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Unternehmensmeldungen

Thinksurance präsentiert Neuerungen seiner Plattform

Thinksurance hat seine Beratungsplattform Advisory Suite mit neuen Funktionen ausgestattet wie Dashboard, digitale Kundenakte und Mehrspartenberatung. Damit können mehrere Risiken gleichzeitig in einem Prozess beraten werden. Auch an Design und Systemarchitektur wurde gefeilt.

Das Frankfurter Technologieunternehmen Thinksurance launcht seine Beratungsplattform Advisory Suite mit einem intuitiveren Design und etlichen zusätzlichen Funktionen. Für die Entwicklung der Advisory Suite sei der bestehende Beratungsprozess grundlegend überdacht worden, teilt Thinksurance mit. Neben den eigenen Erfahrungen und dem Nutzerfeedback stand dabei insbesondere die Kundenzentrierung im Mittelpunkt.

Dashboard und digitale Kundenakte

Eine der neuen Funktionen ist der Einstieg in die Beratung über das Dashboard, als Schaltzentrale für die Beratung im Gewerbe- und Industriegeschäft, wo alle relevanten Funktionen zusammenlaufen. Von hier aus haben Nutzer Zugriff auf die überarbeiteten Fragebögen sowie den vereinfachten Antragsprozess. Auch die Tarifrechner sowie die Anfrageplattform sind über das Dashboard aufrufbar.

Die neue digitale Kundenakte bündelt alle Beratungen sowie Basisinformationen der Kunden zentral an einem Ort – von Unternehmensdetails und erstellten Angeboten über Tarifrechner und Anfrageplattform bis zur Dokumentation der Verträge. Über Schnittstellen zu den führenden Maklerverwaltungsprogrammen liegen Kunden- und Vertragsdaten aktuell vor.

Mehrspartenberatung als neue Funktion

Darüber hinaus bietet die Advisory Suite nun die neuartige Funktion der Mehrspartenberatung. Somit können künftig mehrere Risiken gleichzeitig in einem Prozess beraten werden.

„Wir wollten eine Software entwickeln, welche den Versicherungsnehmer in das Zentrum der digitalen Beratung rückt. Die bestehenden Lösungen am Markt fokussieren sich vor allem auf die Berechnung eines Versicherungsproduktes. Wir haben damit gebrochen und die digitale Beratung von Versicherungen grundlegend überdacht. Unsere Advisory Suite ist mehr als die Überarbeitung eines bewährten Produktes. Wir haben den gesamten Beratungsprozess von Anfang bis Ende analysiert, hinterfragt und optimiert”, erklärt Christopher Leifeld, Co-Gründer und Geschäftsführer von Thinksurance.

Systemarchitektur überarbeitet

Zudem hat Thinksurance an der Systemarchitektur der Plattform gefeilt. Backend- und Frontend-Systeme wurden voneinander getrennt und auf eine modulare IT-Architektur umgestellt. „Die neue Architektur erlaubt zukünftig deutlich schnellere und effektivere Entwicklungszyklen und wird unsere Innovationsgeschwindigkeit signifikant erhöhen“, sagt Dr. Timm Weitzel, Geschäftsführer bei Thinksurance und verantwortlich für die technische Umsetzung der neuen Plattform.

Fokus auch auf AO und Industrieversicherungsmakler

Neben den Versicherungsmaklern lenkt Thinksurance den Fokus nun zusätzlich auf Ausschließlichkeitsvermittler und Industrieversicherungsmakler. „Wir haben mit der Advisory Suite eine Lösung, die nicht davon lebt, Versicherungsangebote zu vergleichen, sondern Kunden in Versicherungsfragen zu beraten. In Kombination mit unserer prall gefüllten Innovationspipeline wollen wir nun in allen Vertriebswegen inklusive der Ausschließlichkeit führender Partner in der digitalen Versicherungsberatung werden“, betont Leifeld.

Der Relaunch sei der Startschuss für die Implementierung zahlreicher anstehender Produkte, die bereits in der Entwicklungspipeline stünden. (tk)

Bild: © SIAMRAT.CH – stock.adobe.com

 

Ukraine-Krieg: Versicherer erwarten mehr Hackerangriffe

Die Versicherer befürchten, dass infolge des Krieges in der Ukraine auch Deutschland häufiger das Ziel von Angriffen aus dem Netz werden könnte, wie der GDV nun mitgeteilt hat. Auch die mittelständische Wirtschaft erwartet mehr Cyberattacken aus Russland, zeigt eine aktuelle Umfrage.

Entsprechend einer Mitteilung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) e. V. befürchten die deutschen Versicherer durch den Ukraine-Krieg eine Zunahme von Cyberattacken auf die deutsche Wirtschaft. „Je länger der Krieg in der Ukraine dauert, desto wahrscheinlicher werden Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen aus Russland heraus“, sagte der Hauptgeschäftsführer des GDV, Jörg Asmussen. Bisher hätten die Versicherer seit Kriegsbeginn vor 100 Tagen zwar noch keine vermehrten Schäden feststellen können, sie gingen aber von einem deutlich höheren Risiko aus. „Es könnte nicht nur zu gezielten Angriffen auf einzelne Unternehmen kommen, sondern auch zu breiter angelegten Attacken – zum Beispiel mit Schadsoftware, die massenhaft per Mail versendet wird“, so Asmussen.

Auch der Mittelstand befürchtet eine Zunahme der Attacken

Und auch die mittelständische Wirtschaft erwartet laut GDV-Analyse mehr Cyberattacken auf deutsche Unternehmen. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des GDV bekannten 60% der befragten Mittelständler, dass sie wegen des Krieges mit mehr Cyberangriffen auf deutsche Unternehmen rechneten. Auf den eigenen Betrieb angesprochen, sehen sich hingegen deutlich weniger selbst im Visier möglicher russischer Hackerangriffe: Nur 16% befürchten, dass das eigene Unternehmen zum Ziel wird. GDV-Hauptgeschäftsführer Asmussen rief daher insbesondere mittelständische Unternehmen dazu auf, ihre IT-Sicherheit weiter zu verbessern: „Der Mittelstand hat die Potenziale bei der Prävention bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Angesichts der neuen Gefahren müsste IT-Sicherheit spätestens jetzt in jedem Unternehmen Chefsache sein, denn eine Cyberattacke kann die wirtschaftliche Existenz eines Unternehmens in kürzester Zeit vernichten“, so der GDV-Hauptgeschäftsführer.

Cyberversicherungsschutz mit viel Vertriebspotenzial

Als wichtige Säule der unternehmenseigenen IT-Sicherheit gilt auch ein optimierter Versicherungsschutz gegen Cybergefahren. Doch: Erst im März dieses Jahres hat eine Studie des Cyberversicherers CyberDirekt ergeben, dass sich derzeit nur etwas mehr als die Hälfte des deutschen Mittelstandes mit Cyberversicherungen aktiv beschäftigt – AssCompact berichtete bereits. Nur ein knappes Viertel der Befragten wiederum gab an, bereits einen solchen Versicherungsschutz zu besitzen. Beim Themenkomplex Cyberversicherungsschutz herrscht also noch viel Aufholbedarf im deutschen Mittelstand und gerade auch für Vermittler noch viel Vertriebspotenzial. (as)

Lesen Sie auch: Cyberversicherung: Stand der Dinge bei den Kriegsklauseln

Bild: © Who is Danny – stock.adobe.com

 

IDEAL übernimmt HonorarKonzept und myLife

Die HonorarKonzept GmbH und die myLife Lebensversicherung AG werden vorbehaltlich der BaFin-Zustimmung von der IDEAL Versicherungsgruppe übernommen. Die bisherige Eigentümerin, die Swiss INSUREVOLUTION Partners AG, hat die Gesellschaften aus strategischen Gründen abgegeben.

Die IDEAL Versicherungsgruppe, mit der Muttergesellschaft IDEAL Lebensversicherung a.G., übernimmt die myLife Lebensversicherung AG und die HonorarKonzept GmbH von der bisherigen Eigentümerin, der Swiss INSUREVOLUTION Partners AG aus der Schweiz. Diese hatte sich aufgrund strategischer Überlegungen für eine Veräußerung entschieden.

Die myLife hatte vor wenigen Tagen ihre Geschäftsergebnisse für 2021 veröffentlicht und erneut eine zweistellige Steigerung bei den Bruttobeitragseinnahmen im Nettogeschäft präsentiert. Für den weiteren Wachstumskurs ist nun mit der IDEAL Versicherungsgruppe ein neuer Eigentümer gefunden, der hinsichtlich gemeinsamer Synergien gut zu myLife und HonorarKonzept passt.

Die Eigenständigkeit und die Fokussierung auf das Netto- und Honorargeschäft sowie der Standort Göttingen bleiben erhalten. Der Eigentümerwechsel steht unter dem Vorbehalt der BaFin-Zustimmung. Über die Kaufpreishöhe wurde Stillschweigen vereinbart. (ad)

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PSVaG meldet stark rückläufige Insolvenzen für 2021

Laut dem Pensionssicherungsverein sind die Schäden durch Insolvenzen in Deutschland im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Anzahl der Sicherungsfälle sank auf 282 und damit auf den niedrigsten Wert seit 30 Jahren.

Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) hat Anfang Juni 2022 bei seiner Mitgliederversammlung bekanntgegeben, dass die Schäden durch Insolvenzen in Deutschland im Jahr 2021 stark rückläufig waren. Die Anzahl der Sicherungsfälle sank auf 282 und damit auf den niedrigsten Wert seit 30 Jahren. Gegenüber dem corona-geprägten Jahr 2020 reduzierte sich das Schadenvolumen um 54% und die Anzahl der Leistungsberechtigten sogar um 72%. Der Beitragssatz des PSVaG für das Jahr 2021 konnte auf 0,6‰ und damit auf einen der geringsten Beitragssätze in der Geschichte des PSVaG festgesetzt werden.

Keine verlässlichen Prognosen für zweites Halbjahr 2022 möglich

Im ersten Halbjahr 2022 blieb das Insolvenzgeschehen von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine weitestgehend verschont und liegt unter den Werten des Vorjahres. Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung im zweiten Halbjahr können aufgrund der Spätfolgen der Corona-Pandemie, gestörter Lieferketten sowie des Kriegs in der Ukraine jedoch keine verlässlichen Prognosen abgegeben werden.

Absenkung des Höchstrechnungszinses hat belastende Wirkung

Belastend wirkt sich die Absenkung des Höchstrechnungszinssatzes aus. Diese Reduzierung führt zu einer Erhöhung der Beiträge an das Konsortium von Lebensversicherungsunternehmen für den PSVaG und einer Erhöhung der Rückstellung für gesicherte Anwartschaften aus neuen Insolvenzen. Daneben bleibt das Marktumfeld für die Kapitalanlagen herausfordernd. (ad)

Bild: © kebox – stock.adobe.com

 

DELA plant Übernahme des deutschen Monuta-Portfolios

Die DELA plant, bis 2023 das Versicherungsportfolio und den Kundenservice der in Düsseldorf ansässigen Monuta-Zweigniederlassung zu übernehmen. Man sehe in Deutschland zu wenig Möglichkeiten, kurzfristig auch Bestattungsdienstleistungen für Kunden zu übernehmen, heißt es vonseiten der Monuta dazu.

Die beiden niederländischen Versicherer DELA und Monuta kündigen an, dass die DELA plant, das Versichertenportfolio sowie den Kundenservice der in Düsseldorf ansässigen Zweigniederlassung der Monuta zu übernehmen. Die Monuta sei im Grunde genommen ein Bestattungsunternehmen, dessen Strategie darauf abziele, Bestattungsvorsorge und -versicherung miteinander zu verknüpfen, um Menschen vor, während und nach einer Bestattung bestmöglich zu unterstützen, erklärt Martin de Jong, Vorstand der Monuta Verzekeringen N.V. In Deutschland sehe man jedoch zu wenig Möglichkeiten, kurzfristig auch Bestattungsdienstleistungen für die Versicherten zu übernehmen. Daher sei man zu dem Entschluss gekommen, das Versichertenportfolio an ein etabliertes Unternehmen zu übergeben.

Kundenstamm der DELA in Deutschlan wächst auf rund 300.000

Durch die geplante Übernahme des Versichertenportfolios der Monuta wächst der Kundenstamm der DELA in Deutschland auf rund 300.000 Kunden an. Unternehmensangaben zufolge hat der Verkauf des Portfolios keine Auswirkungen auf den Service für die bestehenden Versicherungsnehmer und Vertriebspartner der Monuta in Deutschland. Monuta bleibt bis Ende des Jahres 2022 Ansprechpartner. Auch die Vertragsbedingungen bleiben unverändert. Nach Genehmigung der zuständigen Aufsichtsbehörden in den Niederlanden und in Deutschland werden alle Versicherungsnehmer und Vertriebspartner informiert. Vorbehaltlich aller Genehmigungen soll die vollständige Übernahme im Jahr 2023 abgeschlossen werden.

Bild: © WoGi – stock.adobe.com

 

BdV startet Abmahnungsrunde im Bereich Auslandsreisen

Der Bund der Versicherten hat mehrere Versicherer wegen unwirksamer Vertragsklauseln abgemahnt. Dieses Mal nehmen die Verbraucherschützer drei Auslandsreisekrankenversicherer wegen unverständlicher Versicherungsbedingungen ins Visier.

Wegen unwirksamer Klauseln in der Auslandsreisekrankenversicherung hat der Bund der Versicherten e.V. (BdV) erneut eine Abmahnungsrunde gegen drei Versicherer gestartet. Erst vor zwei Wochen hat der BdV die Abmahnung gegen den Online-Versicherer Lemonade wegen unzulässiger Bedingungen in der Hausrat- und Privathaftpflicht erfolgreich beendet, wie AssCompact berichtete.

Drei Versicherer im Visier

Diesmal nehmen sich die Verbraucherschützer für Versicherungen drei Auslandsreisekrankenversicherer ins Visier. Sowohl der ADAC Versicherung AG als auch der Europ Assistance SA und der Bayerische Allgemeine Versicherung AG wirft der BdV unzulässige Vertragsklauseln in deren Auslandsreisekrankenpolicen vor. Dabei geht es um sogenannte Ausschlussklauseln, wonach der Versicherungsschutz in bestimmten Fällen erlischt. So behalten sich die genannten Versicherer eine Leistungsverweigerung vor, wenn der Versicherungsfall infolge von Alkohol- oder Drogen-„Missbrauch“ eintritt, heißt es vom BdV. „Die fraglichen Klauseln sind für Versicherte unverständlich und benachteiligend – und damit schlicht unwirksam. Wir haben die Anbieter daher aufgefordert, die Klauseln künftig nicht mehr zu verwenden bzw. sich künftig nicht mehr auf sie zu berufen“, sagt Stephen Rehmke, Vorstand beim Bund der Versicherten e.V. (BdV).

Klauseln sorgen für Intransparenz und Unsicherheit

Bei den betroffenen Tarifen werde der „missbräuchliche Konsum“ von Alkohol oder Drogen als Ausschlussgrund definiert, schreibt der BdV in einer Pressemitteilung. Allerdings sei dabei weder klar definiert, wann ein „Missbrauch“ vorliege, noch würden die Begriffe „Alkohol“ und „Drogen“ präzise voneinander abgegrenzt. Diese Klauseln sorgten daher für Intransparenz und Unsicherheit, denn Versicherungsnehmer müssten beispielsweise davon ausgehen, dass, wenn sie sich während eines Auslandsaufenthaltes verletzen oder erkranken würden und nachweislich Alkohol im Blut gehabt hätten, kein Versicherungsschutz bestehe. „Ob für die Leistungsverweigerung bereits ein Bier genügt, bleibt damit unklar“, gibt der BdV zu bedenken.

Rechtlich unzulässig: Ausschluss bei fahrlässiger Herbeiführung

Der Wortlaut des Missbrauchs, so der BdV weiter, kann so verstanden werden, dass von dem Ausschluss auch umfasst ist, wenn der Versicherungsfall fahrlässig herbeigeführt wurde. Das würde bedeuten: Die Auslandsreisekrankenversicherer könnten Leistungen verweigern, wenn sich die versicherte Person einen einmaligen Alkoholexzess im Urlaub erlaubt, der eine stationäre Behandlung nach sich zieht. Gleiches gilt für die versehentlich falschdosierte Einnahme eines Medikaments, die eine ärztliche Behandlung erfordert. „Dieser Ausschluss benachteiligt die Versicherungsnehmerinnen und Versicherungsnehmer und ist nach unserer Einschätzung auch rechtlich nicht haltbar. Er widerspricht der sozialpolitischen Bedeutung der Krankenversicherung. Sie muss im Ernstfall verlässlich leisten. Dafür darf es nicht im Belieben des Versicherers stehen, ob jemand beim Feiern im Urlaub über die Stränge geschlagen hat“, fordert Rehmke weiter. Dahingegen sei der marktübliche Ausschluss von Vorsatz und Sucht zumutbar und selbstverständlich auch vertretbar, bekräftigte der BdV in diesem Zusammenhang.

Insgesamt hat der BdV bislang 42 Tarifreihen als selbstständige Jahresverträge für die Auslandsreisekrankenversicherung hinsichtlich ihrer Leistungen vergleichend gegenübergestellt. (as)

Bild: © Racamani – stock.adobe.com

 

Das sind die Mitglieder des AssCompact-Maklerbeirates

Vom Industriemakler, über eine Jungmaklerin bis hin zum Makler von nachhaltigen Versicherungen und Finanzanlagen: Die Zusammensetzung des AssCompact-Maklerbeirates spiegelt die bunte Vielfalt unter den Maklerinnen und Maklern in der Branche wider – eine Bildergalerie stellt die zehn Mitglieder vor.

 
von
 

HanseMerkur ändert für Fans Logo auf HSV-Trikots

Die HanseMerkur wird ab Juli neuer Hauptpartner und Trikotsponsor des HSV. Zum Auftakt der Partnerschaft setzt der Versicherer ein Zeichen für die HSV-Anhänger: Die Profis laufen künftig mit schwarzem HanseMerkur-Logo auf der Brust auf, nicht in den Unternehmensfarben grün-weiß.

Ab Juli wird die HanseMerkur neuer Hauptpartner und Trikotsponsor des Hamburger Sport-Vereins (AssCompact berichtete). Wie der Versicherer nun mitgeteilt hat, werden die Profimannschaften des HSV nicht in den Unternehmenshauptfarben grün-weiß auflaufen. Als Zeichen der Anerkennung und engen Verbindung zu Verein und Fans wird vielmehr ein schwarzes HanseMerkur-Logo in der kommenden Saison die Brust der Profis zieren.

Damit kommt der Versicherer dem Wunsch der Fans nach. Für Grün und Weiß auf den Trikots, den Vereinsfarben ausgerechnet des Erzrivalen Werder Bremen, konnten sich die HSV-Anhänger nicht erwärmen.

„Auf die HSV-Fans kann man wirklich immer zählen, ob auswärts oder zu Hause. Auch wir stehen seit Jahren und nun als neuer Hauptpartner zu 100% hinter dem HSV und seinen Anhängern. Und diese Entschlossenheit gibt es hiermit schwarz auf weiß: Ab der kommenden Saison werden die Profis des HSV mit einem schwarzen HanseMerkur-Logo auf der Brust auflaufen. Wir freuen uns auf die neue Saison – Hand in Hand mit den Fans und dem HSV“, erklärt Eric Bussert, Vorstand Vertrieb und Marketing der HanseMerkur.

Die HSV-Nachwuchsmannschaften und auch HSV-Maskottchen Dino Hermann würden weiterhin die Corporate-Farben der HanseMerkur auf der Brust tragen, wie der Versicherer weiter mitteilte. (tk)

Bild: © uslatar – stock.adobe.com

 

„Mit SicherGRÜN bieten wir nachhaltigen Versicherungsschutz“

Mit ihrem Assekuradeur SicherGRÜN bietet die GVO Kunden nachhaltigen Versicherungsschutz und setzt sich mit der Unterstützung nachhaltiger Projekte für Umwelt und Gesellschaft ein. Zum Konzept hat AssCompact nachgefragt bei Leonita Bashota, Geschäftsführerin von SicherGRÜN.

Frau Bashota, viele Versicherer haben inzwischen nachhaltige Produkte im Angebot, einige Unternehmen haben hierfür „grüne“ Töchter gegründet. Bei der GVO gibt es seit Kurzem einen Assekuradeur. Warum nun eine „grüne“ Tochter?

Die GVO Versicherung (GVO) setzt sich insbesondere aufgrund ihrer Rechtsform und dem Vereinsgedanken sowie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für das Nachhaltigkeitsthema ein. In diesem Zusammenhang hat die GVO im Jahr 2021 den nachhaltigen Assekuradeur SicherGRÜN GmbH (SicherGRÜN) gegründet. Das Ziel ist dabei, Produkte mit besonderem Mehrwert zu bieten und sich mit der Unterstützung nachhaltiger Projekte für die Umwelt und Gesellschaft einzusetzen. Mit SicherGRÜN bieten wir allen Kunden nachhaltigen Versicherungsschutz an, sodass bei jedem Vertrag 1 Euro pro Jahr an die GVO Stiftungs-gGmbH für gemeinnützige Projekte gespendet wird. Wer diese Förderung erhält und wie viel Förderung gespendet wird, entscheidet ein unabhängiger externer Beirat.

Alles redet von Nachhaltigkeit. Merken Sie das im Vertrieb auch an einer steigenden Nachfrage?

Die GVO hat im Jahr 2021 am Markt eine nachhaltige Produktlinie in den Sparten Hausrat-, Privathaftpflicht- und Fahrradvollkaskoversicherung integriert. Hier konnten wir aufgrund eines guten Geschäftsvolumens eine steigende Nachfrage feststellen. Es ist somit ein Zielmarkt da, sodass die GVO die Entscheidung getroffen hat, diesen Markt individueller anzugehen und somit noch ein Schritt weiterzugehen. Dafür haben wir SicherGRÜN gegründet.

Welche nachhaltigen Produkte sind zum Start denn im Angebot?

Die Produkte am Markt sind derzeit eine die Privathaftpflichtversicherung, eine Hausratversicherung und Fahrradvollkaskoversicherung. In diesen Produkten finden sich nachhaltige Mehrleistungen wieder. In der Privathaftpflicht ersetzen wir unter anderem die Mehrkosten für die Wiederbeschaffung oder Reparatur durch nachhaltige Unternehmen bis zu 50%. In unserer Produktpalette haben wir auch bereits eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Hier bieten wir Hundehaltern unter anderem eine Übernahme der Bestattungskosten beim Ableben des Hundes nach einem versicherten Schadenfall bis 500 Euro und für Pferdehalter Versicherungsschutz bei Nutzung des Tiers als Therapiepferd.

Sind weitere Sparten geplant?

Die Produktpalette wird sukzessive erweitert. Derzeit arbeiten wir intensiv an gewerblichen und landwirtschaftlichen Versicherungen. Hiermit möchten wir auch Gewerbetreibenden die Möglichkeit geben, neben einer selbstbestimmten Spende in die GVO Stiftungs-gGmbH die Projekte fördern zu können. Außerdem ist ein Nachlass auf den Beitrag geplant, sobald verschiedene nachhaltige Aspekte erfüllt werden.

Was genau macht die Policen zu nachhaltigen Lösungen?

Wir bieten nachhaltige Leistungen in verschiedenen Bereichen an, von Mehrleistungen für die Wiederbeschaffung oder Reparatur durch nachhaltige Unternehmen, Mehrkosten für energieeffiziente Elektrogeräte bis hin zur Mehrleistung für den Kauf eines nachhaltigen Fahrrades – zum Beispiel eines Holzrads – bis 25% über der Versicherungssumme. Es geht außerdem pro Versicherungsvertrag 1 Euro pro Jahr an die gemeinnützige Stiftungsgesellschaft der GVO Stiftungs-gGmbH für Umwelt und Nachhaltigkeit. Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 bilden hierbei die Grundlage der GVO Stiftungs-gGmbH. Mit unseren Policen, die per E-Mail versendet werden, haben wir die Möglichkeit, gemeinsam etwas Großes zu bewirken.

Bild oben: © Chinnapong – stock.adobe.com; Porträtfoto unten: © GVO

 
Interview mit
Leonita Bashota

ÖKOWORLD: Jahresüberschuss 2021 übersteigt Vorjahreswert

Wie die ÖKOWORLD AG mitteilt, geht ihr Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 deutlich über denjenigen des Vorjahres hinaus, sowohl auf Einzel- als auch auf Konzernebene. Vor diesem Hintergrund gibt es eine Dividende von 2,22 Euro je dividendenberechtigter Vorzugsaktie.

Die ÖKOWORLD AG gibt für den Konzernabschlusses 2021 bekannt, dass der Jahresüberschuss auf Einzelebene 38.000.000 Euro (Vorjahr: 24.100.000 Euro) betragen wird. Auf Konzernebene wird er bei 56.800.000 Euro (Vorjahr: 37.400.000 Euro) liegen.

Umsatzanstieg in der Altersvorsorge

Einen Grund für den Anstieg des Jahresüberschusses 2021 gegenüber dem Vorjahr sieht ÖKOWORLD in einen erheblichen Umsatzanstieg in der privaten und betrieblichen Altersvorsorge. So seien die Volumina der Bestände bei den fünf ÖKOWORLD-Investmentfonds um 48% gestiegen, was u. a. auch auf den erfolgreichen Bankenvertrieb in Sparkassen und Volksbanken zurückzuführen sei.

Erhöhte Dividendenausschüttung

Vor diesem Hintergrund wird der ordentlichen Hauptversammlung 2022, die am 24.06.2022 virtuell stattfindet, die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöhten Dividende von 2,22 Euro je dividendenberechtigter Vorzugsaktie (Vorjahr: 1,11 Euro) und von 2,21 Euro je dividendenberechtigter Stammaktie (Vorjahr: 1,10 Euro) vorgeschlagen. (ad)

Bild: © electriceye – stock.adobe.com