigstzinsen überhaupt noch relevant? Damit hat sich eine aktuelle YouGov-Studie in Kooperation mit dem SINUS-Institut beschäftigt.


So (un-)wichtig ist der Weltspartag für die Deutschen

Am 30.10. tragen die Deutschen – wie auch andere Nationen – ihr Geld traditionell zur Bank und erhalten dafür Sparschweine, Taschenrechner oder andere kleine Aufmerksamkeiten. Doch die eingefleischten Weltspartags-Fans sind in Deutschland mittlerweile rar geworden. Das zeigt eine aktuelle Studie von YouGov und dem SINUS-Institut. Nur 4% der Deutschen besuchen demnach am Weltspartag immer eine Bankfiliale. Weitere 7% tun dies meistens. Das ist insgesamt nicht einmal mehr jeder achte Bundesbürger.

Eltern nutzen Weltspartag häufiger

Bei Erziehungsberechtigten von Kindern unter 18 Jahren sind die Besuchszahlen mit 5 und 14% noch etwas größer. Knapp zwei Drittel der Deutschen (61%) sagen zudem nach wie vor, dass der Weltspartag sei, um Kindern die Bedeutung von Sparen beizubringen. Sechs von zehn Deutschen wünschen sich zudem, dass der Weltspartag wieder eine so große Bedeutung wie in ihrer Kindheit hätte.

Deutsche hängen an alten Spartraditionen

Der geringe Zulauf am Weltspartag ist unter anderem auf das derzeit sehr niedrige Zinsniveau zurückzuführen. Mehr als zwei Drittel der Deutschen sind mittlerweile der Ansicht, dass das klassische Sparen in Zeiten niedriger Zinsen keinen Sinn mehr für sie ergibt. 62% der Deutschen vermissen zudem die Zeiten, in der das gute alte gedruckte Sparbuch die wichtigste Sparform war. 55% geben an, dass das Geld auch bei niedrigen Zinsen auf der Bank besser aufgehoben ist als zu Hause. In der Gruppe der über 70-Jährigen liegt der Anteil sogar bei 64%.

Sparsamkeit bleibt hoch im Kurs

Auch zu möglichen Negativzinsen hat YouGov die Deutschen befragt. 81% haben bereits zumindest von diesem Begriff gehört. Für jeden Dritten sind Negativzinsen für eigene Spareinlagen ein wahrscheinliches Szenario der nächsten fünf Jahre. Mehr als drei Viertel in diesem Fall ihr Geld eher unter das Kopfkissen als auf das Sparbuch legen. Insgesamt halten die Deutschen sich weiter für Sparfüchse. Drei Viertel der Bundesbürger stufen sich selbst als sparsam ein. (mh)

Bild: © weyo – stock.adobe.com




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