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Was treibt Versicherte zum Wechsel der Krankenkasse?
02. Dezember 2019

Was treibt Versicherte zum Wechsel der Krankenkasse?

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ringen um die Gunst der Kunden. Doch warum suchen sich Versicherte eine neue Krankenkasse und wie gehen sie dabei vor? Und was gibt letztlich den Ausschlag für die Entscheidung? Dies beleuchtet eine neue Studie des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN.

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Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) ringen um die Gunst der Kunden. Doch warum suchen sich Versicherte eine neue Krankenkasse und wie gehen sie dabei vor? Und was gibt letztlich den Ausschlag für die Entscheidung? Dies beleuchtet eine neue Studie des Marktforschungsinstituts HEUTE UND MORGEN.


Was treibt Versicherte zum Wechsel der Krankenkasse?

Unter den über 100 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland herrscht reger Wettstreit um die Gunst der Kunden. Doch was bewegt Versicherte, nach einer neuen Krankenkasse Ausschau zu halten und was gibt dann schließlich den Ausschlag für einen Wechsel? Dies hat das Marktforschungsinstitut HEUTE UND MORGEN zum zweiten Mal nach 2014 untersucht. In der neuen Studie „Customer Journey zum Wechsel der GKV“ wurden die Beweggründe von Versicherten sowie ihr Vorgehen im Wechselprozess beleuchtet.

Wer liebäugelt mit einem Wechsel?

Rund 80% der GKV-Versicherten, die prinzipiell zu einem Wechsel bereit wären, möchten sich anfangs nur allgemein informieren. Immerhin ein Drittel davon entscheidet sich später auch tatsächlich für eine andere Krankenkasse. Jeder fünfte wechselaffine Kunde beginnt die Customer Journey dagegen bereits mit einer konkreten Absicht zum Wechsel. Zwei Drittel davon vollziehen den Schritt zur anderen Kasse dann auch tatsächlich. Als besonders wechselaffin erweisen sich der Studie zufolge Frauen und jüngere Versicherte sowie Kunden aus mittleren Einkommens- und Bildungsniveaus.

So sieht der typische Wechsler aus

Beim Vergleich der Geschlechter liegen Frauen mit 58% beim tatsächlichen Kassenwechsel dann auch vor den Männern (42%). Der „typisch Wechsler“ ist durchschnittlich 37 Jahre alt und stammt häufig aus dem mittleren Einkommens- und Bildungsniveau.

Berater oder Vergleichsportal?

Wie die Studie zeigt, ist die Sensibilität der Kunden, was die Höhe der Mitgliedsbeiträge angeht, seit Einführung der einkommensabhängigen Zusatzbeiträge im Jahr 2015 deutlich gestiegen. Kunden nutzen häufiger Vergleichsrechner und Vergleichsportale als noch vor fünf Jahren. Doch nach wie vor ist der Berater der wichtigste Impulsgeber für den Wechsel der Krankenkasse, sofern er die Versicherten davon überzeugen kann.

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